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06.05.2013
Menschen mit psychischen Erkankungen müssen laut einer aktuellen Untersuchung oft mehrere Monate auf einen ambulanten Therapieplatz warten. Immer öfter sind gesetzlich Versicherte daher dazu gezwungen, Privattherapeuten aufzusuchen. Anträge auf Kostenerstattung werden von den Kassen jedoch nur sehr schleppend genehmigt. Das Bundesgesundheitsministerium will dieses Verfahren nun beschleunigen.
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03.05.2013
Das deutsche Institut für Service-Qualität hat im Rahmen einer Studie den Service und das Preis-Leistungs-Verhältnis der 20 wichtigsten privaten Krankenversicherer untersucht. "Bester privater Krankenversicherer 2013" ist demnach die Barmenia. Insgesamt betrachtet haben die privaten Versicherer im Bereich Kundenbetreuung jedoch noch erhebliches Verbesserungspotenzial.
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02.05.2013
In den vergangenen Monaten wurde vielfach diskutiert, ob die Einkommenshöhe von Kassen- und KV-Vorständen - unter ökonomischen Gesichtspunkten gesehen - tatsächlich angemessen ist. Nach dem Willen der Koalition sollen spezielle Aufsichtsbehörden künftig für mehr Transparenz bei den Gehaltsverhandlungen sorgen. Diese sollen die vereinbarten Vergütungen noch vor Vertragsunterzeichnung auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüfen.
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01.05.2013
Die Kosten für zahnmedizinische Behandlungen in Deutschland steigen weiter an - zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Barmer Gesundheitskasse, die die Zahnarztkosten im Jahr 2009 untersuchte. Deutliche Erhöhungen gab es demnach vor allem beim Zahnersatz.
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30.04.2013
Nach dem Willen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll die individualisierte Medizin künftig stärker gefördert werden. Bis zu 100 Millionen Euro sollen bis 2016 in entsprechende Forschungs- und Entwicklungsprojekte investiert werden. Ziel ist es, mit maßgeschneiderten Untersuchungen und Therapien Krankheiten in Zukunft früher erkennen und behandeln zu können.
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29.04.2013
Unter http://nebenwirkung.bfarm.de/ hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor kurzem eine Datenbank mit Verdachtsmeldungen unerwünschter Arzneimittelwirkungen freigeschaltet. Patienten können sich hier ab sofort kostenlos über mögliche Nebenwirkungen und Risiken von Medikamenten informieren. Die Beratung durch den Arzt oder Apotheker kann die Online-Recherche jedoch nicht ersetzen.
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26.04.2013
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat sich kürzlich dafür ausgesprochen, das duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung erhalten zu wollen. Es müsse auch in Zukunft eine Konkurrenz im Gesundheitswesen geben, um die hohe Versorgungsqualität für die Versicherten auch weiterhin gewährleisten zu können. Zudem bewertete er das PKV-Prinzip der Altersrückstellungen als deutlich zukunftsorientierter.
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25.04.2013
Die Bereitschaft der Deutschen zur Organspende ist erneut drastisch gesunken. Laut einer aktuellen Erhebung der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) wurden im ersten Quartal 2013 nur 230 Spender registriert. Dies bedeutet einen Rückgang von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf eine Million Einwohner kamen bereits 2012 nur noch 12,8 Spender.
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24.04.2013
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sprach sich kürzlich angesichts des drohenden Pflegenotstands dafür aus, die Zuwanderungsregeln für ausländische Pflegekräfte deutlich zu lockern. Für Ärzte und Mediziner wurden entsprechende Regelungen bereits 2011 getroffen. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) geht derzeit von 30.000 fehlenden Fachkräften in der Pflege aus.
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23.04.2013
Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen (G-BA) plant, häufig verordnete, teure Medikamente auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. Betroffen sind vor allem patentgeschützte Mittel gegen Volkskrankheiten wie Depression, Osteoporose und Diabetes. Mit diesem Bewertungsverfahren sollen künftig Einsparungen im Milliardenbereich erzielt werden.
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22.04.2013
Laut einer aktuellen Studie sind gesetzlich Krankenversicherte weitaus zufriedener mit dem Service Ihres Versicherers als privat Versicherte. Damit haben die Kassen die privaten Krankenversicherer in puncto Kundenorientierung weit überholt. Besonders positiv bewertet wurde der Kundenservice der Techniker Krankenkasse sowie der Betriebskrankenkassen.
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19.04.2013
Stiftung Warentest hat die zu Jahresbeginn eingeführten, staatlich geförderten Pflegetagegeldversicherungen untersucht und als wenig empfehlenswert bewertet. Diese könnten kaum eine ausreichende, finanzielle Absicherung im Pflegefall bieten. Zudem ist die Höhe der staatlichen Förderung aus Sicht der Experten zu gering: 60 Euro jährlich seien zu wenig, um die Bereitschaft zur Eigenvorsorge für den Pflegefall in der Bevölkerung zu erhöhen.
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18.04.2013
Vier private Krankenversicherungen werden ihre Beiträge zum 1. Mai 2013 erhöhen. Betroffen sind Versicherte der Gesellschaften Continentale, Hallesche, Bayerische Beamtenkrankenkasse (BBKK) und Union Krankenversicherung (UKV). Die Höhe der Anpassungen fällt dabei sehr unterschiedlich aus. Begründet werden die verspäteten Beitragssteigerungen mit dem erhöhten Arbeitsaufwand der Versicherer durch die Unisex-Umstellung.
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17.04.2013
Ab September 2013 soll ein schwarzes Dreieck im Beipackzettel die Verbraucher auf neu zugelassene Medikamente hinweisen, deren Nebenwirkungen möglicherweise noch nicht vollständig bekannt sind. Dies hat kürzlich die Europäische Kommission in Brüssel beschlossen. Ziel dieser Maßnahme ist es, Patienten die Erkennung von sogenannten Risikomedikamenten zu erleichtern und so die Sicherheit von Arzneimitteln zu erhöhen.
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16.04.2013
In Deutschland sterben laut Aussage von Kardiologen immer weniger Menschen an den Folgen eines akuten Herzinfarktes. Allerdings bestehen hinsichtlich der medizinischen Versorgung große regionale Unterschiede: So gibt es in Ostdeutschland statistisch gesehen deutlich mehr Todesfälle infolge eines Herzinfarkts als im Westen des Landes. Sorge bereitet den Medizinern die zunehmende Häufigkeit von Herzinsuffizienz infolge eines Infarkts.
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15.04.2013
Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2011 fast 300 Milliarden Euro in die Gesundheit der Bundesbürger investiert. Dies entspricht einem Kostenanstieg von knapp zwei Prozent. Für jeden Deutschen wurden somit rund 3.590 Euro ausgegeben. Der größte Anteil an den Gesundheitsausgaben entfiel dabei auf die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Den höchsten Kostenanstieg hatten jedoch die privaten Versicherer zu verzeichnen.
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12.04.2013
Nach monatelangen Debatten ist in dieser Woche das neue Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz in Kraft getreten. Dieses sieht die Einrichtung eines bundesweiten Verzeichnisses vor, das sämtliche Patientendaten umfasst und die Früherkennung und Therapie von Krebserkrankungen systematisch verbessern soll. Den Großteil der Kosten für die Einrichtung wird voraussichtlich die Deutsche Krebshilfe tragen.
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11.04.2013
In Deutschland wird so häufig stationär operiert wie in keinem anderen Land. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Vor allem teure Operationen wie beispielweise das Einsetzen von Bypässen werden häufig vorgenommen. Die OECD kritisierte diese Mengenentwicklung und forderte mehr Kontrollen sowie eine bessere Versorgung chronisch Kranker ausserhalb des Krankenhauses.
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10.04.2013
Durch ausbleibende Beitragszahlungen gesetzlich Versicherter sind die Rückstände der Kassen innerhalb eines Jahres um 620 Millionen Euro auf 2,15 Milliarden Euro angewachsen. Nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sollen diese Schulden nun mithilfe gesetzlicher Neuregelungen zur Verzinsung ausstehender Beiträge abgebaut werden. Auch ein Notlagentarif für säumige Privatversicherte ist geplant.
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09.04.2013
Statistisch gesehen konsumierte jeder Deutsche in den vergangenen beiden Jahren jeweils 9,6 Liter reinen Alkohol. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in ihrem "Jahrbuch Sucht 2013". Laut der Studie werden die Gesundheitsrisiken eines zu hohen Alkohol- und auch Nikotinkonsums dabei nach wie vor erheblich unterschätzt. Jährlich sterben jedoch rund 74.000 Menschen an den Folgen des Konsums legaler Suchtmittel.
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08.04.2013
Laut aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sind die Gesundheitsausgaben der privaten Krankenversicherung (PKV) im Jahr 2011 überdurchschnittlich angestiegen. Insgesamt erhöhten sich die Kosten um 3,5 Prozent auf rund 28 Milliarden Euro. Im Gegensatz dazu wuchsen die Gesamtausgaben für Gesundheit in Deutschland mit rund zwei Prozent moderat.
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05.04.2013
Bislang konnten niedergelassene Ärzte Zuwendungen von Pharmafirmen in beträchtlichem Ausmaß entgegennehmen, ohne strafrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen. Nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) soll damit künftig Schluss sein: Ein neuer Gesetzentwurf sieht vor, gewerbsmäßige Bestechung und Bestechlichkeit von Praxisärzten zu verbieten. Künftig drohen diesen bei Verurteilung bis zu drei Jahre Haft.
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04.04.2013
Die Einführung der Bürgerversicherung und die damit einhergehende Vereinheitlichung des Krankenversicherungssystems würde niedergelassenen Ärzten voraussichtlich Honorarausfälle in Milliardenhöhe bescheren. Dies ergab eine aktuelle, von der Techniker Krankenkasse initiierte Studie des Gesundheitsökonomomen Dr. Jürgem Wasem. Bei einer sofortigen Umstellung des Versicherungs- und Vergütungssystems könnten den Praxen bis zu vier Milliarden Euro im selben Jahr fehlen.
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03.04.2013
Die Zahl der Operationen in Krankenhäusern nimmt seit Jahren beständig zu. Verantwortlich für diesen Zuwachs sind aus Sicht der Politik nicht nur die demographische Entwicklung, sondern vor allem auch wirtschaftliche Interessen der Kliniken. Um Patienten künftig vor unnötigen Operationen zu schützen, soll nach dem Willen der SPD nun ein verbindliches ärztliches Zweitmeinungsverfahren eingeführt werden.
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02.04.2013
Rund 60 Prozent der Krankenversicherten wären bereit, an einem Bonusprogramm ihrer Versicherungsgesellschaft teilzunehmen, wenn sie dadurch ihren individuellen Beitrag senken könnten. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der IKK classic. Finanzielle Anreize eignen sich demnach am besten, um Patienten zu gesundheitsbewusstem Verhalten zu motivieren. Für niedrigere Prämien würde die Mehrheit bei leichten Erkrankungen zudem auf Arztbesuche verzichten.
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01.04.2013
Im neuen Patientenrechtegesetz ist die Aufklärungspflicht zu Therapien und Risiken sowie Diagnosen fest verankert. Eine kürzlich veröffentlichte Forsa-Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) durchgeführt wurde, bestätigt den Nutzen dieses Vorgehens. Demnach sehen etwa 87 Prozent der befragten Patienten den Arzt als wichtigsten Informanten bei der Aufklärung von Krankheiten. Weniger Vertrauen genießen hingegen die Krankenkassen.
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29.03.2013
Kunden und Patienten sind mit dem Service und den Leistungen ihrer Apotheken äußerst zufrieden. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Forsa-Instituts. Vor allem die Diskretion und die Qualität der Beratung bewerteten die Kunden als gut.
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28.03.2013
Betriebsräte aus mehreren Unternehmen der privaten Krankenversicherung (PKV) haben sich einstimmig gegen die von den Oppositionsparteien geplante Bürgerversicherung ausgesprochen. Durch die Abschaffung des dualen Systems im Gesundheitswesen könnten laut Schätzungen der Arbeitnehmervertreter 75.000 Jobs in der Versicherungsbranche wegfallen.
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27.03.2013
Laut Plänen der Bundesregierung sollen die Krankenhäuser bis Ende 2014 zusätzlich 880 Millionen Euro erhalten. Ein Teil der Zuschüsse soll dabei speziell in Maßnahmen zur Verbesserung der klinischen Hygiene fließen. Den Großteil der Kosten werden voraussichtlich die gesetzlichen Kassen tragen. Diese haben sich bereits gegen die geplanten Zuschläge für die Krankenhäuser ausgesprochen.
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26.03.2013
Immer weniger junge Mediziner entscheiden sich nach abgeschlossener Aus- und Weiterbildung dafür, als Hausarzt tätig zu werden. Laut Auskunft der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) wurden nur 949 der insgesamt 10.127 Absolventen Hausärzte. Vor allem in ländlichen Regionen drohen dadurch Versorgungslücken.
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25.03.2013
Nachdem viele Versicherungsgesellschaften bereits zu Jahresbeginn ihre Beiträge erhöht haben, folgt nun zum 1. April die nächste Anpassungswelle. Besonders betroffen sind Kunden der DKV und AXA. In einzelnen Tarifen wird es zu Preissteigerungen von bis zu 25 Prozent kommen. Begründet werden diese Erhöhungen mit der deutlich gestiegenen Inanspruchnahme von Leistungen.
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22.03.2013
Trotz intensiver Bemühungen der Politik um mehr Transparenz fühlen sich viele Deutsche nach wie vor nur unzureichend über die Kosten und den Nutzen sogenannter individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) informiert. Eine von der DAK-Gesundheit initiierte Forsa-Umfrage ergab nun, dass lediglich jeder zweite Mediziner seine Patienten umfassend über die Vor- und Nachteile dieser Selbstzahlerleistungen aufklärt.
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21.03.2013
Laut einer aktuellen Studie weist die Internetkommunikation vieler Versicherer erhebliche Mängel auf. Problematisch ist laut den Experten, dass viele nicht die Besonderheiten des virtuellen Mediums berücksichtigen und eher lange, leseunfreundliche Texte und Inhalte auf ihre Webseiten stellen. Insgesamt konnte keins der untersuchten Versicherungsunternehmen die Studienautoren überzeugen.
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20.03.2013
Die Bundesregierung plant, eine gesetzliche Grundlage für die Gesundheitsförderung und Prävention zu schaffen, um verstärkt gegen "Volkskrankheiten" wie Übergewicht, Diabetes und Depressionen vorzugehen. Neben mehr ärztlichen Routineuntersuchungen und Präventionsangeboten der Kassen sieht der Gesetzentwurf unter anderem auch Boni für gesundheitsbewusste Beschäftigte vor. Die Opposition kündigte bereits Widerstand gegen das Vorhaben der Koalition an.
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19.03.2013
Im internationalen Vergleich betrachtet leben die Europäer relativ gesund. Sowohl zwischen den einzelnen Staaten als auch innerhalb der Länder bestehen jedoch erhebliche Unterschiede, was die Gesundheit und die Lebenserwartung der Menschen betrifft. So sterben nach wie vor mehr Menschen in den osteurpäischen Ländern als im Westen. Dies geht aus dem kürzlich veröffentlichten "Europäischen Gesundheitsbericht 2012" der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.
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18.03.2013
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) plant, die von den gesetzlichen Kassen angebotenen Zusatztarife deutlich zu verteuern. Damit soll die Auswahl von Wahltarifen eingeschränkt werden. Vertreter der Opposition und der gesetzlichen Krankenversicherer werfen Bahr vor, mit dieser Maßnahme das Solidarprinzip der Kassen zu gefährden und die privaten Versicherungsgesellschaften bewusst zu bevorzugen.
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15.03.2013
Mit der steigenden Lebenserwartung wird sich auch die Zahl der Krebserkrankungen in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten deutlich erhöhen - laut einer aktuellen Studie drohen bis 2020 erhebliche Versorgungsengpässe in vielen Regionen. Grund dafür ist der zunehmende Ärztemangel. Experten schlagen daher Alarm und fordern neue Konzepte zur Förderung der onkologischen Ausbildung.
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14.03.2013
Angesichts der Milliardenüberschüsse bei den gesetzlichen Krankenkassen fordern Abgeordnete von SPD und CSU, den 2009 eingeführten Gesundheitsfonds wieder abzuschaffen. Dieser war seinerzeit mit dem Ziel eingeführt worden, die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und den Wettbewerb der Kassen zu verbessern. Die aktuellen Rekordreserven würden einen solchen Fonds aus Sicht der Vertreter jedoch überflüssig machen.
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13.03.2013
In Deutschland leiden immer mehr Erwachsene unter erheblichem Übergewicht. Darauf hat jetzt der aktuelle Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) hingewiesen. Durchschnittlich 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen sind der Erhebung zufolge übergewichtig, fast jeder Vierte gilt als adipös. Experten zufolge stelle die steigende Zahl fettleibiger Menschen bereits jetzt ein erhebliches finanzielles Problem für das Gesundheitssystem dar.
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12.03.2013
Nach dem Willen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) sollen gesetzlich versicherte Patienten künftig - wenn sie keine entsprechende Überweisung des Hausarztes vorweisen können - den Besuch beim Facharzt selber zahlen. Mit dieser Maßnahme soll die Zahl der Arztbesuche künftig deutlich reduziert werden. Die Krankenkassen kritisieren die geplante Einschränkung.
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11.03.2013
Laut Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sind die finanziellen Reserven der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) auf ein Rekordniveau von über 28 Milliarden Euro gestiegen. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Doris Pfeiffer sprachen sich trotz der guten Zahlen gegen eine Kürzung der staatlichen Zuschüsse aus und gaben zu bedenken, dass die Rücklagen bald wieder aufgebraucht sein könnten.
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08.03.2013
Immer mehr privat Krankenversicherte - darunter vor allem Selbstständige - können aufgrund einer finanziellen Notlage ihre Beiträge nicht mehr zahlen. Dadurch entstehen den Versicherern Kosten in Millionenhöhe. Für Abhilfe soll laut Plänen von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) nun ein Notfalltarif sorgen: Dieser soll privat Krankenversicherten eine medizinische Grundversorgung für etwa 100 Euro im Monat bieten.
