Central Beitragserhöhung 2017

Central Beitragserhöhung 2017

Die Central Krankenversicherung AG, die zur Generali Deutschland Holding gehört, ist mit rund 1,72 Millionen Kunden der fünftgrößte private Krankenversicherer in Deutschland. Der Hauptsitz ist in Köln, insgesamt sind ca. 1.000 Mitarbeiter bei der Central beschäftigt. Neben Krankenvollversicherungen bietet der Konzern auch Zusatzversicherungen wie Auslandskranken- oder Zahnzusatzversicherungen an. Zum 1. April 2012 hat die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) als Vertriebspartner den Außendienst der Central übernommen.


Aktuelle Entwicklungen bei der Central

Wie alle anderen Anbieter von privaten Krankenversicherungen ist auch die Central davon betroffen, dass immer weniger Menschen in Deutschland privat versichert sind. Dementsprechend sank im Jahr 2016 die Zahl der Vollversicherten um 3,4 Prozent auf rund 330.570. Auch die Beitragseinnahmen gingen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 2,2 Prozent auf 1.933,7 Mio. Euro (in 2015: 1976,7 Mio. Euro) zurück. Das Unternehmen begründet diese Entwicklung im Wesentlichen auf die Bestandsabgänge, die vor allem in der Vollversicherung stattfanden. Allerdings musste die Central auch im Bereich der Zusatzversicherungen ein Minus verzeichnen. Während 2015 noch 1.391.770 Menschen eine Zusatzversicherung bei der Central hatten, waren es 2016 nur noch 1.390.512.


Neue Beitragserhöhungen drohen

In der Vergangenheit hat die Central Krankenversicherung AG über mehrere Jahre sogenannte Billigtarife verkauft. Der Plan des Konzerns, dass die Kunden nach kurzer Zeit aus den günstigen Einsteigertarifen in höherwertige und teurere Tarife wechseln, ging jedoch nicht auf. Die Folge dieser Fehlkalkulationen: hohe Beitragsanpassungen und viele Versicherte, die ihre Beiträge nicht mehr zahlen konnten. Mittlerweile bietet die Central keine Billigtarife mehr an, Versicherte müssen aufgrund der wirtschaftlichen Lage und dem anhaltenden Niedrigzinsniveau dennoch weiterhin mit Anpassungen rechnen.


Experten helfen beim Tarifwechsel

Für Versicherte, die von den Beitragserhöhungen betroffen sind, ist oftmals der Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft die einzig sinnvolle Möglichkeit, um monatlich viel Geld zu sparen. Während es bei einem Wechsel des Versicherers zu einem Verlust der Altersrückstellungen kommt, werden diese bei einem internen Tarifwechsel vollständig angerechnet. Experten raten daher Betroffenen, immer erst die Optionen beim eigenen Versicherer zu prüfen und bei der Durchführung des Wechsels die Hilfe von Spezialisten in Anspruch zu nehmen.

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