Allianz Beitragserhöhung 2014

Allianz Beitragserhöhung 2014

Etwa 671.000 Menschen sind bei der Allianz privat krankenversichert. Die Allianz Gruppe strahlt durch ihre Größe und das große Produktportfolio Vertrauenswürdigkeit aus. Doch auch der riesige Konzern kann seinen Vollversicherten keine stabilen Krankenversicherungsbeiträge versprechen. Schon zum 1.1.2014 werden die Beiträge vieler Tarife weiter steigen.


Zuwachs an Neukunden

Bei den Beitragseinnahmen erwirtschaftet die Allianz nur ein kleines Plus: Etwa 3.269.000 Euro konnten 2012 eingenommen werden. Im Vergleich zu 2011 bedeutet dies lediglich eine Steigerung um 65.000 Euro. Ein Grund für den geringen Zuwachs ist vor allem der Mitgliederschwund bei der Vollversicherung: Während 2011 noch 682.500 Versicherte gezählt werden konnten, sank 2012 die Zahl um 11.500 auf 671.000. Die Verluste seien allerdings geringer als je zuvor, betonte Vorstandsvorsitzende Dr. Birgit König bei der Jahrespressekonferenz des Konzerns.

Für viele Allianzkunden spielte bei Abschluss der Krankenversicherung die Größe des Unternehmens eine entscheidende Rolle. Doch auf die Beitragsentwicklung der Tarife hat die Produktbandbreite des Konzerns keine stabilisierende Wirkung. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Berechnung der Beiträge nicht an der wirtschaftlichen Situation des gesamten Unternehmens bemisst, sondern an der Kostendeckung innerhalb der Tarifkollektive.


Fehlkalkulationen auf Kosten aller

"Die Bürger werden auch künftig mehr für die Krankenversicherung ausgeben müssen", erklärte Reinhold Schulte, damaliger Chef des Verbands der Privaten Krankenversicherung, im vergangenen Jahr gegenüber der Zeitung Rheinische Post. "Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung steigen, weil der medizinische Fortschritt Geld kostet und die Gesellschaft altert und schrumpft." Fakt ist aber auch, dass hausgemachte Fehlkalkulationen auf Kosten der Versicherten gehen.


Sonderkündigung als letztes Mittel

Sobald die Bescheide über die Beitragserhöhungen die Kunden erreicht haben, können diese sich mit Hilfe des achtwöchigen Sonderkündigungsrechtes von der Allianz lösen. Das Problem: Bei einem Wechsel in eine andere Gesellschaft gehen die Altersrückstellungen teilweise oder sogar vollständig verloren. Eine bessere Lösung ist der Wechsel innerhalb der Gesellschaft. Unabhängige Experten helfen Versicherten dabei, den optimalen Tarif zu finden und die Umstellung bei der Allianz professionell durchzusetzen.

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