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07.03.2013
Die Zahl der Menschen, die in Deutschland an Diabetes erkranken, nimmt stetig zu: Aktuell sind sechs Millionen Deutsche von der Zuckerkrankheit betroffen. Pro Tag kommen laut Schätzungen der "Deutsche Diabetes-Hilfe" rund 1.000 neue Patienten hinzu. Die Organisation stellte kürzlich in Berlin ihr Konzept für eine nationale Diabetes-Strategie vor und forderte die Politik auf, mehr in die Prävention sowie in Hilfsangebote für bereits betroffene Patienten zu investieren.
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06.03.2013
Entgegen den Erwartungen der Bundesregierung ist die Nachfrage nach der zu Beginn des Jahres in Kraft getretenen, staatlich bezuschussten privaten Pflegezusatzversicherung bislang gering: Lediglich 10.000 Menschen haben sich bisher für den Abschluss einer sogenannten "Pflege-Bahr"-Versicherung entschieden. Die Prognose der Bundesregierung für 2013 liegt hingegen bei 1,5 Millionen Kunden.
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05.03.2013
In den letzten zehn Jahren ist die Einnahme von Antidepressiva in Deutschland um das Dreifache gestiegen. Neue Studien belegen, dass solche Medikamente oft jedoch nicht den gewünschten Nutzen bringen. Zudem kommt es häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen. Laut Experten würde in etwa 30 Prozent der Fälle bereits ein Placebo reichen, um solche psychischen Erkrankungen erfolgreich zu therapieren.
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04.03.2013
Laut aktuellen Angaben des Bundesgesundheitsministeriums haben sich in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Jahresende 2012 Beitragsrückstände in Höhe von 4,5 Milliarden Euro angesammelt. Dies entspricht einem Betrag von 87 Euro pro Versichertem. Ein Grund für die Rückstände sind die erhöhten Säumniszuschläge.
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01.03.2013
Die Zahl der Arbeitnehmer, die wegen psychischer Erkrankungen krank geschrieben werden, war 2012 laut DAK-Gesundheitsreport so hoch wie nie: Neben Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems bilden sie mittlerweile die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. Laut Experten sei es jedoch falsch, von einer Burnout-Epidemie zu sprechen - vielmehr habe das Problembewusstsein für solche Leiden in der Bevölkerung in den letzten Jahren zugenommen.
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28.02.2013
Trotz starker Beitragsanpassungen und anhaltendem Niedrigzinsniveau ist die Zahl der Verbraucherbeschwerden bei den Versicherungs- und PKV-Ombudsmännern im vergangenen Jahr um zwei Prozent zurückgegangen. Insbesondere im dritten Quartal 2012 gab es nach Angaben von Ombudsmann-Geschäftsführer Dr. Horst Hiort deutlich weniger Beanstandungen als noch im Jahr zuvor.
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27.02.2013
Laut einer aktuellen Analyse des wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) sind die Ausgaben für Arzneimittel im Jahr 2011 nur moderat gestiegen. Insgesamt gaben die privaten Versicherer demnach nur rund zwei Prozent mehr für die Medikamente ihrer Mitglieder aus als noch im Vorjahr. Grund für den geringen Kostenanstieg sind die Herstellerrabatte, die seit 2011 auch für die privaten Versicherer gelten.
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26.02.2013
Laut Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) wird 2013 voraussichtlich jede zweite medizinische Einrichtung Verluste machen. Führungskräfte von Kliniken aus ganz Deutschland haben sich daher kürzlich in Berlin für eine bessere Krankenhausfinanzierung ausgesprochen. Die gesetzlichen Krankenkassen wiesen indes die Forderung nach mehr Geld zurück. Statt einer Erhöhung der Zuschüsse sei eine Modernisierung der Klinikstrukturen notwendig, so der GKV-Spitzenverband.
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25.02.2013
Das Hamburger Verbraucherschutzportal WIDGE.de hat vom TÜV Nord die Siegel für ausgezeichnete Kundenzufriedenheit und Servicequalität erhalten. Insgesamt wurde der Service des Unternehmens mit der Note 1,58 ausgezeichnet. Der Gründer und Geschäftsführer der WIDGE.de GmbH Ozan Sözeri zeigte sich hocherfreut über das Ergebnis und versprach, auch künftig alles dafür zu tun, um einen optimalen Kundenservice zu gewährleisten.
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22.02.2013
Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich gegen die Pläne der Europäischen Union (EU) zur Lockerung von Arzneimitteltests an Menschen ausgesprochen. Dabei würde es den EU-Vertretern nicht um Fortschritt, sondern vielmehr um die Wirtschaftsinteressen der Pharmaindustrie gehen, so BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery. Es sei zum Schutz der Patienten dringend notwendig, den derzeit bestehenden hohen Sicherheitsstandard beizubehalten.
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21.02.2013
Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn hat an die privaten und gesetzlichen Krankenkassen appelliert, mehr für die gesundheitliche Versorgung ihrer Versicherten zu tun. Aus Sicht Spahns müsse der Wettbewerb im Gesundheitswesen speziell dazu genutzt werden, um die Qualität der Leistungen und Angebote zu erhöhen. Vor allem bei der PKV bestehe diesbezüglich dringender Handlungsbedarf: Hier sei der Versorgungsaspekt bislang zugunsten der Neukundengewinnung erheblich vernachlässigt worden.
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20.02.2013
Einer aktuellen Studie zufolge wird Lungenkrebs ab 2015 auch für Frauen die tödlichste Krebsart EU-weit sein. Bislang gehen die meisten Krebstodesfälle - insgesamt 89.000 jährlich - noch auf Mammakarzinome zurück. Grund für den massiven Anstieg der tödlichen Lungenkrebserkrankungen bei Frauen ist offenbar der intensivere Tabakkonsum seit den 1970er Jahren.
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19.02.2013
Die Pharmaindustrie plant, ihre finanziellen Zuwendungen an Mediziner in Zukunft offenzulegen. Mit diesem Vorhaben reagieren die Hersteller auf die anhaltende Kritik der Krankenkassen und die Korruptionsvorwürfe an die Ärzteschaft. Bereits 2016 sollen nach dem Willen des europäischen Pharma-Dachverbands (EFPIA) sämtliche Daten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der Krankenkassen-Verband betrachtet dieses Vorhaben indessen mit Skepsis.
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18.02.2013
Laut einer aktuellen Studie gab es bei den Abschlussaufwendungen der privaten Krankenversicherer im Jahr 2011 deutliche Unterschiede. Knapp vier von zehn Gesellschaften hatten mehr als zehn Prozent für die Neukundengewinnung ausgegeben, andere hingegen deutlich weniger. Ein ähnlich zweigeteiltes Bild zeige sich auch bei den erwirtschafteten Überschüssen und den Mitgliederzahlen. Ein Problem für alle Versicherer stelle das sich stetig verschlechternde Zinsumfeld dar.
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15.02.2013
Bislang müssen Freiberufler und Selbständige, die freiwillig gesetzlich versichert sind, bis zu 60 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie mit ihren Beiträgen in Verzug geraten. Dieser Zinssatz ist aus Sicht des CDU-Gesundheitsexperten Jens Spahn viel zu hoch, zumal er meist Versicherte trifft, die sich ohnehin in einer schlechten finanziellen Lage befinden. Spahn forderte daher eine Änderung der bestehenden Gesetzgebung und eine Herabsetzung des Zinssatzes auf sechs bis zehn Prozent.
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14.02.2013
Epidemische Ausmaße: Studien zufolge soll sich die Zahl der Alzheimererkrankungen in Deutschland bis zum Jahr 2050 verdoppeln. In den USA wird sogar mit einer Verdreifachung gerechnet. Alzheimer ist nach wie vor unheilbar. Experten fordern daher eine verstärkte Forschung nach den Ursachen der Krankheit sowie neue Ansätze für die Therapie und Pflege der Betroffenen.
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13.02.2013
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, ist 2011 erneut angestiegen. Rund 26.000 Patienten zwischen zehn und 20 Jahren mussten demnach wegen Alkoholmissbrauch ärztlich behandelt werden. Gefährdet sind vor allem Jungen. CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn forderte angesichts dieser Zahlen eine finanzielle Strafe von 100 Euro für die Eltern jugendlicher Rauschtrinker.
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12.02.2013
Jährlich erkranken in Deutschland rund eine halbe Million Menschen an Krebs. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts wird diese Zahl aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren noch erheblich steigen. Viele Mediziner glauben, in der sogenannten personalisierten Krebsmedizin eine neue Waffe gegen Krebs gefunden zu haben. Problematisch ist jedoch nach wie vor die Finanzierung dieser neuen Therapieform durch die Krankenkassen.
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11.02.2013
Zwecks der Haushaltskonsolidierung sollen die Bundeszuschüsse zum Gesundheitsfonds 2014 nach einem Vorschlag des Bundesfinanzministeriums drastischer als bislang geplant reduziert werden. Im Gespräch sind derzeit Kürzungen um bis zu vier Milliarden Euro. Neben den Krankenkassen sprachen sich sowohl Gesundheitsminister Daniel Bahr als auch Oppositionspolitiker und Verbände gegen die Pläne des Ministeriums aus. Es drohten erhebliche Zusatzbeiträge für die Versicherten, so der DGB.
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08.02.2013
Nach den gesetzlich Versicherten erhalten nun auch PKV-Kunden mehr Rechte. Dies sieht der "Gesetzesentwurf zur Änderung versicherungsrechtlicher Vorschriften" vor, der kürzlich durch den Bundestag verabschiedet wurde. Privat Versicherten ist es unter anderem nun möglich, vor teuren Behandlungen eine verbindliche Aussage zur Kostenübernahme von ihrer Gesellschaft einzuholen. Der PKV-Verband kritisierte diese Neuregelung: Diese bedeute einen erheblichen bürokratischen Mehraufwand.
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07.02.2013
Laut einer Studie des wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) bestehen für Patienten, die verschiedene Arzneimittel in Kombination einnehmen, erhebliche gesundheitliche Risiken. Im ersten Quartal 2012 wurde laut der Erhebung in insgesamt 200.000 Fällen ein Mix von Medikamenten verschrieben, der tödliche Folgen haben kann. Aufgrund von falsch eingenommenen Medikamenten und damit verbundenen Krankenhausaufenthalten entstehen dem Gesundheitssystem jährlich Kosten in Milliardenhöhe.
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06.02.2013
Die Rechte von Patienten gegenüber Ärzten sollen zukünftig deutlich gestärkt werden. Dies sieht das neue Patientenrechtegesetz vor, welches kürzlich vom Bundestag verabschiedet wurde. Die Vertreter der Koalition zeigten sich hochzufrieden mit dem neuen Gesetz, welches aus ihrer Sicht vor allem für mehr Transparenz sorgen soll. Während die Krankenkassen die Neuregelung der vertraglichen Verhältnisse begrüßen, äußern die Opposition und die Deutsche Stiftung Patientenschutz scharfe Kritik.
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05.02.2013
Anlässlich des gestrigen Weltkrebstages haben Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) auf die steigenden Krebsraten aufmerksam gemacht, die mit dem demographischen Wandel in Deutschland einhergehen. Um weiteren Krebsneuerkrankungen vorzubeugen, müsse aus Sicht der Wissenschaftler verstärkt in die Krebsprävention und in altersgerechte Krebstherapien investiert werden. Allein durch einen gesunden Lebensstil könnten 60 Prozent aller Tumore verhindert werden.
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04.02.2013
Trotz neuer Behandlungs- und Pflegeansätze löst die Vorstellung, an Alzheimer zu erkranken, nach wie vor große Ängste in der Bevölkerung aus. Laut einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Krankenversicherung (DKV) würde mehr als die Hälfte der befragten unter 66-Jährigen lieber sterben als mit der Krankheit zu leben. Grund für die große Angst der Bevölkerung sei das überwiegend negative Bild von Alzheimer in der Öffentlichkeit und in den Medien.
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01.02.2013
Das verstärkte Auftreten von Antibiotikaresistenzen zählt nach Einschätzung der WHO zu den aktuell größten Gesundheitsrisiken weltweit. Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften fordern daher neue Strategien in der Antibiotika-Forschung. In einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme plädierten die Wissenschaftler für die Entwicklung neuer Präventionsstrategien sowie einfachere Zulassungsbedingungen für neue Medikamente, um einer weiteren Ausbreitung von Resistenzen vorzubeugen.
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31.01.2013
Schmerzpatienten bekommen laut einer aktuellen Studie deutlich mehr Opioide verschrieben als früher: Noch vor 20 Jahren waren diese schmerzstillenden Mittel aufgrund ihres hohen Suchtpotentials höchst umstritten. Mittlerweile werden sie bei chronischen Schmerzen jedoch häufiger verordnet als bisher angenommen. Experten befürchten, dass dies zu einer Fehlversorgung führen könnte: Gerade Krebskranke, die besonders auf diese Mittel angewiesen sind, erhiellten oft nicht ausreichend Opioide.
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30.01.2013
Regierungs- und Oppositionsparteien haben sich kürzlich im Gesundheitsausschuss gemeinsam gegen Chefärzte-Boni ausgesprochen. Ein entsprechender Gesetzentwurf, der neue Richtlinien für die Vereinbarung finanzieller Anreize enthält, wurde bereits zur Abstimmung vorgelegt. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft kritisierte diesen Vorstoß der Politik als absolut unzulässige Einmischung des Gesetzgebers in die "arbeitsrechtliche Privatautonomie" der Kliniken und kündigte Proteste an.
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29.01.2013
Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach sind die Deutschen insgesamt zufrieden mit dem hiesigen Gesundheitssystem. Abstriche gab es jedoch bei der Versorgung in Krankenhäusern und den Wartezeiten in Arztpraxen: So gaben zwei Drittel aller Befragten an, dass sie mindestens einmal - trotz Termins - lange im Wartezimmer gesessen hätten. Bei den Wartezeiten bestehen allerdings erhebliche regionale Unterschiede.
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28.01.2013
Der Vorstandsvorsitzende des Verbands der Ersatzkassen (vdek) Christian Zahn erklärte das aktuelle Finanzierungssystem der Krankenkassen mit Gesundheitsfonds, einheitlichem Beitragssatz und Zusatzbeiträgen für gescheitert. Zahn plädierte dafür, den Kassen ihre Beitragsautonomie zurückzugeben und die Zusatzbeiträge abzuschaffen. Andernfalls würden innovative Versorgungsformen und Zusatzleistungen aus Kostengründen auf der Strecke bleiben.
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25.01.2013
Die Zahl der psychischen und neurologischen Erkrankungen ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich angestiegen: Laut einer aktuellen Studie gehen mittlerweile über ein Fünftel aller Krankmeldungen weltweit auf Depressionen, Burn Out und ähnliche seelische Störungen zurück. Diese bilden damit nach chronischen Rückenschmerzen die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Experten warnen vor den schwerwiegenden Folgen dieser Entwicklung und fordern Konsequenzen.
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24.01.2013
Laut einer aktuellen Studie des Finanzdienstleisters MLP sprechen sich sowohl Patienten als auch Ärzte mehrheitlich für die Einführung einer Bürgerversicherung aus. Diese soll nach den Plänen der Oppositionsparteien garantieren, dass sich künftig alle Bürger mit ihrem Einkommen an der Finanzierung der Krankenversicherung in Deutschland beteiligen. Die privaten Krankenversicherer sowie die Fachärzte lehnen eine solche Reform des Gesundheitswesens hingegen strikt ab.
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23.01.2013
Laut einer Studie des Deutschen Krankenhausinstituts ist derzeit jede dritte Klinik in Deutschland von drastischen finanziellen Verlusten betroffen. Grund dafür sei neben gestiegenen Personal- und Energiekosten vor allem die Kürzungspolitik der Bundesregierung. In den kommenden Jahren müssen die Krankenhäuser nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) mit einer weiteren erheblichen Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage rechnen.
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22.01.2013
Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat die Kassen erneut dazu aufgefordert, Prämien an ihre Mitglieder auszuschütten und diese so an den über 25 Milliarden Euro hohen Überschüssen zu beteiligen. Bislang haben sich nur wenige Kassen zur Zahlung solcher Boni entschlossen. Der Verband der Ersatzkassen kritisierte derweil diese vereinzelte Auszahlung von Prämien - diese diene meist nur zu Werbezwecken und verzerre den Wettbewerb zwischen den Versicherern.
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21.01.2013
Trotz der jüngsten Skandale um Manipulationen bei der Organvergabe und der sinkenden Spendebereitschaft der Bevölkerung will die Bundesregierung das Strafrecht für Ärzte nicht verschärfen. Es sei laut Bundesjustizministerium nicht möglich, bestehende Gesetzeslücken während der laufenden Ermittlungsverfahren zu schließen. Der Grünen-Politiker Harald Terpe appellierte indessen an die Krankenkassen, die Aufrufe für Organspenden einzustellen.
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18.01.2013
Trotz steigenden Alters der Bevölkerung sterben in Deutschland immer weniger Menschen an den Folgen von Herzerkrankungen. Dies geht aus dem Deutschen Herzbericht 2011 hervor, der kürzlich von führenden kardiologischen Vereinigungen in Berlin vorgestellt wurde. Allerdings, so der Report, gebe es starke regionale Unterschiede bei den Sterbeziffern: So würden in Ostdeutschland weitaus mehr Menschen einem Herzinfarkt erliegen als in Westdeutschland.
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17.01.2013
Mit deutlicher Kritik hat der Paritätische Gesamtverband auf die neue Präventionsstrategie der schwarz-gelben Koalition reagiert. Das Vorhaben zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge stelle nur „substanzlose Symptompolitik“ dar. Anstelle eines allgemeinen Konzepts seien angesichts der immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich Maßnahmen nötig, die speziell auf die Bedürfnisse der einzelnen Bevölkerungsgruppen abgestimmt sind.
