DKV Beitragserhöhung 2014

DKV Beitragserhöhung 2014

Der Jahreswechsel geht meist mit Beitragserhöhungen seitens der Versicherungen einher. So wird auch in 2013 die Deutsche Krankenversicherung AG (kurz: DKV) einigen ihrer Kunden gegen Ende des Jahres ein Schreiben über die neusten Beitragsanpassungen zuschicken. Das Tochterunternehmen der ERGO sah sich schon im letzten Jahr dazu genötigt, die monatlichen Beiträge zu erhöhen. Die DKV führte für diese Erhöhung höhere Gesundheitskosten, die Ausweitung von Leistungen und die gestiegene Lebenserwartung der Deutschen als Grund an.


Mitgliederschwund

Die Deutsche Krankenversicherung AG (kurz: DKV) gehört zur ERGO-Versicherungsgruppe und ist seit der Übernahme der Victoria Krankenversicherung im Jahr 2010 nach der Anzahl der Mitglieder Deutschlands größte private Krankenversicherung. Die Zahlen liegen laut dem Geschäftsbericht 2012 bei 882.000 Vollversicherten. Trotzdem hat auch die DKV mit massivem Mitgliederschwund zu kämpfen. Bereits 2011 waren die Zahlen rückläufig: Dort kam die ERGO-Tochter sogar noch auf 911.000 Vollversicherte.


Unisexreform halbiert Tarifwelt

Seit dem 21.12.2012 ist die Unisexregelung für Versicherungstarife in Kraft getreten. Das heißt, bei der Beitragsberechnung dürfen keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen gemacht werden. Zuvor mussten weibliche Versicherte aufgrund der höheren Lebenserwartung, häufigeren Arztbesuchen sowie möglichen Schwangerschaften deutlich tiefer in die Tasche greifen. Im Zuge der Unisexumstellung haben viele Versicherer – so auch die DKV – ihre Tarifangebote teils deutlich reduziert. Marktbeobachter gehen sogar von einer Halbierung der Tarifwelt aus.


Beitragserhöhungen entkommen

Branchenexperten raten Versicherten, die sich über die erneuten Beitragsanpassungen ärgern und deshalb zu einem anderen Versicherer wechseln wollen, nicht überstürzt zu handeln. Es sei ratsam erst einmal innerhalb der DKV nach günstigeren Tarifen zu suchen. Die angesparten Altersrückstellungen werden bei einem Wechsel innerhalb der Gesellschaft vollständig angerechnet und eine erneute Gesundheitsprüfung ist nicht notwendig. Das Alter oder etwaige Vorerkrankungen wirken sich nicht nachteilig aus. Auch Kündigungsfristen müssen nicht eingehalten werden, ein Wechsel ist zu jedem Zeitpunkt möglich. Dies ist in Paragraf 204 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) festgeschrieben.

Günstigere DKV-Tarife vergleichen

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