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Beitragserhöhung in der PKV: Endstation Basistarif vermeiden!

Hamburg, 17.01.2012

Seit dem 1. Januar müssen privat Krankenversicherte wieder deutlich höhere Beiträge zahlen – in einzelnen Tarifen sogar bis zu 70 Prozent. Viele Versicherte sind verzweifelt, weil sie die geforderten Summen nicht mehr aufbringen können.


Laut dem Verband der privaten Krankenversicherung in Köln gab es Mitte vergangenen Jahres bereits 142.800 Versicherte, die ihre Beiträge nicht mehr bezahlen konnten. Tendenz: steigend. Das Vorgehen der Versicherungsgesellschaften ist in solchen Fällen fast immer gleich: Nichtzahler werden als „hilfebedürftig“ eingestuft und in den Basistarif abgeschoben. Dieser ist jedoch die schlechteste Alternative, denn mit einem Höchstsatz von aktuell 575 Euro ist er auf keinen Fall preiswert. Zudem sind Ärzte nicht verpflichtet, im Basistarif Versicherte zu behandeln. Viele Betroffene werden in Praxen abgewiesen. Eine günstigere Alternative ist der Wechsel innerhalb der Gesellschaft in einen anderen Tarif. Beratung und Unterstützung erhalten Versicherte vom unabhängigen Verbraucherschutzportal WIDGE.de.

„Ich gehe davon aus, dass sich derzeit fast 30.000 Versicherte im Basistarif befinden“, sagt Ozan Sözeri, Gründer und Geschäftsführer von WIDGE.de. Bereits im September 2011 gab es in Deutschland etwa 24.500 Basistarifversicherte. Für fast alle ist der Tarif eine schlechte Wahl, denn sie werden als „Patienten dritter Klasse“ behandelt: Das Leistungsniveau liegt teilweise deutlich unter dem der gesetzlichen Krankenversicherung. Darüber hinaus haben Ärzte – außer im Notfall – keine Behandlungspflicht und können nur den 1,2-fachen Gebührensatz mit den Kassen abrechnen. Weitere Kosten muss der Patient selbst tragen. Ozan Sözeri: „Der Basistarif ist Verbrauchertäuschung. Ein schlechtes Leistungsniveau zu einem überteuerten Preis zu verkaufen, ist einfach nicht im Sinne der Versicherten.“ Der Hamburger Verbraucherschützer warnt: „Wenn man wechselt, sollte man auf keinen Fall den Basistarif nehmen. Es gibt fast immer bessere Alternativen, die günstiger sind und trotzdem mehr Leistungen bieten.

Wie funktioniert das? Regelmäßig bringen Versicherungsunternehmen neue Tarife auf den Markt. Diese werden jüngeren Neukunden zu günstigen Konditionen angeboten. Aber auch Bestandskunden können die Tarife für sich beanspruchen. Bei einem Wechsel innerhalb der Gesellschaft bleiben die angesparten Altersrückstellungen bestehen. Etwaige Kündigungsfristen, Gesundheitsprüfungen oder sogar schwere Vorerkrankungen spielen bei einem solchen Wechsel keine Rolle. Die WIDGE.de GmbH hat in den letzten zwei Jahren schon über 2.500 Tarifumstellungen für Versicherte durchgesetzt – und das oftmals gegen die Interessen der Versicherungskonzerne. Nicht selten sparen Versicherte nach einem Tarifwechsel durchschnittlich 40 Prozent oder mehr.


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Simon Wierz, Pressereferent
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