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16.01.2013
Der Rechnungszins in der privaten Krankenversicherung wurde zu Jahresbeginn vielfach abgesenkt. Anlässlich einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion ließ die Bundesregierung kürzlich durch ihren Parlamentarischen Staatssekretär Hartmut Koschyk (CSU) verlauten, dass gegen diese Praxis der Versicherer angesichts der anhaltenden Zinsflaute nichts einzuwenden sei. Versicherte würden von dieser Maßnahme langfristig profitieren.
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15.01.2013
Laut einer australischen Studie haben psychisch Kranke ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu sterben: Die Sterblichkeitsrate liegt um etwa 30 Prozent höher als die von mental gesunden Menschen. Die Gründe dafür sollen jedoch weniger in den Lebensumständen, sondern vielmehr in der schlechteren medizinischen Versorgung dieser Patientengruppe liegen.
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14.01.2013
Im November vergangenen Jahres haben die Krankenkassen nur geringfügig mehr für Medikamente und Impstoffe ausgegeben: Die Kosten stiegen im Vergleich zum Vormonat um lediglich 1,5 Prozent. Das leichte Plus bei den Ausgaben sei nach Auskunft des Beratungsunternehmens IMS Health vor allem auf die starke Nachfrage nach Grippeschutzimpfstoffen zurückzuführen.
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13.01.2013
Ältere Menschen nutzen vermehrt das Internet – das geht aus der kürzlich veröffentlichten Studie „(N)ONLINER Atlas 2012“ des Forschungsinstituts TNS hervor. Die größten Zuwächse konnten im Vergleich zum Vorjahr in den Gruppen der 60- bis 69-Jährigen sowie der über 70-Jährigen verzeichnet werden. Laut Umfrage durchsuchen diese Gruppen das Internet stark nutzwertorientiert und informieren sich vor allem über Finanz- und Versicherungsthemen.
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11.01.2013
Laut einer Studie des Analysehauses Morgen & Morgen bringen die Unisex-Tarife nicht die erhoffte finanzielle Entlastung für Frauen. Stattdessen sind Krankenversicherungen für beide Geschlechter gleich teuer. Auch bei den Risikolebensversicherungen werden die Prämien für weibliche Versicherte aller Voraussicht nach steigen. Verbraucherschützer hatten bereits im vergangenen Jahr vor Preiserhöhungen durch die Unisex-Regelung gewarnt.
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10.01.2013
Millionen Versicherte müssen sich darauf einstellen, statt der gewohnten Medikamente künftig andere Arzneimittel mit gleichem Wirkstoff zu erhalten. Grund dafür sind die neuen Rabattverträge der Krankenkassen, die zu Jahresbeginn in Kraft getreten sind. Vor allem chronisch Kranke sind durch diese Neuregelung verunsichert. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes Fritz Becker forderte die Apotheken dazu auf, das Vertrauen in die neuen Medikamente durch eine adäquate Beratung zu stärken.
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09.01.2013
Die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland ist 2012 auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Besonders drastisch war der Rückgang im zweiten Halbjahr nach Bekanntwerden von Manipulationen bei der Organvergabe in drei Kliniken. Insgesamt spendeten im vergangenen Jahr nur 1.046 Menschen Organe - mit einem Durchschnitt von rund 13 Spendern pro eine Million Einwohner sei damit laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) ein dramatischer Tiefpunkt erreicht.
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08.01.2013
Mit Inkrafttreten der neuen Richtlinie zur Ärzteplanung soll nach dem Willen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Ärzten, Kassen und Kliniken ein erster Schritt gegen die uneinheitliche Verteilung der niedergelassenen Ärzte unternommen werden. Derzeit bestehe in Deutschland in vielen ländlichen Regionen ein akuter Mangel an Ärzten, während es in bestimmten Großstadtbezirken eine medizinische Überversorgung gibt. Eine Neustrukturierung des Ärztenetzes soll nun Abhilfe schaffen.
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07.01.2013
Anlässlich der jüngsten Organspendeskandale fordert der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Jens Spahn die Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen auf, aktiver gegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme bei Ärzten vorzugehen. Umgekehrt appellierten die Krankenkassen an die Politik, gesetzliche Regelungen zu treffen, die Korruption bei niedergelassenen Ärzten unter Strafe stellen. Bislang können nur angestellte Ärzte strafrechtlich belangt werden.
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04.01.2013
Anlässlich einer Expertendiskussion der Techniker Krankenkasse (TK) in Düsseldorf forderte Professor Heinrich Grönemeyer die Krankenkassen auf, verstärkt in medizinische Innovationen zu investieren. Zudem plädierte der Mediziner dafür, die Zulassung und Erstattung neuartiger Produkte und Verfahren zu beschleunigen. Zum Schutz der Patienten dürfe dabei jedoch die genaue Überprüfung der Neuerungen nicht vernachlässigt werden.
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03.01.2013
Laut Plänen des CDU-Gesundheitspolitikers Jens Spahn soll dem drohenden Pflegenotstand in deutschen Krankenhäusern mit einem neuen Sonderprogramm entgegengewirkt werden. Dieses sieht unter anderem vor, 15.000 zusätzliche Arbeitsplätze im Pflegebereich zu schaffen. Zugunsten der Finanzierung dieses Programms sollen die Klinikärzte 2013 auf eine Gehaltserhöhung verzichten. Der Ärzteverband Marburger Bund kritisierte das Vorhaben Spahns.
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02.01.2013
Immer wieder kommt es zu erheblichen Lieferengpässen in der Arzneimittelversorgung. Vor allem Krebsmedikamente und Antibiotika können laut Aussage der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) oftmals nicht in ausreichenden Mengen an Kliniken und Apotheken geliefert werden. Nun hat das Bundesgesundheitsministerium Gespräche mit Apothekern und Ärzten aufgenommen.
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01.01.2013
Besonders junge Frauen leiden häufig unter Depressionen und Angstzuständen - das ist das Ergebnis der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland" (DEGS), die zwischen 2008 und 2011 vom Robert Koch-Institut durchgeführt und kürzlich veröffentlicht wurde. Als Erklärung für die psychischen Probleme sehen die Experten unter anderem die oftmals unklaren und prekären Zukunftsaussichten vieler junger Menschen.
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31.12.2012
In einer Studie der AMC Finanzmarkt GmbH und des Communication Lab wurden jetzt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Produktinformationsblätter und Produktbroschüren von 21 Versicherern darauf untersucht, wie verständlich die darin enthaltenen Informationen formuliert sind. Das Ergebnis fällt - von wenigen Ausnahmen abgesehen - ernüchternd aus. Daher sehen die Experten großen Handlungsbedarf.
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28.12.2012
Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat vor kurzem ihr Eckpunktepapier zur Präventionsstrategie vorgelegt. Demnach sind insbesondere die Krankenkassen in der Pflicht: Sie sollen die vorgesehenen Präventionsmittel auf sechs Euro pro Versichertem anheben und so mehr zur Aufklärung beitragen. Die GKV selbst sieht sich allerdings schon aktuell auf einem guten Weg.
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27.12.2012
Der Mangel an Hausärzten wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Dies hat die Existenzgründungsanalyse für Ärzte 2011 ergeben. Laut der von der Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung herausgegebenen Studie sind immer weniger Mediziner unterschiedlicher Fachbereiche dazu bereit, sich hausärztlich niederzulassen. Betroffen hiervon seien vor allem ländliche Regionen in Ostdeutschland.
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26.12.2012
Die Fälle von Antibiotikaresistenzen nehmen EU-weit zu: Mittlerweile sterben jedes Jahr rund 25.000 Menschen an einer Infektion mit multiresistenten Keimen. Das Europäische Parlament will nun verstärkt gegen diese Entwicklung vorgehen. In einem kürzlich veröffentlichten Entschluss fordern die Abgeordneten unter anderem, bestehende Antibiotika sinnvoller zu verwenden, neue Wirkstoffe zu entwickeln und die Abgabe von Antibiotika generell rezeptpflichtig zu machen.
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25.12.2012
Laut dem aktuellen Krankenhaus-Report der AOK hat die Zahl der Operationen in Deutschland im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Vor allem in wirtschaftlich profitablen Bereichen sei die Behandlungsquote 2011 auffallend hoch gewesen. Experten kritisieren, dass eine Vielzahl der in Klinken getätigten Operationen lediglich ökonomisch motiviert und nicht medizinisch notwendig gewesen seien und fordern daher eine Abschaffung der Bonuszahlungen für Chefärzte.
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24.12.2012
Laut einer internationalen Studie stellt ein deutlich erhöhter Blutdruck das größte Gesundheitsrisiko weltweit dar. Statistiken zufolge starben mehr als neun Millionen Menschen an den Folgen einer Hypertonie. Neben Rauchen und übermäßigem Alkoholgenuss entwickle sich zudem auch Übergewicht zu einer der bedeutendsten Gefahren für die Gesundheit: Mehr als drei Millionen Todesfälle seien 2010 auf einen deutlich erhöhten Body-Mass-Index zurückzuführen gewesen.
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21.12.2012
Häufig werden bei einer akuten Bronchitis Antibiotika verordnet. Eine britische Studie hat nun ergeben, dass die Einnahme von Antibiotika in solchen Fällen unnötig ist, da Infekte der Atemwege meist durch Viren ausgelöst werden und somit nicht bakteriell bedingt sind. Zudem haben Antibiotika oft bedenkliche Nebenwirkungen.
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20.12.2012
Die große Mehrheit der Deutschen fühlt sich in Krankenhäusern gut aufgehoben: Laut einer Umfrage von AOK und Barmer GEK sowie verschiedenen Patienten- und Verbraucherorganisationen sind mehr als 80 Prozent der Patienten zufrieden mit der ärztlichen Behandlung und Pflege in Kliniken. Allerdings bestehen zwischen den einzelnen Einrichtungen deutliche Unterschiede: Nicht alle wären von den Patienten als empfehlenswert eingestuft worden.
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19.12.2012
Im Rahmen einer Expertenanhörung des Bundestags-Rechtsausschusses haben die Teilnehmer den Gesetzentwurf zum Verbot der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung kritisiert. Eine solcher Entwurf war kürzlich von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vorgelegt worden. Die Experten bemängelten deutliche Lücken im bestehenden Gesetzentwurf und forderten die Bundesregierung auf, die Formulierung zu überarbeiten.
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18.12.2012
Auf Beschluss des Europäischen Gerichtshofes tritt am kommenden Freitag die neue Unisex-Regelung in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt dürfen keine rechnerischen Unterschiede mehr aufgrund des Geschlechts gemacht werden. Einer Erhebung des Analyseunternehmens Franke und Bornberg zufolge werden sich durch die neuen Tarife Preissteigerungen von bis zu 35 Prozent ergeben. Viele Versicherer haben jedoch bereits ein besseres Leistungsniveau in Aussicht gestellt.
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17.12.2012
Laut Plänen der Bundesregierung sollen in den nächsten drei Jahren bundesweite Krebsregister eingeführt werden. Mithilfe dieser Datenbanken sollen sämtliche Tumorerkrankungen erfasst sowie die Erforschung und Früherkennung dieser gefördert werden. Unklar ist nach wie vor, wie viele solcher Krebsregister in den nächsten Jahren neu angelegt werden müssen.
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14.12.2012
Zwangsbehandlungen von Patienten mit psychischen Erkrankungen sollen laut eines neuen Gesetzentwurfs der Bundesregierung künftig generell möglich sein. Derzeit dürfen Ärzte und Pflegekräfte nur in Notfällen zu solchen Maßnahmen greifen. Ärztevertreter kritisierten die Gesetzvorlage der Koalition als unzureichend: Auch nach der Veranschiedung eines solchen Gesetzes würden sich Mediziner und Pflegekräfte strafbar machen.
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13.12.2012
Nach Zahlen des BKK-Gesundheitsreportes hat sich der Krankenstand 2011 im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Ursache dafür ist die zunehmende Anzahl psychischer Erkrankungen bei Arbeitnehmern. Auch in diesem Jahr rechnen Experten mit einer weiteren Zunahme der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen aufgrund von Burn-out, Angstzuständen und Depressionen: Allein in den ersten drei Quartalen 2012 ist die Fehlquote erneut um zehn Prozent gestiegen.
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12.12.2012
Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck sind laut Angaben des Statistischen Bundesamtes die häufigsten Todesursachen in Deutschland. Rund 40 Prozent aller Todesfälle entfielen im Jahr 2011 auf solche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Insgesamt nahm die Zahl der Todesfälle im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent ab. Alarmierend sei jedoch aus Sicht der Experten die steigende Zahl von Suizidfällen in Deutschland.
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11.12.2012
Laut dem Gesundheitsmonitor 2012 der Barmer GEK sind die Deutschen mit der ärztlichen Versorgung in ihrer näheren Umgebung zufrieden. Die Erreichbarkeit von Haus- und Fachärzten wurde von über 85 Prozent der 1.500 Befragten demnach mit gut bewertet. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Andreas Köhler warnt jedoch davor, den drohenden Ärztemangel zu unterschätzen: Bis 2020 werden rund 66.800 niedergelassene Ärzte in den Ruhestand gehen.
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10.12.2012
Angesichts der Zunahme von resistenten Keimen und mehreren Todesfällen auf Frühchenstationen haben Datenschützer die Kliniken in Deutschland dazu aufgefordert, ihre Daten zu Infektionen und Hygienevorgaben im Internet zu veröffentlichen. Die Krankenkassen unterstützen diesen Vorstoß: Auch sie verlangen mehr Transparenz und eine verbesserte Informationspolitik.
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07.12.2012
Die Zahl der Bundesbürger, die einen Pflegefall in ihrer Familie haben, wird laut einer aktuellen Studie der R+V-Versicherung in den kommenden zehn Jahren von zehn auf 27 Millionen steigen. Derzeit betreuen bereits fast 60 Prozent der Menschen ihre pflegebedürftigen Angehörigen selbst. Der Erhebung zufolge könnte sich die starke Zunahme der Pflegefälle in naher Zukunft zu einer erheblichen Belastung für Angehörige und das Sozialsystem entwickeln.
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06.12.2012
Der GKV-Spitzenverband hat für 13 neue Arzneimittel Rabatte mit den Herstellerfirmen ausgehandelt. 17 von 25 neu zugelassenen Medikamenten haben laut dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) einen zusätzlichen, fünf sogar einen erheblichen Zusatznutzen. Gemäß dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) dürfen die Pharmakonzerne die Preise für
ihre neuen Arzneimittel nur noch für ein Jahr selbst festsetzen.
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05.12.2012
Hoher Leistungsdruck und finanzielle Sorgen lassen immer mehr Studenten zu Psychopharmaka greifen. Dies hat eine repräsentative Studie der Techniker Krankenkasse unter Studierenden im Alter von 20 bis 35 Jahren ergeben. Allein der Konsum von Antidepressiva ist in den vergangenen vier Jahren um 40 Prozent gestiegen. Grund für die Zunahme psychischer Erkrankungen sei vor allem der erhöhte Leistungsdruck an den Universitäten durch die Reform der Studiengänge.
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04.12.2012
Von den 18 Millionen Patienten, die jedes Jahr in einem der 2.000 Krankenhäuser in Deutschland behandelt werden, infizieren sich laut einer neuen Studie bis zu 600.000 pro Jahr mit gefährlichen Keimen. Bei 15 Prozent der Fälle handelt es sich um Erkrankungen durch einen multiresistenten Erreger. In einer zweiten, weiterführenden Studie des Universitätsklinikums Jena sollen nun Empfehlungen zum Infektionsschutz erarbeitet werden.
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03.12.2012
Im dritten Quartal dieses Jahres haben die gesetzlichen Krankenkassen ihre finanziellen Rücklagen erneut deutlich erweitern können: Schätzungen zufolge stiegen die Überschusse um eine Milliarde auf insgesamt 3,7 Milliarden Euro. Die Techniker Krankenkasse, die mit fast 900 Millionen Euro das größte Plus unter den gesetzlichen Versicherern verzeichnen konnte, hat bereits Prämienausschüttungen an ihre Mitglieder angekündigt.
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30.11.2012
Gestern hat der Bundestag das neue Patientenrechtegesetz beschlossen. Dieses soll die Position der Patienten gegenüber Ärzten künftig deutlich stärken. Durch die Neuregelung sollen Patienten unter anderem mehr Anspruch auf Schadensersatz nach Operations- und Behandlungsfehlern haben. Vertreter der Opposition und Verbraucherschützer kritisierten das Gesetz jedoch als unzureichend.
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29.11.2012
Laut einer Studie der Barmer GEK müssen Menschen in Deutschland die Hälfte der Pflegekosten - im Schnitt rund 31.000 Euro - selbst aufbringen. Bei Frauen ist der Eigenanteil aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung mit 45.000 Euro sogar doppelt so hoch wie bei Männern. Die Bundesregierung will daher künftig die private Pflegevorsorge der Versicherten verstärkt fördern.
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28.11.2012
Krankenhäuser, die Bonus-Vereinbarungen mit ihren Ärztinnen und Ärzten treffen, sollen diese nach dem Willen der Koalition künftig in ihren Qualitätsberichten ausweisen. Ein entsprechender Änderungsantrag der Regierungsparteien zum Patientenrechtegesetz soll diese Woche verabschiedet werden. Die Koalition beabsichtigt mit dieser Maßnahme, die Transparenz in Kliniken zu erhöhen und unnötige Operation zu vermeiden.
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27.11.2012
Nur zehn Prozent der Arzneimittelforschung beschäftigt sich mit der Suche nach medizinischen Lösungen für weltweite Gesundheitsprobleme. Laut Experten geht der medizinische Fortschritt damit an einem Großteil der Bedürfnisse der Weltbevölkerung vorbei. Anlässlich des Forums „Menschenrecht auf Gesundheit und Patentschutz – ein Widerspruch?“ des Deutschen Ethikrates wurden daher neue Impulse zur Arzneimittelforschung gefordert.
