Allianz Beitragserhöhung 2017

Allianz Beitragserhöhung 2017

Die Allianz gehört zu den größten Anbietern von privaten Krankenversicherungen in Deutschland: Rund 700.000 Menschen sind bei dem Unternehmen krankenvollversichert. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen der führende Ärzteversicherer – demnach sind rund 25 Prozent der deutschen Ärzte Allianzkunden. Die Allianz Gruppe wirkt durch ihre Größe und das umfangreiche Produktportfolio vertrauenswürdig, dennoch kann der riesige Konzern seinen Vollversicherten keine stabilen Krankenversicherungsbeiträge versprechen. Zum 01.01.2017 sind die Beiträge einiger Tarife bereits wieder gestiegen. Laut eigenen Angaben belief sich die durchschnittliche Anpassung der Tarife auf drei Prozent.


Anpassungen trotz höherer Beitragseinnahmen

Für viele Allianzkunden spielte bei Abschluss der Krankenversicherung die Größe des Unternehmens eine entscheidende Rolle. Doch auf die Beitragsentwicklung der Tarife hat die Produktbandbreite des Konzerns keine stabilisierende Wirkung. Dies liegt vor allem daran, dass sich die Berechnung der Beiträge nicht an der wirtschaftlichen Situation des gesamten Unternehmens bemisst, sondern an der Kostendeckung innerhalb der Tarifkollektive. Etwa 3.282.000 Euro nahm die Allianz im vergangenen Geschäftsjahr an Beiträgen ein. Im Vergleich zu 2015 bedeutet dies eine Steigerung um 29.000 Euro, was einem Prozentsatz von 0,9 entspricht.


Gründe sind vielschichtig

Für die Erhöhungen der Beiträge gibt es verschiedene Gründe: Zum einen steigen die Gesundheitskosten stetig – so gab es beispielsweise in den vergangenen zehn Jahren in der privaten Krankenversicherung eine Kostenzunahme im stationären Bereich um mehr als 40 Prozent. Zudem treten immer häufiger Volkskrankheiten, wie Rückenerkrankungen, Diabetes und Übergewicht auf. Ein weiterer Grund für die Anpassungen ist das anhaltend niedrige Zinsniveau, das sich auf die Kapitalanlagen der Versicherer auswirkt, denn die Konzerne können die Altersrückstellungen nicht mehr gewinnbringend anlegen.


Sonderkündigung als letztes Mittel

Sobald die Kunden den Bescheid über die Beitragserhöhungen bekommen haben, können sie sich dank des achtwöchigen Sonderkündigungsrechtes von der Allianz lösen. Das Problem: Bei einem Wechsel in eine andere Gesellschaft gehen die Altersrückstellungen teilweise oder sogar vollständig verloren. Eine bessere Lösung ist der Wechsel innerhalb der Gesellschaft. Unabhängige Experten helfen Versicherten dabei, den optimalen Tarif zu finden und die Umstellung bei der Allianz professionell durchzusetzen.

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