AXA Beitragserhöhung 2014

AXA Beitragserhöhung 2014

Die AXA hebt die Beiträge zum 1. Januar 2014 um bis zu 50 Prozent an – insbesondere die Einsteigertarife aus der Reihe EL sind betroffen. Der Grund: zu niedrige Zinsen. Das Unternehmen hat Mitte des Jahres verkündet, dass der bisherige Rechnungszinssatz von 3,5 Prozent nicht mehr zu halten sei und daher abgesenkt werden müsse. Bereits im vergangenen Jahr mussten die Bestandskunden Steigerungen von 40 Prozent und mehr verkraften.


Zuwachs an Neukunden

Die AXA Krankenversicherung AG gehört zu den deutschen Privatversicherern mit den höchsten Beitragseinnahmen. Mit dem Wachstum der Brutto-Beitragseinnahmen um 4,6 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro in 2012 nahm auch die Anzahl an Krankenvollversicherten zu: Etwa 779.000 Versicherte zählt der veröffentlichte Geschäftsbericht 2012. Mit einer Vielzahl an Tarifen und Tarifbausteinen ist die Gesellschaft im Segment der privaten Krankenversicherung breit aufgestellt. Die Hauptzielgruppen sind nach wie vor Selbständige sowie Angestellte.


Keine langfristige Planung

Trotz guter Zahlen werden die Beiträge der AXA Krankenversicherung AG auch zum Jahreswechsel 2014 um bis zu 50 Prozent angehoben. Bereits zum 1. Januar dieses Jahres stiegen die Beiträge teilweise sehr drastisch – einige Tarife wurden um 40 Prozent und mehr erhöht. Vorrangig wurden die gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen als Grund genannt. Höhere Behandlungskosten und Mehrausgaben für Arzneimittel wurden so an die Versicherten weitergegeben. Ein zusätzlicher Grund ist der demographische Wandel in Deutschland. Die Lebenserwartung der Bundesbürger steigt von Jahr zu Jahr und muss bei der Kalkulation der Beiträge natürlich berücksichtigt werden. Hierfür wird jährlich eine sogenannte Sterbetafel vom Verband der privaten Krankenversicherung herausgegeben. Dort ist genau aufgeschlüsselt, wie sich im Geburtsjahr die prozentuale Lebenserwartung verändert hat. Längerfristige Trends werden durch die Einberechnung der Sterbetafel jedoch nicht berücksichtigt. So kommt es regelmäßig dazu, dass die AXA Krankenversicherung AG am Ende des Jahres ihre Tarife aufgrund der höheren Lebenserwartung neu kalkulieren muss.


Im Tarifdschungel gefangen

Trotz dieser Umstände ist es ratsam, vor einem Anbieterwechsel erst einmal die Möglichkeiten innerhalb der AXA gründlich zu durchleuchten. Denn meist gibt es neue, günstigere Tarife, die teilweise sogar bessere Leistungen bieten. Der Versicherte kann den Wechsel selbst durchführen - und das ohne Kündigung und zu jeder Zeit. Da die AXA jedoch eine Vielzahl an Tarifmodellen und Kombinationsmöglichkeiten anbietet, können mit professioneller Hilfe meist weitaus höhere Ersparnisse erzielt werden. Nur so ist der stressfreie Wechsel innerhalb der Gesellschaft gewährleistet und der Versicherte spart monatlich bares Geld. Ein weiterer Vorteil ist, dass die jahrelang angesparten Altersrückstellungen vollständig angerechnet werden.

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