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26.11.2012
Für die Opfer von ärztlichen Behandlungsfehlern wird es vorerst keine finanzielle Unterstützung geben. Die Vertreter von Union und FDP erklärten die Verhandlungen um einen solchen Härtefallfonds für gescheitert. Der Gesetzentwurf zum neuen Patientenrechtegesetz soll in dieser Woche nun ohne den geplanten Fonds im Bundestag beschlossen werden. Die Vertreter der Opposition kritisierten den Gesetzentwurf als "Placebo".
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23.11.2012
Einer aktuellen Umfrage der DAK-Gesundheit zufolge haben die Deutschen weniger Angst vor Krankheiten wie Krebs und Depressionen als noch vor einem Jahr. Grund hierfür ist aus Sicht der Experten die Schuldenkrise - die Sorge um die persönliche finanzielle Situation überlagere mittlerweile die Furcht um die eigene Gesundheit bei weitem.
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22.11.2012
Mehr als die Hälfte der gesetzlich Versicherten ist mit dem Präventionsangebot ihrer Krankenkasse unzufrieden. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter 1.000 Versicherungsnehmern. Etwa 42 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, die erwirtschafteten Überschüsse der Kassen in die Gesundheitsvorsorge zu investieren. Im letzten Jahr gaben die Kassen insgesamt 300 Millionen Euro für Präventionsmaßnahmen aus.
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21.11.2012
Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung droht Deutschland in Zukunft ein massiver Pflegenotstand: Rund eine halbe Million Vollzeit-Pflegekräfte könnten im Jahr 2030 fehlen. Gleichzeitig ist mit einer deutlich steigenden Anzahl von Pflegebedürftigen in den nächsten Jahre zu rechnen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) plädiert angesichts dieser Zahlen für eine Verkürzung der Ausbildungszeit bei Altenpflegern.
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20.11.2012
Laut den kürzlich veröffentlichten Zahlen des PKV-Verbandes war das Geschäftsjahr 2011 für die privaten Krankenversicherer erfolgreich: Neben einem Anstieg der Krankenvollversicherten konnte sowohl ein Plus bei den Zusatzversicherungen als auch bei den Altersrückstellungen verzeichnet werden. 2012 scheint dieser Aufwärtstrend jedoch gebremst, denn in der ersten Jahreshälfte sank die Zahl der PKV-Mitglieder.
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19.11.2012
Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Diabetes mellitus. Aktuell gibt es etwa sieben Millionen Betroffene. Jährlich erkranken weitere 300.000 Menschen an Diabetes Typ 2 - darunter sind immer mehr Patienten jüngeren Alters. Experten fordern aufgrund dieser Entwicklung bessere Präventionsmaßnahmen.
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16.11.2012
Laut dem Vorsitzenden des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Fritz Becker, wird die Gesamtzahl der öffentlichen Apotheken in Deutschland bis Jahresende voraussichtlich unter 21.000 fallen und damit den niedrigsten Stand seit 1994 erreichen. Derzeit schließen pro Woche durchschnittlich sechs Apotheken in Deutschland. Becker forderte den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) auf, das Apothekenhonorar zu erhöhen, um den Apothekenschwund nachhaltig zu stoppen.
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15.11.2012
Psychiatrische Kliniken sollen ab dem nächstem Jahr ein neues Abrechnungssystem erhalten. Dieses soll für mehr Transparenz und Gerechtigkeit bei der Vergütung der Einrichtungen sorgen. Kurz vor dem Beginn der Testphase für das neue Vergütungssystem formiert sich jedoch Widerstand: Laut Kritikern könnte die Einführung von Fallpauschalen in der Psychiatrie negative Auswirkungen auf die Qualität der Patientenbehandlungen haben.
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14.11.2012
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes kostete ein Krankenhausaufenthalt 2011 im Schnitt 3960 Euro. Dies bedeutet eine Steigerung von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Summe lagen die Krankenhauskosten 2011 bei insgesamt 83,4 Milliarden Euro. Der GKV-Spitzenverband und die deutsche Krankenhausgesellschaft diskutieren nun über die Konsequenzen dieser Kostenentwicklung.
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13.11.2012
Die privaten Krankenversicherer planen - laut Medienberichten - Mindestleistungen in der Vollversicherung einzuführen. Eine vom Verband der Privaten Krankenversicherung eingesetzte Arbeitsgruppe hat bereits vor kurzem Empfehlungen für entsprechende Kriterien abgegeben. Der Verband erhofft sich von diesem Schritt eine Imageverbesserung der PKV sowie eine Stärkung der Wettbewerbsposition gegenüber den gesetzlichen Versicherern.
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12.11.2012
Die fünf Wirtschaftsweisen rechnen im nächsten Jahr - trotz einer Erholung der Konjunktur - mit steigenden Ausgaben und Beiträgen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Abschaffung der Praxisgebühr werteten die Experten daher als falsches Signal, welches aus "fiskalischen Gründen" strikt abzulehnen sei. Stattdessen sprachen sich die Mitglieder des Sachverständigenrates für die Einführung eines einkommensunabängigen Arbeitnehmerbeitrags aus.
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09.11.2012
Laut einer Umfrage des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) herrscht in immer mehr Krankenhäusern akuter Ärztemangel: Für 93 Prozent aller Einrichtungen sei es schwierig, geeignetes Personal zu finden. Viele Positionen werden mittlerweile durch ausländische Fachkräfte besetzt. Mangelhafte deutsche Sprachkenntnisse könnten sich aus Sicht des VKD-Präsidenten Joseph Düllings jedoch zu einer ernsthaften Gefahr für die Patienten entwickeln.
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08.11.2012
Die Vorbereitungen für den sogenannten "Pflege-Bahr", die von Gesundheitsminister Daniel Bahr initiierte, staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung, laufen derzeit auf Hochtouren: Bereits Anfang 2013 soll die neue private Absicherung des Pflegerisikos in Kraft treten. Die Bundesregierung geht von bis zu 1,5 Millionen Vertragsabschlüssen allein im ersten Jahr aus und rechnet hierfür mit einer staatlichen Zulage von insgesamt rund 90 Millionen Euro.
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07.11.2012
Neun Jahre nach ihrer Einführung wird die Praxisgebühr zum 01.01.2013 abgeschafft. Darauf hat sich die schwarz-gelbe Koalition Anfang der Woche in Berlin geeinigt. Der Wegfall der Gebühr soll die Bürger finanziell entlasten und zum Bürokratieabbau in deutschen Arztpraxen beitragen. Während Ärzte den Beschluss der Koalition begrüßen, übt der GKV-Spitzenverband scharfe Kritik und fordert einen finanziellen Ausgleich für die künftig fehlenden Einnahmen.
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06.11.2012
Deutsche Ärzte verordnen ihren Patienten immer mehr Schmerzmittel. So wurden laut Arzneiprüfungsinstitut im Jahr 2011 rund 6,3 Millionen Packungen ausgegeben. Dies sind rund zwei Millionen mehr als noch im Jahr 2005. Mediziner und Experten warnen angesichts der hohen Zahl vor den Folgen von Medikamentenabhängigkeit.
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05.11.2012
Gesetzliche und private Krankenversicherer müssen seit dem 01.11.2012 ihre Versicherten regelmäßig über die Möglichkeit von Organ- und Gewebespenden informieren. Ziel dieser Neuregelung des Organspende-Gesetzes ist es, das durch die jüngsten Skandale erschütterte Vertrauen in die Transplantationsmedizin wiederherzustellen und die stark gesunkene Spendenbereitschaft der Bundesbürger zu erhöhen. Die Zahl der Organspenden war im Oktober um fast die Hälfte gesunken.
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02.11.2012
Laut einer aktuellen Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist beim "Komasaufen" unter Jugendlichen ein leichter Rückgang zu beobachten. Trotzdem gibt es laut der Direktorin der BZgA, Prof. Dr. Elisabeth Pott, keinen Grund zur Entwarnung, denn: Der Alkoholkonsum von Jugendlichen ist weiterhin erschreckend hoch. So ist jeder fünfte Jugendliche im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren und mehr als jeder zweite der 18-25-Jährigen mindestens einmal im Monat volltrunken.
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01.11.2012
Rauchen verringert die Lebenserwartung von Frauen um bis zu zehn Jahre. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie, für die insgesamt 1,2 Millionen Frauen zu ihren Lebensumständen und ihrem Gesundheitszustand befragt wurden. Die Auswertung der Untersuchung ergab, dass das Risiko für Raucherinnen, im Alter zwischen 50 und 80 Jahren zu sterben, dreimal so hoch ist wie bei gleichaltrigen Frauen, die nie geraucht haben.
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31.10.2012
Immer mehr Senioren in Deutschland können ihre Altenpflege nicht mehr aus eigener Tasche zahlen. Nach Angaben des statistischen Bundesamts liegt die Zahl derer, die derzeit Beihilfe zur Pflege erhalten, bei rund 411.000. Da sich das Problem infolge der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren noch verschärfen wird, planen die Krankenkassen nun kostengünstigere Pflegemodelle auf den Weg zu bringen und verstärkt mit ausländischen Pflegeheimen zu kooperieren.
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30.10.2012
Einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zufolge hängt der Erfolg einer Operation in Deutschland in hohem Maße von der Wahl des Krankenhauses ab. Die Forscher untersuchten für ihre Studie die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Komplikationen nach einem Eingriff und stellten fest, dass deutliche qualitative Unterschiede zwischen den Kliniken bestehen. Die AOK fordert daher eine deutliche Verbesserung des Qualitätsmanagements in medizinischen Einrichtungen.
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29.10.2012
Vertreter von Koalition und Opposition haben kürzlich im Bundestag erneut über ein mögliches Ende der Praxisgebühr debattiert. Beide Seiten konnten sich jedoch nicht auf eine Lösung einigen. Während SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke geschlossen für eine Abschaffung der Gebühr votierten, hielt die Union vehement an der Gebühr fest. Anfang November soll das Thema nun erneut im Koalitionsausschuss aufgegriffen werden.
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26.10.2012
Alten- und Krankenpfleger werden laut einer Studie fast täglich verbal und zum Teil auch physisch von Hilfebedürftigen attackiert. Jüngere und dementsprechend unerfahrenere Pfleger sehen sich dabei weitaus häufiger Übergriffen ausgesetzt als Pfleger mit langjähriger Berufserfahrung. Experten kritisieren, dass dem Personal oft die nötige Ausbildung fehle und fordern daher spezielle Schulungen für den Umgang mit gewalttätigen Patienten.
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25.10.2012
Alkoholiker haben eine deutlich geringere Lebenserwartung als Menschen, die nie alkoholabhängig waren. Dies ergab eine repräsentative Studie der Universität Greifswald. Demnach sterben Alkoholkranke im Durchschnitt 20 Jahre früher als gleichaltrige Nichtalkoholiker. Therapien hätten dabei keinen positiven Einfluss auf die Sterberate. Experten fordern daher neue Angebote zur Suchtvorbeugung und -behandlung sowie eine Erhöhung der Preise für alkoholische Getränke.
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24.10.2012
Millionen Deutsche wollen sich jetzt angesichts der bevorstehenden Grippesaison impfen lassen. Jedoch kommt es in einigen Bundesländern derzeit zu Engpässen bei der Impfstoffversorgung, da die Pharmahersteller erhebliche Lieferschwierigkeiten haben. Mediziner kritisieren die bisherige Ausschreibungspraxis der Krankenkassen und fordern eine Reform der Grippeschutzpläne.
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23.10.2012
Regelmäßige Gesundheitskontrollen beim Hausarzt sind laut einer Langzeitstudie des Nordic Cochrane Centre in Kopenhagen faktisch überflüssig. Teilnehmer, die im Rahmen der Studie regelmäßig an kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen teilnahmen, seien demnach genauso häufig an einer Krankheit gestorben wie solche ohne Check-ups. Die Forscher bezweifeln, dass Patienten tatsächlich von solchen allgemeinen Gesundheitsleistungen profitieren.
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22.10.2012
Die Zahl der Organspenden ist in diesem Jahr nach Auskunft der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) deutlich gesunken. Grund dafür sind vor allem die in jüngster Zeit bekannt gewordenen Manipulationsfälle bei der Vergabe von Spenderorganen. Angesichts der Verunsicherung in der Bevölkerung scheuen die Krankenkassen derzeit noch davor zurück, ihren Mitgliedern Informationen und Spenderausweise zukommen zu lassen.
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19.10.2012
Bereits seit Jahren gibt es laut den Experten der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. Defizite bei der Schmerztherapie. Der Leidensweg der von chronischen Schmerzen Betroffenen ist lang: Oft dauert es im Schnitt zwei Jahre, bis sie die richtige Diagnose erhalten. Spezialisten fordern daher nun eine verbesserte flächendeckende medizinische Versorgung von Schmerzpatienten.
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18.10.2012
Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ) forderte am Montag in Berlin die Politik auf, die Beitragssätze für Versicherte zu reduzieren, um so die steigenden Überschüsse im Gesundheitssystem abzubauen. Durch die Verringerung der Beiträge soll aus Sicht der Vertreter vermieden werden, dass das Geld unbemerkt im System verschwindet. Auch der Wettbewerb der Kassen könnte auf diese Weise wieder angekurbelt werden.
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17.10.2012
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGel) sind mittlerweile zu einer zusätzlichen lukrativen Einnahmequelle für Mediziner geworden: 1,5 Milliarden Euro setzen Arztpraxen jährlich mit diesen Selbstzahlerleistungen um. Laut einer Studie der Verbraucherzentrale werden die Patienten bezüglich Kosten und Nutzen dieser Leistungen jedoch kaum aufgeklärt. Verbraucherschützer fordern daher eine bessere Beratung und einen effektiveren Schutz der Verbraucher gegen diese oft unseriösen Verkaufsmaßnahmen.
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16.10.2012
Versicherte, die sich mit ihren Beitragszahlungen im Rückstand befinden, müssen einen Säumniszuschlag von jährlich bis zu 60 Prozent an die Krankenkassen zahlen. Eine Klage gegen dieses Vorgehen wurde vom Bundessozialgericht abgelehnt. Nichtsdestotrotz kritisieren Politiker und Verbraucherschützer den Säumniszins weiterhin als Wucher und fordern stattdessen eine Senkung des Mindestbeitrags für Selbständige.
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15.10.2012
Angesichts von über 12 Milliarden Euro Überschuss im Gesundheitsfonds werden zunehmend Rufe nach einer Entlastung der Versicherten laut. Die KKH-Allianz hat nun reagiert und ihren Versicherten eine Rückerstattung der Praxisgebühr in Aussicht gestellt. Andere große Versicherer wie die Techniker Krankenkasse wollen nachziehen.
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12.10.2012
Seit Jahren besteht aus Sicht der Ortskrankenkassen und einiger Betriebskrankenkassen ein Fehler im Finanzausgleich, der ihnen erhebliche finanzielle Schäden beschert. Daher wollen die betroffenen Kassen jetzt Klage gegen die Weigerung des Bundesversicherungsamts einreichen, diesen Fehler zu beheben. Ein Erfolg der Klage könnte für Versicherte kleinerer Kassen negative finanzielle Konsequenzen haben.
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11.10.2012
Nach wochenlangen Honorarverhandlungen haben sich der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (Spibu) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Dienstag in Berlin auf einen Kompromiss geeinigt. Beide Parteien beschlossen ein Eckpunktepapier, das unter anderem eine Erhöhung der Einkommen von Vertragsärzten und -psychotherapeuten um bis zu vier Prozent vorsieht. Trotz der Einigung haben gestern tausende Ärzte bundesweit protestiert.
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10.10.2012
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar hat den Krankenkassen vorgeworfen, unrechtmäßig Daten ihrer Versicherten auszuspähen. Gegenüber dem NDR kritisierte Schaar die bisherige Praxis der gesetzlichen Krankenversicherung, Versicherte mittels spezieller Fragebögen über ihren Gesundheitszustand und ihre private Situation auszufragen. Die Krankenkassen verstießen damit vehement gegen Datenschutzbestimmungen.
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09.10.2012
Laut der jüngsten Umfrage der Deutschen Krankenversicherung (DKV) leben die Deutschen ungesünder als bisher angenommen: Nur jeder Zehnte führt einen gesunden Lebensstil. Zu den Hauptgründen für gesundheitliche Probleme zählt neben Alltagsstress verbunden mit ungesunder Ernährung vor allem auch mangelnde Bewegung.
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08.10.2012
Die europäische Vereinigung der Arzneimittelhersteller und -verbände (EFPIA) plant, ab 2015 ihre Leistungen an Ärzte und Wissenschaftler offenzulegen. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Zahlungsverkehr an das öffentliche Gesundheitssystem transparenter zu machen und so das Image der Pharmaindustrie zu stärken. Antikorruptionsorganisationen bleiben indessen skeptisch.
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05.10.2012
Bislang war es nur Ärzten möglich, unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten an die zuständigen Behörden zu melden. Über eine neue Webseite sollen zukünftig auch Patienten die verantwortlichen Stellen über solche Begleiterscheinungen bei der Einnahme von Arzneimitteln informieren können.
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04.10.2012
Laut einer vor kurzem in Brüssel vorgestellten Studie des Europäischen Fachverbandes European Depression Association (EDA) ist jede zehnte Krankmeldung in Europa auf die Diagnose Depression zurückzuführen. Durchschnittlich 36 Arbeitstage im Jahr fallen Arbeitnehmer in der Europäischen Union infolge dieser psychischen Erkrankung aus. Dadurch steigt der volkswirtschaftliche Schaden - bereits 2010 belief er sich auf eine Höhe von 92 Milliarden Euro.
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03.10.2012
Laut einer Umfrage von Continentale und CosmosDirekt fühlt sich ein Großteil der Deutschen zum Thema Unisex-Tarife schlecht informiert. Dieses Ergebnis bestätigt die Einschätzung von Fachleuten, die bereits seit geraumer Zeit bemängeln, dass es bezüglich der Unisex-Tarife ein Informationsdefizit in der deutschen Bevölkerung gibt.
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02.10.2012
Schon seit geraumer Zeit ist es Patienten möglich, ihre behandelnden Ärzte im Internet zu bewerten. In Zukunft haben diese umgekehrt nun die Möglichkeit, Krankenkassen mithilfe einer Internetplattform zu bewerten. Dieser "Krankenkassen-Navigator" soll für alle Interessierten einsehbar sein und die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Kassen verbessern.
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01.10.2012
Etwa 36 Millionen Euro werden in Deutschland jährlich in die Alkoholpräventionsarbeit bei Kindern und Jugendlichen investiert. Diese ist laut einer Studie des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) jedoch wenig effektiv: Viele Maßnahmen gegen übermäßigen Alkoholkonsum sind kaum hinreichend wissenschaftlich belegt und bleiben oft unwirksam.
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28.09.2012
Laut aktuellem Arzneiverordnungsreport sind die Kosten für Arzneimittel in Deutschland im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Die Krankenkassen, so die Studie, könnten Milliardenausgaben für Medikamente einsparen, wenn Ärzte mehr Generika und weniger teure, patentierte Arzneimittel verschreiben würden.
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27.09.2012
Die Ausbreitung der hochallergenen Beifuß-Ambrosie in Deutschland könnte sich in Zukunft zu einem enormen Kostenfaktor für die Krankenkassen entwickeln. Der verstärkte Pollenflug dieser Pflanze löst in den Herbstmonaten starke Beschwerden bei Allergikern aus. Experten prognostizieren steigende Behandlungskosten von mehreren Millionen und drängen darauf, die weitere Ausbreitung der Pflanze zu verhindern.
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26.09.2012
Laut dem Entwurf des dritten Armutsberichts der Bundesregierung für das Jahr 2010 sind Menschen mit einem niedrigen Einkommen statistisch gesehen viel häufiger krank als jene, die verhältnismäßig viel verdienen. Im Jahr 2010 wurde die Gesundheit der Deutschen demnach so entscheidend vom jeweiligen Verdienst bzw. Vermögen beeinflusst wie nie zuvor. Bereits jetzt spaltet der Bericht und sein Ergebnis die schwarz-gelbe Koalition in Befürworter und Gegner.
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25.09.2012
Laut einer Studie von TNS Infratest haben die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) deutlich an Vertrauen gewonnen. Knapp zwei Drittel der 1285 befragten privat und gesetzlichen Versicherten gaben an, dass sie vor allem den GKV die zukünftige Sicherung bezahlbarer Beiträge zutrauen. Positiv bewertet wurden auch die privaten Krankenkassen (PKV): Über die Hälfte der Studienteilnehmer glaubt, dass diese eher eine dauerhaft gute medizinische Versorgung garantieren können als die GKV.
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24.09.2012
Entgegen der Empfehlung des Gesundheitsausschusses hat der Bundesrat am letzten Freitag dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz zugestimmt. Dieses soll ab 1. Januar 2013 in Kraft treten und vor allem eine bessere Versorgung Demenzkranker gewährleisten. Experten kritisieren das Gesetz jedoch als unzureichend.
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21.09.2012
Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Professor Ferdinand Gerlach, fordert die gesetzlichen Krankenkassen dazu auf, die Einführung einer einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung in der ambulanten und stationären Versorgung voranzutreiben und damit neue Patientenversorgungsmodelle zuzulassen. Bislang, so Gerlach, scheitern innovative Ansätze vor allem an der ablehnenden Haltung des Gesetzgebers.
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20.09.2012
Die rund 6,5 Millionen Mitglieder der Techniker Krankenkasse (TK) sollen ab kommendem Jahr eine Rückzahlung von rund 100 Euro erhalten. Dies kündigte der TK-Vorstandschef Jens Baas am Dienstag in Berlin an. Der amtierende Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU Jens Spahn zeigten sich sehr erfreut über diese Entscheidung der TK.
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19.09.2012
In Deutschland werden gesetzlich Versicherten neben Medikamenten häufig zusätzliche Heilmittel wie Massagen verschrieben, um Beschwerden zu lindern. Nicht immer ist dies jedoch zielführend. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Krankenkasse Barmer GEK, die gestern in Berlin vorgestellt wurde.
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18.09.2012
Apotheker in Deutschland sollen in Zukunft zusätzlich 120 Millionen Euro mehr für die Notdienstversorgung in der Nacht und an Sonn- und Feiertagen erhalten. Diese Maßnahme soll aus Sicht der Bundesregierung vor allem Apotheken in ländlichen Gebieten zugute kommen.
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17.09.2012
Laut einer Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS empfinden viele Patienten in Deutschland Zuzahlungen zum Gesundheitssystem als wenig sinnvoll und zum Teil auch gefährlich: Immerhin knapp die Hälfte der für die Studie befragten Versicherten glaubt, dass Ärzte und Apotheker sich daran bereichern könnten. Tatsächlich verdienen diese Berufsgruppen jedoch kaum an den zuzahlungspflichtigen Leistungen.
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14.09.2012
Auch unbewusste Erwartungen von Patienten beeinflussen die Wirksamkeit von Medikamenten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Universität Harvard zum Placebo-Effekt. Bisher waren die Forscher davon ausgegangen, dass nur bewusste Vorurteile messbare Effekte hervorrufen.
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13.09.2012
Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Barmer GEK haben Mitarbeiter, die an Alkoholismus erkrankt sind, deutlich längere Fehlzeiten. Dies gehe mit hohen Kosten für die Volkswirtschaft und die Krankenkasse einher. Auffallend sei zudem, dass die Alkoholkrankheit selbst nur selten als offizieller Grund für das Fernbleiben vom Arbeitsplatz genannt wird.
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12.09.2012
Während sich in städtischen Regionen immer mehr Ärzte mit einer eigenen Praxis niederlassen, herrscht auf dem Land schon jetzt ein Mangel an spezialisierten Medizinern. Der Bundestag reagierte nun mit einer Neuregelung des Versorgungsgesetzes auf die Missstände.
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11.09.2012
Neu auf den Markt kommende Arzneimittel wurden in der Vergangenheit häufig dafür kritisiert, dass sie für die Patienten im Vergleich zu den bereits verfügbaren Präparaten keinen wirklichen Zusatznutzen brächten, aber teurer als vergleichbare Präparate seien. Eine aktuelle Studie des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) widerlegt diese Behauptung nun.
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10.09.2012
Die Überschüsse der gesetzlichen Krankenversicherungen und des Gesundheitsfonds wachsen immer weiter: Laut Gesundheitsministerium haben sich im letzten halben Jahr Reserven von über zwanzig Milliarden Euro angehäuft. Politiker fordern nun abermals eine Entlastung der Beitragszahler, der GKV-Spitzenverband verweigert dies.
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07.09.2012
Die Krankenkassen verzeichnen immer mehr Beschwerden wegen vermeintlicher Behandlungsfehler: Im letzten Jahr stieg die Zahl der Vorwürfe auf 12.686 an. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Statistik des Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), welche diese Vorwürfe auswertet, ist jedoch nur jede dritte Beschwerde zulässig und somit ein wirklicher Behandlungsfehler.
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06.09.2012
Landläufig wird die demographische Entwicklung in Deutschland für die stetig anwachsenden Kosten im deutschen Gesundheitswesen verantwortlich gemacht. Die Barmer GEK widerspricht dieser Annahme nun in einem aktuellen Bericht - laut der Krankenkasse ist der weitaus größere Kostentreiber der medizinisch-technische Fortschritt.
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05.09.2012
Dass die Pharmaindustrie Ärzten und Forschungseinrichtungen regelmäßig finanzielle Zuwendungen zukommen lässt, ist hinlänglich bekannt. Der europäische Dachverband der forschenden Pharmaunternehmen möchte nun für mehr Transparenz einen Kodex einführen, der die genaue Offenlegung der finanziellen Zuwendungen vorsieht und somit eine einheitliche Regelung schafft.
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04.09.2012
In deutschen Altenpflegeeinrichtungen leben immer mehr Menschen. Nach Aussagen vieler Träger ist der Bedarf an geschultem Personal schon jetzt kaum zu decken. Aus dieser Notsituation heraus haben die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) nun einen gemeinsamen Forderungskatalog erstellt, in dem eine Reihe notwendiger Reformen aufgeführt sind.
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03.09.2012
Nichtzahler sind sowohl in der privaten als auch in der gesetzlichen Krankenversicherung zu einem großen Problem geworden. Da eine Kündigung der Versicherten nicht möglich ist, erhebt die GKV bei Nichtzahlung einen Säumniszuschlag in Höhe von fünf Prozent. Gegen diese Praxis reichte ein selbständiger Restaurator Klage ein - und verlor. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied nun, dass dieser Zuschlag gerechtfertigt sei und wies die Klage ab.
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31.08.2012
Immer mehr Patienten werden in deutschen Krankenhäusern stationär behandelt. Doch zugleich zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2011, welche kürzlich herausgegeben wurden, dass der Krankenhausaufenthalt der Patienten immer kürzer wird. Die Anzahl der Krankenhausbetten in den 2.041 Kliniken in Deutschland ist derweil stabil geblieben.
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29.08.2012
Heute starten die Verhandlungen für eine Neuregelung der Ärztehonorare. Die Ärztevertreter plädieren auf ein höheres Honorar, während auf der anderen Seite die Krankenkassen Einsparungen durchsetzen wollen. Bereits vor Beginn der Verhandlungen drohten einige Ärzte mit Praxisschließungen und Streiks. Ein neutraler Schlichter soll nun eine Einigung erzielen.
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29.08.2012
Nach dem Organspendeskandal in den Kliniken in Göttingen und Regensburg, hat jetzt auch die Politik reagiert. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) berief am Montag einen Expertengipfel aus Vertretern des Bundes, der Länder sowie Ärzte und Krankenkassenfunktionäre ein. Das Ergebnis: Mehr Transparenz, stärkere Kontrollen.
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28.08.2012
Übermäßige, berufliche Belastung schadet der Gesundheit - diese These ist spätestens durch das Burnout-Syndrom belegt. Die AOK hat nun in einer kürzlich präsentierten Studie herausgefunden, dass Arbeitnehmer, die häufig Überstunden leisten, öfter unter psychischen Belastungen leiden.
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27.08.2012
Der Basistarif der privaten Krankenversicherungen (PKV) hat laut Rechenschaftsbericht im vergangenen Jahr nur ein Plus von 5.100 neuen Mitgliedern zu verzeichnen. Demnach blieb der befürchtete Ansturm auch im zweiten Jahr nach Einführung des Basistarifs aus. Insgesamt waren somit Ende 2011 etwa 26.100 Menschen im Basistarif versichert.
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24.08.2012
Immer mehr Operationen können mittlerweile auch ambulant von Fachärzten durchgeführt werden. Um Aufschluss über die Qualität dieser Operationen zu gewinnen und vergleichbare Daten zu erhalten, wird aktuell ein Verfahren zur Sektor übergreifenden Qualitätssicherung erarbeitet und getestet. Kritiker sehen indes die Gefahr einer Verzerrung der Ergebnisse durch Patientenselektion.
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23.08.2012
Nach dem Skandal um die Vergabepraxis von Spenderorganen an den Kliniken Göttingen und Regensburg sind sowohl Patienten als auch die Politiker verunsichert. So mutmaßten einige Politiker, dass vor allem Kassenpatienten bei der Vergabe von Spenderorganen im Vergleich zu Privatpatienten benachteiligt werden könnten. Diese Vermutung wurde nun vom Bundesministerium für Gesundheit widerlegt. Klärungsbedarf gibt es somit nur noch beim sogenannten Schnellverfahren.
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22.08.2012
In Deutschland gibt es weniger Menschen ohne Krankenversicherungsschutz als noch in den Vorjahren - zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt. Auf die Gesamtbevölkerung gerechnet sind noch 0,2 Prozent ohne eine gültige Krankenversicherung. Besonders hoch waren die Zahlen bei Erwerbslosen, Selbständigen und auch jüngeren Menschen.
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21.08.2012
Die Landesregierungen von Bayern und Hessen planen derzeit neue Investitionen, um eine bessere medizinische Versorgung auf dem Land zu erreichen. Durch Förderprogramme und finanzielle Anreize soll es für Ärzte attraktiver werden, sich in unterversorgten Regionen niederzulassen. Bei den Ärztekammern finden die Vorhaben Zustimmung.
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20.08.2012
Das Sozialgericht Berlin hat der AOK Bayern bei der Gewinnung von Mitgliedern Grenzen gesetzt und sie zu einem unmittelbaren Bezug zur Gesundheit bei der Mitgliederwerbung verpflichtet. Das Urteil, das gegen die AOK Bayern ausgesprochen wurde, wirkt sich somit auch auf alle anderen Gesellschaften der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus.
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17.08.2012
Verschwendung, Unterschlagung und ungeschickte Anlage von Versichertengeld - so lauten aktuelle Vorwürfe gegen einige, gesetzliche Krankenkassen. Im Auftrag des Bundesversicherungsamtes hatten Prüfer der Kassenaufsicht zahlreiche Unregelmäßigkeiten bei den Kassen aufgespürt und dabei auch Verstöße gegen geltendes Recht festgestellt. Das Ergebnis hat das Bundesversicherungsamtes nun veröffentlicht.
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16.08.2012
Was sind die wichtigsten Gründe bei der Wahl einer privaten Krankenversicherung? Dieser Frage geht der aktuelle Kubus-Bericht Versicherungen 2012 von MSR Consulting nach. Die Hauptgründe von Verbrauchern sind demnach guter Service, niedrige Preise und eine kompetente Beratung durch den Vermittler. Aber auch persönliche Empfehlungen aus dem Freundeskreis spielen eine nicht unerhebliche Rolle.
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15.08.2012
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für Arzneimittel und Diagnostika steigen weiter deutlich an. Laut einer aktuellen Erhebung des Gesundheitsdienstleisters IMS Health kam es im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu Mehrausgaben in Höhe von 2,7 Prozent.
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14.08.2012
Die kürzlich veröffentlichte Analyse der KVpro.de GmbH zeigt die Gewinner und Verlierer des vergangenen Geschäftsjahrs in der privaten Versicherungsbranche. Zu den Gewinnern zählen HanseMerkur, Debeka und Axa. Alle drei konnten Vollversicherte hinzugewinnen. Jedoch musste ein Drittel der untersuchten Versicherungskonzerne Mitgliederrückgänge verkraften. Insgesamt konnten weniger Versicherte als noch in den Vorjahren dazu gewonnen werden.
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13.08.2012
Im Streit zwischen Kassenärzten und gesetzlichen Krankenkassen um die Ärztehonorare ist vorerst kein Ende in Sicht: Die Kassen streben in 2013 eine Kürzung des Ärztehonorars um etwa sieben Prozent an, während die Ärzte eine Erhöhung um elf Prozent fordern. Endgültige Verhandlungen sind für Ende August geplant.
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10.08.2012
Psychische Erkrankungen sind ein immer häufigerer Grund für Krankschreibungen - das geht aus aktuellen Zahlen einer Studie der DAK Gesundheit hervor. Diese zeigt, dass im ersten Halbjahr 2012 vor allem Depressionen und Panikattacken zu Fehltagen der Arbeitnehmer führten.
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09.08.2012
Seit gut einem Jahr kann jeder Patient, der bei der Techniker Krankenkasse, der AOK oder der Barmer GEK versichert ist, auf dem Onlineportal "Weiße Liste" Ärzte bewerten. Ein aktuelles Gutachten des Ärztlichen Zentrums für Qualität (ÄZQ) bestätigt nun den hohen Qualitätsstandard des Portals. Die Experten sind sich einig, dass die Plattform ärztliche Leistungen fair und transparent beurteilt.
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08.08.2012
Privat Krankenversicherte müssen auch im nächsten Jahr mit Beitragsanpassungen rechnen - dies geht aus ersten Zahlen hervor, die von einigen Versicherern veröffentlicht wurden. Während bei der Gothaer und der Halleschen Erhöhungen im zweistelligen Bereich möglich sind, kann es bei der Central zu einer deutlichen Anpassung der Selbstbeteiligung kommen.
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07.08.2012
Je mehr Operationen ein Arzt durchführt, desto mehr verdient er. Da die gesetzlichen Krankenkassen befürchten, dass Patienten deshalb oftmals aus ökonomischen und nicht primär aus medizinischen Gründen operiert werden, fordern sie nun die Einführung von Operationszertifikaten.
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06.08.2012
Die gute wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wirkt sich auch auf die gesetzlichen Krankenkassen aus: Diese verzeichnen einen historischen Höchststand bei der Anzahl der Mitglieder. Bald könnte die Marke von 52 Millionen Mitgliedern überschritten sein. Momentan liefern sich die Barmer/GEK und die Techniker Krankenkasse ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel der mitgliederstärksten Krankenkasse.
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03.08.2012
Organspenden sollen künftig genauer kontrolliert und dokumentiert werden, Lebendspender erhalten außerdem einen besseren Versicherungsschutz. Dies regelt das Gesetz zur Änderung des Transplantationsrechts, das diese Woche in Kraft getreten ist. Ärztevertreter halten die Neuerungen für unzureichend und fordern weitreichendere Reformen. Das Thema hatte zuletzt durch den Göttinger Organspende-Skandal für Aufsehen gesorgt.
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02.08.2012
Die Debatte über die Förderung von Verkaufsseminaren für Ärzte, bei denen der Umgang mit Individuellen Gesundheitsleistungen (kurz: IGeL) Bestandteil ist, hält an. Bei der Bundesregierung wird aktuell geprüft, ob diese Verkaufsseminare für Ärzte weiterhin gefördert werden sollen.
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01.08.2012
Das deutsche Gesundheitssystem weist erhebliche Schwächen auf. Im europäischen Vergleich ist es vom 6. auf den 14. Rang zurückgefallen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Euro Health Consumer Index, die die Gesundheitssysteme von 34 Ländern aus der Perspektive der Patienten verglichen hat.
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31.07.2012
Obwohl die Mehrheit der Privatversicherten immer noch einen großen Vorteil in ihrer PKV-Mitgliedschaft sieht und nicht in die gesetzliche Krankenkasse will, steigt die Unzufriedenheit. Immer weniger von ihnen haben Verständnis für die ständigen Prämienerhöhungen.
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30.07.2012
Im Jahr 2011 stieg die Zahl der stationären Behandlungen erneut an, während sich die stationäre Verweildauer weiterhin als rückläufig erweist. Das geht aus dem aktuellen Barmer GEK Krankenhausreport 2012 hervor. Einen Schwerpunkt legte der Report auf das Prostatakarzinom - dies ist die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern.
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27.07.2012
Der Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministerium zur Krebsvorsorge stößt bei den gesetzlichen Krankenkassen und der Ärzteschaft auf Skepsis. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will ein bundeseinheitliches Krebsregisters vorantreiben, nach dem Versicherte auch zur Darmkrebs- und Gebärmutterhalskrebsvorsorge gezielt eingeladen werden.
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26.07.2012
Die Apotheker in Deutschland sollen ab kommendem Jahr mehr Geld für verkaufte Arzneimittel erhalten. Dies sieht jedenfalls ein Entwurf des Bundeswirtschaftsministers Philipp Rösler (FDP) vor. Nichtsdestotrotz kritisieren die Apotheker die geplante Anhebung als zu niedrig.
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25.07.2012
Den Angaben der Bundesregierung zufolge sind für den Kostenanstieg im deutschen Gesundheitswesen zu einem Großteil die Ausgaben für den medizinisch-technischen Fortschritt verantwortlich. Zudem ist bei älteren Menschen in Deutschland das Interesse an Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen in den letzten Jahren deutlich angewachsen. Derweil hat die Bundesregierung bei den Ausgaben für Präventionsmaßnahmen drastische Kürzungen vorgenommen und feilt an einer neuen Präventionsstrategie.
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24.07.2012
Behindertengerechte, barrierefreie oder ebenerdig liegende Arztpraxen sind in Deutschland Mangelware - dies kritisierte die Stiftung Gesundheit kürzlich gegenüber der Nachrichtenagentur dapd. Patienten mit Behinderungen werden somit benachteiligt, da ihnen das Recht auf freie Arztwahl versagt wird.
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23.07.2012
Immer mehr Arzneimittelstudien werden von Pharmaunternehmen ins nichteuropäische Ausland verlagert. Dies geschieht, weil dort eine andere Gesetzeslage in Bezug auf Versuche an Menschen herrscht. Die EU-Kommission möchte mit einer neuen Gesetzesvorlage einen Anreiz schaffen, die Studien in Europa durchführen zu lassen.
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20.07.2012
Das pflegende Personal in Heimen und Krankenhäusern soll eine akademische Ausbildung erhalten. So lautete eine Empfehlung des Wissenschaftsrates an die Bundesregierung. Damit will der Wissenschaftsrat dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Konkret empfiehlt er, für 20 Prozent der Krankenpfleger und Therapeuten einen Bachelor-Studiengang an den Hochschulen vorzusehen.
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19.07.2012
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) fordert, für die Vergütung der Psychotherapeuten ein eigenes Budget einzuführen. Auch die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV) ist der Ansicht, dass die Vergütung der Psychotherapeuten aus dem Budget der Fachärzte herausgelöst werden sollte. Die Bundesregierung signalisiert Zustimmung, bei den gesetzlichen Krankenkassen stößt diese Forderung jedoch auf Ablehnung und Verwunderung.
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18.07.2012
Nach jahrelangen Verzögerungen steht der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ab Mitte des Jahres 2014 nun nichts mehr im Wege. Dies berichtet die "Welt", der ein Vermerk des Bundesgesundheitsministeriums zu diesem Thema vorliegt. Bis Ende dieses Jahres sollen von den 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherungen bereits mindestens 50 Millionen die neue Krankenversicherungskarte erhalten haben.
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17.07.2012
Immer mehr deutsche Intensivstationen müssen mit zu wenig Pflegekräften auskommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip). Die alarmierende Tendenz des „Pflege-Thermometer 2012“ ist laut Experten nicht nur für die völlig überarbeiteten Mitarbeiter problematisch, sondern auch für die Patienten - denn dort, wo es an Personal fehlt, steigen auch Risiken deutlich an, heißt es in dem Bericht.
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16.07.2012
Immer mehr Patienten halten sich nicht an die verschriebenen Therapien und schaden damit nicht nur sich selbst sondern auch der deutschen Wirtschaft. Jährlich gehen so zwischen 38 bis 75 Milliarden Euro durch mangelnde Therapietreue von chronisch erkrankten Patienten verloren. Zu diesem Ergebnis kommt die Bertelsmann-Stiftung und das Beratungsunternehmen Booz und Company.
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13.07.2012
Freiberufliche Hebammen erhalten künftig mehr Geld von den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Nach mehreren Verhandlungsrunden sind die GKV zu Ausgleichszahlungen bereit, die rückwirkend vom 1. Juli dieses Jahres gezahlt werden sollen. Der Deutsche Hebammen Verband ist mit der Höhe der Zahlungen nicht zufrieden.
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12.07.2012
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) plant, in Zukunft Ärzte an Schulen zu schicken, um dort Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen. Ärzteverband, gesetzliche Krankenkassen und SPD begrüßen die Pläne Bahrs. Kritik kommt hingegen von der Partei Die Linke, die der Bundesregierung die Bereitschaft abspricht, aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.
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11.07.2012
Berufstätige in Deutschland fehlen in einem immer größeren Ausmaß wegen psychischer Erkrankungen - dies ist das Ergebnis des Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK), der kürzlich veröffentlicht wurde. Insbesondere Pendler und Menschen, die oft den Arbeitsplatz wechseln, setzen sich der Gefahr einer psychischen Erkrankung aus. Die TK fordert nun von den Unternehmen ein Umdenken bei der Gestaltung des Arbeitsalltags.
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10.07.2012
Der Bundesrat hat am letzten Freitag dem Psych-Entgeltgesetz zugestimmt, das unter anderem wichtige Änderungen bei der Krankenhausfinanzierung auf den Weg bringen soll. Zuvor hatte es über den Gesetzesentwurf zwischen den Ländern und der Bundesregierung noch Uneinigkeit gegeben. Die Krankenhäuser mahnen nun eine zügige Umsetzung der Reformen an.
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09.07.2012
Aufgrund der hohen Überschüsse bei den gesetzlichen Krankenversicherungen hat nun die hanseatische Krankenkasse (HEK) als erster gesetzlicher Versicherer entschieden, die Praxisgebühr bei Zahnarztbesuchen abzuschaffen. Fraglich ist, ob weitere Kassen in der Bundesrepublik dem Beispiel folgen werden.
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06.07.2012
Die Bundesländer investieren immer weniger in Krankenhäuser - die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) befürchtet nun, dass die Kliniken ohne ausreichende Investitionen nicht mehr in der Lage sein könnten, den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Bundesländer weisen die Vorwürfe von sich.
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05.07.2012
Auch verschreibungsfreie Schmerzmittel sind nicht ohne gesundheitliche Risiken zu verwenden - daher empfiehlt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte der Bundesregierung eine Änderung der Gesetzeslage: Verschreibungsfreie Schmerzmittel sollen in Zukunft nur noch in kleinen Verpackungsgrößen verkauft werden. Größere Mengen sollen dann nur unter ärztlicher Aufsicht zu bekommen sein.
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04.07.2012
Noch bevor alle Gesundheitskarten in den deutschen Haushalten eingegangen sind, gibt es bereits Ärger: Wie sich jetzt herausstellte, haben etwa zwei Millionen Versicherte eine fehlerhafte Karte von ihrer Krankenkasse zugeschickt bekommen. Dies wurde vom Sprecher des Krankenkassen-Spitzenverbandes bereits bestätigt.
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03.07.2012
Viele Makler sind in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den Versicherungsgesellschaften nicht zufrieden - zu diesem Ergebnis kommt die aktuell durchgeführte Vermittlerstudie des Fachmagazins procontra. Besonders interessant bewertet wurden die Bereiche Maklerbetreuung sowie die Arbeit mit sozialen Netzwerken.
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02.07.2012
Nur eine Minderheit der privat Krankenversicherten ist wohlhabend - das ist das Ergebnis einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der privaten Krankenversicherung (WIP). Zudem zeigt die Erhebung, dass etwas mehr als die Hälfte der privat Versicherten nicht erwerbstätig ist. In diesem Zusammenhang wirft die Studie die Frage auf, inwiefern sich viele Mitglieder die stetig ansteigenden Versicherungsbeiträge überhaupt leisten können.
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29.06.2012
Frauen bekommen wesentlich mehr abhängig machende Medikamente verschrieben als Männern - dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Barmer GEK. Vor allem Psychopharmaka und Schlafmittel stehen ganz oben auf der Verordnungsliste, obwohl die Risiken dieser Medikamente bekannt sind. Forscher warnen vor den Folgen.
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28.06.2012
Die Versorgung von Krankenhausapotheken mit Arzneimitteln ist lediglich ausreichend - dies zeigen aktuelle Beispiele aus Düsseldorf. Schuld sind demnach vor allem die langen Lieferzeiten von Pharmaunternehmen. Apotheker warnen vor einer Unterversorgung der Patienten.
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27.06.2012
Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsen geraten die privaten Krankenversicherer unter Druck und gehen nun ein Tabuthema an: Der Rechnungszins für die Alterungsrückstellungen, der über Jahre unverändert war, könnte künftig abgesenkt werden. Dies hätte einen Anstieg der Versicherungsbeiträge zur Folge. Derweil wünscht sich die PKV von der Bundesregierung Veränderungen an den Plänen zur Förderung der privaten Pflegezusatzversicherung.
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26.06.2012
Das Gesundheitswesen in Deutschland ist zu wenig effizient und gleichzeitig werden die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel falsch eingesetzt - zu diesem Schluss kam nun der Sachverständigenrat. Man müsse in Zukunft vermehrt auf ambulante statt stationäre Operationen setzen. In anderen europäischen Ländern sei diese Praxis bereits erfolgreich. Laut Sachverständigenrat seien jedoch die deutschen Krankenkassen für eine solche Umsetzung noch nicht gerüstet.
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25.06.2012
Die Bilanz der privaten Krankenversicherungen für das Jahr 2011 hat sowohl positive, als auch negative Aspekte. Dies geht aus dem PKV-Rechenschaftsbericht 2011 hervor. Auf der einen Seite konnten die Kosten für ambulante Behandlungen und Arzneimittel reduziert, sowie die Beitragseinnahmen und die Anzahl der Vollversicherten gesteigert werden. Auf der anderen Seite stiegen die Ausgaben für zahnärztliche Behandlungen, die stationäre Versorgung und den Verwaltungsapparat deutlich an.
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22.06.2012
Nachdem der Skandal um qualitativ minderwertige PIP-Brustimplantate für viel Angst wegen eventueller negativer, gesundheitlicher Auswirkungen gesorgt hat, konnte der britische National Health Service (NHS) nun Entwarnung geben. Jedoch wies der NHS zugleich darauf hin, dass bei den PIP-Brustimplantaten ein großes Risiko besteht, dass diese schnell reißen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) will sich nun intensiv mit der NHS-Studie befassen.
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21.06.2012
Laut Statistiken der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen, die kürzlich veröffentlicht wurden, unterlaufen Ärzten vermehrt Behandlungsfehler. Im Jahr 2011 wurden mehr als 11.100 Einzelfälle gemeldet - 99 davon waren Todesfälle. Die Anzahl der Beschwerden wuchs im Vergleich zu 2010 um einen Prozentpunkt.
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20.06.2012
Die wirtschaftliche Lage der deutschen Kliniken hat sich seit 2010 deutlich verschlechtert - dies geht aus dem aktuellen Krankenhausreport hervor, der kürzlich veröffentlicht wurde. Personalabbau und Schließungen drohen. Wie man der Tendenz entgegenwirken soll, ist bislang noch unklar.
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19.06.2012
Kürzlich präsentierte die Süddeutsche Krankenversicherung (SDK) ihre Zahlen zum Geschäftsjahr 2011 - und diese zeichnen ein durchaus positives Bild. Dazu trugen unter anderem ein Wachstum beim Neugeschäft mit Zusatzversicherungen, ein Zuwachs an vollversicherten Mitgliedern, höhere Beitragseinnahmen, sowie das Anwachsen der Kapitalanlagen bei. Zudem gab es Lob für die Bundesregierung.
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18.06.2012
Die Deutschen werden immer dicker, die Zahl der Diabetiker nimmt stetig zu und immer häufiger werden psychische Störungen diagnostiziert - dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Robert-Koch-Instituts (RKI). Laut der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland" leidet mittlerweile ein Viertel der Bundesbürger unter extremen Übergewicht.
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15.06.2012
Die Bundesregierung plant, die im kürzlich verabschiedeten Arzneimittelgesetz (AMG) festgelegten Wirtschaftlichkeitsprüfungen und Regressforderungen auch auf laufende Verfahren anzuwenden. Scharfe Kritik wegen dieses Plans kommt von den gesetzlichen Krankenkassen. Während diese darin eine Einladung zur Verschwendung von Ressourcen sehen, begrüßt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) das Vorhaben der Bundesregierung.
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14.06.2012
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat in Zusammenarbeit mit dem NAV-Virchow-Bund kürzlich eine Umfrage zu Arbeitszeiten und Zufriedenheit von niedergelassenen Ärzten vorgestellt. Positive Ergebnisse zeigen sich bei Zufriedenheit, während der Bürokratieaufwand stark kritisiert wird. Die höchste Anzahl an Arbeitsstunden haben laut der Studie die Hausärzte.
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13.06.2012
Angaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zufolge wird sich das Verhältnis von Einwohner je Zahnarzt in den nächsten 20 Jahren nicht wesentlich verändern. Grund für die Stellungnahme des Ministeriums war eine Kleine Anfrage der Grünen zur Qualität und Struktur der zahnmedizinischen Versorgung. Laut BMG wird zudem erwartet, dass in Zukunft in Deutschland weniger Zahnarztbehandlungen als heute notwendig sein werden.
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12.06.2012
Privat Versicherte haben einen besseren Versicherungsschutz als gesetzlich Versicherte - so die Annahme. Doch wie eine aktuelle Studie der Beratungsfirma PremiumCircle und des Gesundheitsökonomen Thomas Drabinski zeigt, leisten mehr als 80 Prozent der Tarife der privaten Krankenversicherung weniger als die der gesetzlichen Krankenversicherung.
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11.06.2012
Deutsche Kliniken müssen sparsamer wirtschaften - so fordert es die schwarz-gelbe Bundesregierung. Jedoch wehren sich die deutschen Krankenhäuser gegen weitere Kürzungen ihres Budgets und drohen mittlerweile sogar mit geschlossenem Widerstand. Ihren Auskünften zufolge sollen sie im Jahr 2014 fast 300 Millionen Euro einsparen.
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08.06.2012
Gesundheitsminister Daniel Bahr will, dass gerade Geringverdiener vermehrt privat für ihren Pflegefall vorsorgen. Aus diesem Grund beschloss das Kabinett am letzten Mittwoch, dass jeder, der eine private Pflegeversicherung abschließt, fünf Euro Zuschuss pro Monat erhält. In der Opposition
kritisiert man den Vorstoß als ein gewinnbringendes Geschenk an die Versicherungsbranche.
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07.06.2012
Eine vom Deutschen Institut für Service-Qualität GmbH & Co. KG (DISQ) durchgeführte Studie hat für die Versicherungsvermittler in Deutschland ernüchternde Ergebnisse zu Tage gebracht: Zwar werden Kompetenz und Zeitmanagement der Versicherungsvermittler gelobt, die erbrachten Leistungen sind jedoch nicht zufriedenstellend, wenn es darum geht, die Wünsche und die finanzielle Lage der Kunden zu beachten.
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06.06.2012
Der kürzeste Weg führt nicht zwangsläufig in das bestmögliche Krankenhaus. Da deutsche Patienten jedoch bei der Krankenhauswahl als wichtigstes Kriterium die Wohnortnähe und nicht die Qualität bzw. den Ruf der anvisierten Heilstätte ansehen, planen die Krankenkassen nun eine Gegenoffensive.
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05.06.2012
Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) stellte kürzlich die aktuellen Daten aus dem Geschäftsjahr 2011 vor. Diese Zahlen zeigen, dass der Strom der Wechselwilligen von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die privaten Kassen höher war als umgekehrt. Zuletzt hatte die AOK Rheinland/Hamburg das zu Jahresbeginn abgestritten und so eine Grundsatzdiskussion zur Daseinsberechtigung der privaten Krankenversicherung in Gang gebracht.
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04.06.2012
Die Beschwerden im Versicherungssektor sind rückläufig - die Streitpunkte zwischen den Versicherungsgesellschaften und den Vermittlern auf der einen Seite und den Kunden auf der anderen Seite jedoch nicht. Für diese Streitfälle gibt es bisher keine einheitliche Regelung - dies soll sich dank eines europäischen Entwurfs bald ändern. Der Ombudsmann soll durch neue Regularien eine klare Zuweisung seiner Aufgaben erhalten.
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01.06.2012
Apotheker wünschen sich eine Stärkung der Kooperation zwischen Ärzten und Apothekern. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage des Apotheken-Konjunkturindex APOkix. Ein besseres Zusammenspiel der beiden Berufsgruppen würde besonders den Patienten zu Gute kommen.
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31.05.2012
Patienten in Deutschland werden nach Einschätzung von Experten der Krankenkassen zu häufig operiert. Es gebe zu viele Operationen, deren medizinischer Nutzen nicht erkennbar wäre. Der Grund: Ökonomische Interessen der Kliniken. Die Kliniken verwahren sich solch einer Kritik. Jedoch sieht auch die Politik hier ein Problem und will Krankenhäusern, die übermäßig viele Eingriffe durchführen, weniger pro Operation zahlen.
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30.05.2012
Die Signal Iduna befindet sich zur Zeit auf Erfolgskurs - dies zeigen die aktuell veröffentlichten Zahlen. Im Bereich der Krankenversicherung konnten die Beitragseinnahmen gesteigert werden, es wurden zahlreiche neue Mitglieder hinzugewonnen und die Prämienerhöhungen fielen moderat aus. Den angestiegenen operativen Gewinn nutzte die Signal Iduna dazu, die Rückstellung für Beitragsrückerstattung auszubauen.
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29.05.2012
Jede vierte Klinik zahlt Fangprämien, wenn Ärzte ihre Patienten dorthin überweisen. Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentative Umfrage der Universität Halle-Wittenberg, bei der 1.100 niedergelassene Fachärzte, medizinische Einrichtungen und nichtärztliche Leistungserbringer befragt wurden. Dieses Extra-Honorar wird nun von Krankenkassen und Politikern kritisiert. Die Bundesärztekammer hegt derweil Zweifel an der Richtigkeit der Studie.
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28.05.2012
Der Entwurf des Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) sorgt derzeit für viel Kritik bei deutschen Ärzten. Der Grund: Das Gesetz sieht die Präsenz von Ärzten in Pflegeheimen auch nachts, an Feiertagen und Wochenenden vor. Für diesen Zeitraum sind jedoch laut Ärztevertretern Rufbereitschaften und Notfalldienste völlig ausreichend. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Bundesärztekammer befürchten eine Überlastung der Ärzte.
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25.05.2012
Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat am letzten Mittwoch den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Patientenrechte beschlossen. Mehrere Maßnahmen sollen den Patienten zu mehr Rechten verhelfen. Zum Maßnahmenpaket gehört unter anderem Änderungen der Beweispflicht bei Behandlungsfehlers und eine klarenvertragliche Regelung bei Operationen. Kritik kommt von der Opposition im Bundestag und den Vertretern der privaten Krankenkassen.
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24.05.2012
Plastische Chirurgie bei Minderjährigen soll verboten werden, dies fordert die Union. Die Umsetzung dieses Vorschlags gestaltet sich jedoch schwierig. So lehnte das Bundesgesundheitsministerium ein Verbot ab, da es nicht die nötige Kompetenz dafür habe. Darüber hinaus würde mit falschen Zahlen argumentiert.
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23.05.2012
Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) fordert die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer Abkehr der derzeitigen Niedringszinspolitik auf. Die Notenbank müsse die momentane expansive Geldpolitik zurückfahren, aufgebaute Liquidität abschmelzen und auf diese Weise endlich eine Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung vernünftiger Zinssätze legen, so die Forderungen des GDV.
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22.05.2012
Am kommenden Freitag soll die Organspende-Reform beschlossene Sache sein. Inwieweit sich dadurch die Lage für tausende Patienten, die auf Spenderorgane warten, verbessern wird, ist allerdings noch nicht abzusehen. Einzelfragen der Reform sind nach wie vor nicht abschließend geklärt und die Diskussionen nehmen kein Ende.
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21.05.2012
Patienten, die gesetzlich krankenversichert sind, werden bei Laboruntersuchungen systematisch benachteiligt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von Dr. Dr. Fritz-Georg Staber, Gründer des Großlabors Dr. Staber und Kollegen. Die Studie macht deutlich, dass es im Vergleich zu Privatpatienten bei Kassenpatienten eine Rationierung der Laborversorgung gibt.
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18.05.2012
Die starken Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) stehen seit längerem in der Kritik. Nun hat der Verband der privaten Krankenversicherer einen Vorschlag gemacht, der die regelmäßigen Anpassungen mildern könnte. Demnach sollen zukünftig die Altersrückstellung, die derzeit erst ab dem 65. Lebensjahr des Versicherten genutzt werden dürfen, bereits vor dem 60. Lebensjahr einsetzbar sein.
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17.05.2012
Die Bundesregierung plant, dem Kartellamt mehr Möglichkeiten als bisher einzuräumen: Insbesondere die Fusionen von gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) sollen stärker überprüft werden. Bei besonders schwerwiegenden Fällen soll der Bundeswirtschaftsminister darüber entscheiden, ob die Fusion rechtens ist. Diese Pläne stoßen bei einigen Parteien und Krankenkassen auf Ablehnung.
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16.05.2012
Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland ist gut. Sollte das derzeitige Wirtschaftswachstum anhalten, könnten die Beiträge zur Sozialversicherung deutlich sinken. Neben den Beitragssätzen zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und zur Arbeitslosenversicherung, ist somit auch eine Entlastung bei den Zahlungen für die Rentenversicherung möglich. Auch Arbeitgeber würden von Beitragssenkung finanziell profitieren.
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15.05.2012
Wundinfektionen nach Operationen stellen in deutschen Krankenhäusern eines der größten Gesundheitsrisiken dar: 15.000 Menschen sterben pro Jahr an einer Infektion. Eine bessere Qualitätssicherung könnte Abhilfe schaffen - bei der Sitzung des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) kam es jedoch zum Eklat zwischen Vertretern von Kliniken und Patienten.
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14.05.2012
Die gesetzliche Krankenversicherung steht finanziell stabil da. Deshalb haben einige Krankenkassen die Erhebung eines Zusatzbeitrages zum 31. März dieses Jahres eingestellt. Das ist nicht genug, findet das Bundesversicherungsamt (BVA) und fordert nun explizit drei gesetzliche Krankenkassen, die besonders hohe Rücklagen gebildet haben, auf, Prämienzahlungen an ihre Versicherten zu prüfen.
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11.05.2012
Die Reform der Gebührenordnung für Ärzte soll noch in diesem Sommer verabschiedet werden - über die genauen Änderungen besteht derzeit noch Uneinigkeit. So fordern die privaten Krankenversicherer nun, dass Ärzte zukünftig nach Qualität vergütet werden sollen und sie drängen auf eine Öffnungsklausel. Widerstand kommt aus den Reihen der Bundesärztekammer.
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10.05.2012
Die Debeka Krankenversicherung ist Marktführer im Bereich der privaten Krankenversicherungen und hat nun ihre Expansionspläne offengelegt. Ziel sei es, sich stärker als Dienstleister im Gesundheitsbereich zu positionieren. Dazu wird eigens eine neue Marke ins Leben gerufen: Die Debeka proGesundheit. Auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung wird auf Expansion gesetzt.
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09.05.2012
Die Arzneimittelkosten sind für die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) im ersten Quartal 2012 deutlich angestiegen und es steht die Befürchtung im Raum, dass Mehrkosten in Höhe von 1 Milliarde Euro entstehen könnten. Da auch in anderen Bereichen die Kosten für die GKV stark angestiegen sind, lehnen diese eine Weitergabe der Überschüsse an die Versicherten strikt ab.
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08.05.2012
Zuletzt wurde von der Bundesregierung für die rund 2000 Krankenhäuser und Kliniken in Deutschland eine finanzielle Zuwendung in Höhe von etwa 300 Millionen Euro verabschiedet. Jetzt kommen weitere Optimierungsmaßnahmen: Die Koalition plant, durch entsprechende Maßnahmen die Zahl der Operationen deutlich zu reduzieren.
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07.05.2012
Eine aktuelle Studie der AOK zeigt, dass die privaten Krankenversicherungen (PKV) zu geringe Altersrückstellungen bilden. Damit ist laut Auswertung der gesetzlichen Krankenkasse vorprogrammiert, dass die Mitglieder der PKV im Alter sehr hohe Monatsbeiträge zu entrichten hätten. Der Bundesverband der privaten Krankenversicherungen kritisiert das Ergebnis der Studie.
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04.05.2012
In einem immer größeren Ausmaß verschaffen sich die privaten Krankenversicherungen (PKV) bei den Ärzten Einblick in die Patientenakten ihrer Mitglieder. Bevor dies getan werden kann, muss das Versicherungsmitglied den Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Bei vielen Versicherten löst das Unbehagen aus und sie haben Angst davor, dass mit den Daten Missbrauch getrieben wird. Die Beschwerden beim PKV-Ombudsmann nehmen daher stark zu.
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03.05.2012
Die "vernetzte Arztpraxis" - vor einigen Jahren noch Zukunftsvision. Heute gehört die Software-gestützte Dokumentation in Praxen und Kliniken eigentlich schon zum Alltag. Jedoch nicht überall: Laut Branchenbarometer 2012 des Bundesverbands Gesundheits-IT (bvitg) erfassen nach wie vor 42 Prozent der Klinikärzte und 30 Prozent der niedergelassenen Ärzte Patientendaten nicht digital. Das Barometer zeigt aber auch, dass die Vernetzung bei Ärzten ganz oben auf der Wunschliste steht.
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02.05.2012
Kinder gehen viel zu selten zum Zahnarzt - das geht aus einer aktuellen Studie der Krankenkasse Barmer GEK hervor. Die Untersuchung, bei der Daten von 8,6 Millionen Versicherten ausgewertet wurden, zeigt außerdem, dass auch bei den Erwachsenen Nachholbedarf in Sachen Zahnpflege besteht: Derzeit müssen sich 30 Prozent der Deutschen pro Jahr wegen Karies behandeln lassen.
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01.05.2012
Die Ergo Versicherungsgruppe steht offenbar vor einem massiven Umbau, der in seinen Ausmaßen dem Rationalisierungsprogramm von 2008 gleichen soll. Dies berichtet das „manager magazin“ unter Berufung auf einen Konzerninsider. Vor vier Jahren strich das Haus aufgrund eines Sparprogramms 1.800 der damals 12.000 Stellen. So sollten 180 Millionen Euro jährlich eingespart werden. Nun sollen erneut Umstrukturierungen stattfinden.
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30.04.2012
Biopharmazeutische Arzneimittel haben 2011 einen Umsatz von etwa 5,4 Milliarden Euro in Deutschland erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Umsatz nur minimal um 0,5 Prozent. Dies geht aus einer Studie der VFA bio, der Interessengruppe Biotechnologie im Verband forschender Arzneimittelhersteller, hervor. Die VFA bio beklagt zudem die hohen Kosten, die bis zur Zulassung eines Präparats für die Pharmaunternehmen anfallen und wünscht sich Forschungsförderung durch den Staat.
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27.04.2012
Immer mehr Menschen sichern sich mithilfe einer privaten Zusatzversicherung ab. Dies berichtet der Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV). So wuchs die Zahl der Verträge im vergangenen Jahr nicht nur im Bereich der privaten Pflegeversicherung, sondern auch im Segment der Krankenzusatzversicherungen deutlich. Auch die Zahl der privaten Vollversicherungen stieg 2011 an.
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26.04.2012
Der kürzlich veröffentlichte dritte Pflege-Qualitätsbericht zeigt, dass die Pflege in Deutschland auf einem guten Weg ist. Benötigte Hilfe beim Essen und Trinken ist somit bei fast allen Heimbewohner gegeben. Nachholbedarf gibt es bei der Vermeidung von Dekubitus bei bettlägerigen Patienten.
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25.04.2012
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) muss zur Zeit heftige Kritik von Seiten der Apotheker einstecken. Der Grund: Bahr zieht in Erwägung, nicht abgelaufene und unverbrauchte Medikamente an Patienten zu verteilen, die keine Krankenversicherung haben oder sich keine Medikamente leisten können. Momentan untersagt das Gesetz die Vergabe von Altmedikamenten an Patienten. Bahr prüft nun eine Ausnahmeregelung.
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24.04.2012
Die Zahlen sind alarmierend: Bis zu 15 Prozent der Mütter leiden nach der Geburt an Wochenbettdepression. Um diese effektiver behandeln zu können und nicht zu einer chronischen Erkrankung werden zu lassen, fordert die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung den früheren Einsatz von Psychotherapeuten. Eine Reaktion kam prompt: Der GKV-Spitzenverband lehnte diese Forderung als nicht erforderlich ab.
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23.04.2012
Durch eine kleine Anfrage der Grünen kam jetzt heraus, dass zahlreiche Ärzte weniger Zeit für die Versorgung ihrer Patienten aufbringen, als es eigentlich vorgesehen ist. Die Möglichkeit einer Teilzulassung wird dabei nur von sehr wenigen Ärzten in Anspruch genommen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) weist jedoch darauf hin, dass die Zahlen nicht repräsentativ seien. Von Seiten der Grünen kam dennoch die Forderung, Ärzte in dieser Hinsicht genauer zu kontrollieren.
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20.04.2012
Die AXA ist derzeit der beste der 20 größten Krankenversicherer - zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität GmbH & Co. KG (DISQ). Untersucht wurden unter anderem die Serviceleistungen, die Qualität und die Beitragshöhe der Produkte.
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19.04.2012
Säumige Versicherte schulden den gesetzlichen Krankenkassen immer mehr Geld: Nach aktuellen Zahlen des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherer ist im ersten Quartal 2012 der Schuldenberg nicht gezahlter Mitgliedsbeiträge weiter gewachsen. Bei den privaten Krankenversicherungen steigen die Außenstände ebenfalls an.
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18.04.2012
Gesundheitsexperten aus CDU und CSU haben sich dafür ausgesprochen, Schönheitsoperationen bei Minderjährigen generell zu verbieten. Unter Medizinern ist dieser Vorstoß auf viel Zustimmung gestoßen. Allerdings sollten bei einer rechtlichen Regelung bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Einen ähnlichen Vorschlag hatte es erstmals schon vor zwei Jahren gegeben, allerdings gab es in der Regierungskoalition darüber keine einheitliche Meinung.
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17.04.2012
Im schwarz-gelben Koalitionsvertrag wurde angekündigt, den Gedanken der gesundheitlichen Prävention zu stärken. Nun haben CDU, CSU und FDP verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, mit deren Hilfe das bewerkstelligt werden soll. Den Krankenkassen sollen für präventive Maßnahmen in Zukunft 400 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Dem Bundestag soll dabei die Aufgabe zukommen, die zu erreichenden Ziele festzulegen.
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16.04.2012
Die Zahl der Demenzkranken wird in den nächsten Jahren drastisch ansteigen. Dies geht aus einem aktuellen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Den Berechnungen zufolge wird sich bis zum Jahr 2030 die Zahl der erkrankten Menschen weltweit verdoppeln – das hätte fatale Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Diagnoseverfahren und Ausbildung in der Medizin müssten daher dringend verbessert werden.
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13.04.2012
Eine aktuelle Untersuchung des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung (ZI) hat sich mit dem Vergleich von Einzel- und Gemeinschaftspraxen beschäftigt. Das Ergebnis: Ärzte, die in Gemeinschaftspraxen tätig sind, erwirtschaften einen größeren Umsatz als allein tätige Ärzte ohne Spezialisierung. Zudem investieren diese auch in wesentlich stärkerem Maße in die Ausstattung der Praxis.
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12.04.2012
Die Krankenkassen kritisieren das derzeitige Abrechnungssystem der Zahnärzte. Sie fordern nun strengere Kontrollen, um Patienten vor unnötigen Zuzahlungen zu schützen. Laut Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung seien mehr Transparenz bei den Zahnarztrechnungen und ein stärkerer Einfluss auf die Preisgestaltung nötig. Die Zahnarztverbände weisen diese Forderungen zurück.
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11.04.2012
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland waren im Jahr 2010 so hoch wie nie zuvor – dies geht aus den aktuellen Errechnungen des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Insgesamt wurden 287,3 Milliarden Euro ausgegeben. Damit hat die Gesundheit jedes einzelnen Bürgers im Schnitt rund 3.510 Euro gekostet.
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10.04.2012
Die Hanse Merkur ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Laut eigener Aussage haben die Hamburger dies vor allem ihren Einsteigertarifen zu verdanken. Ein Einzelfall, denn andere Gesellschaften haben die Billigtarife bereits aus ihrem Portfolio genommen. Für die Central endete dieses Geschäftsmodell sogar in einem Desaster.
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09.04.2012
Drei Jahre nach Einführung der Pflegenoten fordert der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen jetzt strengere Regelungen bei der Beurteilung von Pflegeheimen. Seit 2009 werden bundesweit alle Pflegeheime einer jährlichen Qualitätsprüfung unterzogen. Die Benotung soll nun noch strenger werden, um Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen die Qualitätsunterschiede der Heime deutlicher zu aufzuzeigen.
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06.04.2012
Die Mitglieder des Bundesrats entschieden, dass Rabattverträge mit Pharmafirmen bestehen bleiben und weiterhin zulässig sind. Um die Nutzenbewertung besser umsetzen zu können, sollen dafür jetzt die Zulassungsbehörden früher in den Prozess eingebunden werden. Dieser Entscheidung ging ein öffentlicher Streit zwischen Interessenverbänden und der AOK voraus.
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05.04.2012
Die Medizinprodukte-Durchführungsvorschrift (MPGVwV) wurde vom Bundesrat verabschiedet. Mit dieser neuen Vorschrift soll sichergestellt werden, dass bei Medizinprodukten jederzeit das höchste Sicherheits- und Qualitätsniveau gewährleistet ist. Ein neues Institut soll in Zukunft die Maßnahmen der einzelnen Bundesländer bei der Medizinprodukteüberwachung koordinieren.
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04.04.2012
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) soll im Zuge der neuen Bedarfsplanung eine Aufteilung der Augenärzte in konservativ tätige und operierende Augenärzte vorgesehen haben. Diese Pläne sorgten bei den Augenheilkundlern für eine Welle der Empörung. Die KBV meldetet sich daraufhin zu Wort und bestritt, jemals eine Teilung gefordert zu haben. Man wolle alles beim Ist-Zustand belassen.
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03.04.2012
Die schwarz-gelbe Koalition hat die Pflegereform von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) beschlossen. Diese wird nun dem Bundestag zu Beratungen vorgelegt. Stimmt das Parlament zu, bedeutet dies eine deutliche Verbesserung. Im Fokus stehen vor allem Demenzkranke, die nun erstmals in der Pflegeversicherung berücksichtigt werden. Laut Bahr werden von der Reform insgesamt rund 500.000 Menschen in Deutschland profitieren.
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02.04.2012
Die Generali Deutschland AG hat eine durchwachsene Bilanz des Geschäftsjahres 2011 gezogen. Der Konzern hatte deutlich höhere Belastungen als in der Vergangenheit zu verkraften, dennoch konnte ein Gewinn gegenüber 2010 verzeichnet werden. Überschattet wird das Ergebnis jedoch von Konzern-Tochter Central. Die private Krankenkasse hatte sich mit Billigtarifen verkalkuliert.
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30.03.2012
Zuletzt sorgte Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), mit einer deutlichen Gehaltserhöhung für Aufsehen. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) reagierte daraufhin verärgert und drohte damit, diese mit einem Verpflichtungsbescheid zu stoppen. Nun beugte sich Köhler dem Druck und erklärte, dass er auf die Gehaltserhöhung verzichte. Er machte sogar noch weitere Zugeständnisse.
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29.03.2012
Die Kliniken in Deutschland stehen zur Zeit massiv in der Kritik: Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) werfen ihnen vor, oft falsch abzurechnen und eine Milliarde Euro zu Unrecht erhalten zu haben. Auch CDU und CSU schließen sich dieser Ansicht an und wollen in Zukunft Krankenhäuser, die falsch abrechnen, hart bestrafen. Zudem sollen die Kontrollen in den verdächtigen Kliniken verschärft werden. Die Krankenhäuser wehren sich derweil gegen die Vorwürfe.
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28.03.2012
In deutschen Krankenhäusern stellen multiresistente Krankenhauskeime eine immer größere Gefahr für die Patienten dar und verursachen jedes Jahr etwa 30.000 Todesfälle. Mit einem vorerst einjährigen Pilotprojekt wollen die AOK Bremen/Bremerhaven und das Bremer Rote Kreuz Krankenhaus sich nun dieses Problems annehmen. Ziel: Die durch multiresistente Krankenhauskeime ausgelösten Infektionen sollen massiv zurückgehen. Ist das Pilotprojekt ein Erfolg, soll es fortgeführt werden.
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27.03.2012
Sowohl in europäischen Krankenhäusern als auch in Einrichtungen der USA ist eine Vielzahl des Pflegepersonals unzufrieden. Zu diesem Ergebnis kam eine neue, im Britischen Ärzteblatt veröffentlichte Studie. Die Befragungen wurden in 13 Ländern durchgeführt. Unter den Pflegekräften herrscht vielfach eine deutliche Frustration im Hinblick auf die Situation der Krankenpflege. Das Gefühl, ausgebrannt zu sein, und der Wunsch nach einem Job-Wechsel sind die Folgen.
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26.03.2012
Laut einem Bericht der Bundesregierung hat jeder gesetzlich krankenversicherte Bürger im Zeitraum 2005 bis 2010 pro Jahr durchschnittlich 72 Euro für Zuzahlungen leisten müssen. Der Bericht bezieht sich auf Daten des Spitzenverbandes der GKV und wurde vor kurzem veröffentlicht.
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23.03.2012
In Deutschland soll ein neues Pflegeberufegesetz erlassen werden. Demnach wird es bald keine Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpfleger mehr geben, sondern nur noch Pflegefachkräfte. In Zukunft sollen alle, die einen Pflegeberuf erlernen wollen, eine gemeinsame akademische Ausbildung zur „generalistischen Pflegekraft“ durchlaufen.
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22.03.2012
Die meisten Deutschen gehen doch nicht so oft zum Arzt wie bisher angenommen. Das berichtet nun das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI). Laut aktueller Studie geht jeder Versicherte im Jahr durchschnittlich 17 Mal zum Arzt – nach Aussage des ZI muss diese Zahl jedoch differenziert betrachtet werden.
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21.03.2012
In Deutschland gehören Schmerzen für viele Millionen Menschen zum Alltag. Fast ein Viertel der Bevölkerung (rund 18 Millionen Bürger) sind hierzulande von chronischen Schmerzen betroffen. Eine effektive Schmerzbehandlung wäre zwar in vielen Fällen möglich, jedoch mangelt es sehr vielen Ärzten noch am ausreichenden Fachwissen in diesem Bereich. Auch aus diesem Grund soll in Zukunft die Schmerztherapie fest in die Ausbildung aller Ärzte eingebunden wird.
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20.03.2012
Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) gab jüngst eine Studie in Auftrag, welche die Wirksamkeit der Nichtraucherschutzgesetze untersuchte. Das Ergebnis: Die Einführung der Gesetze hat Wirkung gezeigt, denn die Anzahl der Erkrankungen an Angina Pectoris und an akuten Herzinfarkten ist deutlich gesunken.
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19.03.2012
Im Gesundheitsfonds haben sich aufgrund der guten Konjunkturlage Milliardenüberschüsse angesammelt. Die Bundesregierung hat nun eine Umleitung von 2 Milliarden Euro in den Bundeshaushalt durchgesetzt. Kritik an dieser Entscheidung kommt von Gewerkschaften und Sozialverbänden.
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16.03.2012
Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Jens Spahn, plädiert für eine Neugestaltung des bisher zweigliedrigen Versicherungssystems aus privaten und gesetzlichen Krankenkassen. Er fordert die Schaffung eines einheitlichen Versicherungsmarktes. Steigende Beiträge in der PKV machten dies erforderlich. Derweil regt sich bei der CSU und dem Verband der privaten Krankenversicherer Widerstand.
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15.03.2012
Rund 70 Prozent der deutschen Bundesbürger sind generell dazu bereit, Organe zu spenden. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Zudem befürworten 76 Prozent der Befragten die geplante Neuregelung, die vorsieht, dass Krankenkassen zukünftig regelmäßig die Versicherten zu ihrer Organspendebereitschaft befragen.
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14.03.2012
Individuelle Gesundheitsleitungen (IGeL) sind seit ihrer Einführung umstritten. Den Ärzten wird vorgeworfen, dass sie diese freiwilligen Leistungen zu aggressiv bewerben, anstatt die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen zu erbringen. Die SPD will nun reagieren und plädiert in einem Gesetzesentwurf für die strikte Trennung von IGeL und Katalogleistungen. Darüber hinaus fordern sie eine bessere Informationspolitik in Arztpraxen.
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13.03.2012
Seit September 2011 galt: Das Kartellamt ist nicht zuständig für die Fusionskontrolle bei Krankenkassen. Laut einer Gesetzesänderung, die jetzt vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegt wurde, soll dieses Urteil nun aufgehoben werden. Damit wäre das Kartellamt wieder die zuständige Kontrollinstanz bei Fusionsvorhaben.
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12.03.2012
Immer mehr Deutsche sind bereit, als Lebendspender Erkrankten ein Organ zu spenden. Diesen Menschen möchte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) durch das neue Transplantationsgesetz mehr Rechtssicherheit geben und ihnen einen Anspruch auf Lohnfortzahlung verschaffen. Das Gesetz ist dazu gedacht, mehr Menschen als bisher für eine Organspende zu gewinnen.
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09.03.2012
Eine deutliche Mehrheit der Vermittler von privaten Krankenversicherungen sind mit der derzeitigen Höhe ihrer Provisionen zufrieden. Auch mit der von der Bundesregierung eingeführten Deckelung der Provisionen haben die meisten Makler kein Problem. Sorge bereitet ihnen jedoch die Wut der Kunden wegen der Beitragserhöhungen, dennoch glauben sie an ein gutes Geschäftsjahr 2012.
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08.03.2012
Einem Bericht des Handelsblatts zufolge werden den privaten Krankenversicherern die gesetzlichen Rabatte von einigen Arzneimittel-Herstellern vorenthalten. Grund sollen unter anderem verfassungsrechtliche Bedenken sein. Der Schaden der privaten Krankenversicherer geht in die Millionen.
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07.03.2012
Im Vergleich zu 2010 waren die Versicherten im vergangenen Jahr zufriedener mit ihren Versicherungen. So gingen 2011 beim Versicherungsombudsmann 624 Beschwerden weniger ein als 2010. Die Zahl der Beschwerden gegen Versicherungsvermittler ist auf dem gleichen Niveau geblieben. Am häufigsten beschwerten sich die Versicherten über Lebensversicherer.
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06.03.2012
Im Jahr 2011 verzeichnet die Continentale gute Zahlen. Sowohl der Gesamtverbund als auch die einzelnen Versicherungssparten konnten ihre Beitragseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. Während in der Versicherungsbranche die Beitragseinnahmen im Allgemeinen zurückgingen, konnte die Continentale Zahlen vorlegen, die ein deutliches Plus aufweisen.
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05.03.2012
Betrug zulasten der Krankenkassen und Versicherten ist offenbar eine Frage der Definition. Wo sich die Kassenärztlichen Vereinigungen auf die rein sachlich-rechnerische Prüfung der Belege beschränken, kritisiert der gemeinnützige Verein Transparency International Deutschland ein weitergehendes Fehlverhalten aller Beteiligten, die ihre Leistungen im Gesundheitssystem abrechnen. Eine Nachbesserung wird gefordert.
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02.03.2012
Seit Januar 2004 müssen gesetzlich Krankenversicherte bei jedem ersten Arztbesuch eines Quartals sowie bei Facharztbesuchen ohne Überweisung eine Gebühr von zehn Euro bezahlen. Angesichts der Milliardenüberschüsse der Krankenkassen ist die Praxisgebühr laut FDP aus finanzieller Hinsicht nicht mehr erforderlich. Daher plädieren die Liberalen für die Abschaffung.
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01.03.2012
Aus gerade veröffentlichten Daten des PKV-Verbandes geht hervor, dass es vor allem Selbstständige, Jugendliche und Beihilfeempfänger sind, die zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wechselten. Die Zahlen des Verbandes sollen jedoch auch noch etwas anderes zeigen: Dass die Darstellung einiger großer Medien über eine Massenflucht aus der PKV falsch ist.
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29.02.2012
Das Projekt "Weisse Liste" und die gesetzlichen Krankenkassen AOK, Barmer GEK und Techniker haben ihr gemeinsames Arztbewertungsportal, das es bereits seit dem letzten Jahr für Haus- und Fachärzte gibt, erweitert: Jetzt können Patienten auch Zahnärzte bewerten.
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28.02.2012
Nachdem die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) bereits in den vergangenen Jahren zum Teil sehr hohe Überschüsse erwirtschaften konnten, werden wahrscheinlich auch die Jahre 2012 und 2013 den Krankenkassen Überschüsse bringen. Zu dieser Prognose kommt das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, das diese Zahlen jüngst veröffentlichte.
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27.02.2012
Nachdem der Europäische Gerichtshof entschieden hat, dass die Höhe von Versicherungsbeiträgen nicht durch das Geschlecht beeinflusst werden darf, müssen die deutschen Versicherer ihre Tarife bis zum 21. Dezember 2012 umstellen. Von der Neuregelung sollen laut einer aktuellen Aussage des Finanzministeriums jedoch nur Neukunden betroffen sein.
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24.02.2012
Der aktuelle map-report „Private Krankenversicherung: M-Rating“ bewertet die teilnehmenden Versicherer auch in diesem Jahr in den Kategorien Vertrag, Service und Bilanz. Die Bewertungskriterien wurden gegenüber dem Vorjahr leicht geändert. Erneut geht die Debeka als Testsieger aus dem map-report hervor.
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23.02.2012
Die SPD geht auf Konfrontationskurs mit den privaten Krankenversicherungen (PKV): Sie will mehr Geld für die gesetzliche Pflegeversicherung gewinnen, indem sie eine Milliarde Euro aus dem Kapitalstock der PKV in die gesetzliche Pflegeversicherung überführt. Zudem will die SPD das Beitragssystem der PKV massiv verändern. Diese Pläne stießen auf scharfe Kritik von Seiten der PKV und der FDP.
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22.02.2012
Mehr als 24.000 privat Krankenversicherte haben sich 2011 vom unabhängigen Verbraucherschutzportal WIDGE.de beim Wechsel innerhalb der Gesellschaft beraten lassen – im Schnitt etwa 65 pro Tag. Im Vergleich dazu: 2010 waren es insgesamt 700 Anfragen.
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21.02.2012
Neue Medikamente sind immer eine Verbesserung der alten Medikamente, so die landläufige Meinung. Eine Studie mehrerer Ärzte zweifelt diese Annahme jetzt jedoch an. So sind die neuen Arzneien zwar in der Regel teurer als ihre Vorgänger, aber nur in seltensten Fällen konnte tatsächlich ein medizinischer Fortschritt festgestellt werden. Darüber hinaus scheuen Pharmakonzerne den Vergleich mit sich schon im Umlauf befindlichen Arzneimitteln.
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20.02.2012
Die HUK Coburg will das Unisex-Urteil dazu nutzen, bei der fälligen Neukalkulation der Tarife auch ein anderes drängendes Problem zu lösen: Die stark steigenden Beiträge älterer Versicherter soll es künftig nicht mehr geben. Dafür will die Versicherungsgesellschaft eine schwächere Wettbewerbssituation in Kauf nehmen.
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17.02.2012
Der Krankenstand ist in Deutschland mit rund 13,2 krankheitsbedingten Fehltagen pro Erwerbstätigem im letzten Jahr auf dem höchsten Stand seit 15 Jahren. Damit liegt die Ausfallquote bei 3,6 Prozent und ist somit 0,2 Prozentpunkte höher als noch im Jahr 2010. Veröffentlicht hat diese Zahlen die DAK Gesundheit, die in den kommenden Jahren eine weitere Verstärkung dieses Trends erwartet.
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16.02.2012
16 Milliarden Euro - das ist die Summe der Überschüsse, die sich bei den gesetzlichen Krankenkassen angesammelt hat. Angesichts dieser hohen Zahl werden nun Forderungen laut, den Versicherten diese Gelder zurück zu erstatten. Die Versicherungsgesellschaften kritisieren diesen Vorschlag jedoch.
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15.02.2012
Krankenversicherungen dürfen nicht nur Arztpraxen, sondern auch Kliniken die Gelder kürzen, falls diese bei ambulanten Behandlungen in vielen Fällen keine Praxisgebühr eingenommen haben. Doch dies ist nur in einem begrenzten Rahmen möglich, wie jetzt das Bundessozialgericht urteilte. Es müsse berücksichtigt werden, dass ein gewisser Zahlungsausfall bei Krankenhäusern unvermeidbar ist, heißt es weiter.
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14.02.2012
Um zu viel gezahlte Beiträge bei der privaten Krankenversicherung ging es in einem Verfahren vor dem Dortmunder Landgericht. Ein Versicherungsnehmer vertrat die Auffassung, die Versicherung hätte aus den Umständen erkennen müssen, dass der Vertrag gegenstandslos geworden sei. Die zu viel eingezogenen Beiträge wollte er daher zurück – doch das Gericht entschied anders.
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13.02.2012
Am 01. April 2012 tritt die Neuordnung des Versicherungsaufsichtsgesetzes in Kraft. Teil der Novellierung ist eine Deckelung der Maklervergütungen für Krankenversicherungen. Maklern soll so auch der Anreiz zur Umdeckung von Krankenversicherungen aus Provisionsgründen genommen werden. Die privaten Krankenversicherer begrüßen die Neuregelung.
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10.02.2012
Künftig dürfen bei Krankenkassentarifen keine Unterschiede mehr zwischen Männern und Frauen gemacht werden. Bei privaten Versicherern fielen die Tarife für Frauen bisher höher aus: Begründet wurde dies mit der im Durchschnitt höheren Lebenserwartung. Der Europäische Gerichtshof wertete dies als Verstoß gegen die EU-Gleichstellungsrichtlinie. Spätestens ab dem 21.12.2012 muss nun zu Unisex-Tarifen gewechselt werden — deutliche Vergünstigungen für Frauen sind aber nicht zu erwarten.
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09.02.2012
Die gesetzlichen Krankenkassen haben wie auch die privaten Krankenversicherer seit der Einführung der Versicherungspflicht hohe Fehlbeträge durch säumige Beitragszahler zu beklagen. Während die privaten Versicherer über die Einführung eines speziellen Tarifs für Nichtzahler verhandeln, gehen die gesetzlichen Krankenkassen einen anderen Weg: Sie wollen, dass der Staat die Beitragsrückstände ausgleicht.
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08.02.2012
Die gesetzliche Krankenversicherung darf ihren Mitgliedern nur in EU-Ländern und in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen Auslandskrankenschutz bieten. In der Realität gehen viele Kassen jedoch weit darüber hinaus und bieten den Auslandsschutz auch weltweit an. Zu Unrecht, wie die Aufsichtsbehörde beanstandet hat: Zum Jahresende müssen die Krankenkassen den weltweiten Auslandskrankenschutz ohne Zusatzkosten nun abschaffen.
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07.02.2012
Das Gesundheitswesen in Deutschland steht vor dramatischen Veränderungen, da sich das Ende der privaten Krankenversicherungen im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 abzeichnet. Die privaten Krankenversicherungen verlieren immer mehr an Rückhalt und die SPD fordert einheitliche Regelungen für alle Krankenversicherungen in Deutschland. Auch die CDU äußert sich immer kritischer gegenüber der privaten Krankenversicherung.
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06.02.2012
In der privaten Krankenversicherung belasten Zahlungsausfälle in dreistelliger Millionenhöhe die Unternehmen. Doch nicht nur bei den Privatversicherten nehmen die Nichtzahler zu – auch in der gesetzlichen Krankenversicherung können immer mehr Mitglieder ihre Beiträge nicht bezahlen. Die Folge: Ein Milliardenschaden.
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03.02.2012
Bis zu vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes, ohne es zu wissen. Deshalb empfiehlt die Deutsche Diabetes Stiftung erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber möglichen ersten Anzeichen: Wird die Erkrankung in einem frühen Stadium erkannt, sind die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung hoch.
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02.02.2012
Nach gut dreieinhalb Jahren der Zusammenarbeit werden die gesetzliche Krankenkasse KKH-Allianz und die Allianz private Krankenversicherung ab dem Jahr 2013 wieder getrennte Wege gehen. Für die KKH-Allianz bedeutet das die Suche nach einem neuen Namen – und einem neuen Kooperationspartner.
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01.02.2012
Beitragsausfälle bei fast 150.000 Versicherten bringen die private Krankenversicherung in Bedrängnis. Seit der Einführung der Versicherungspflicht können die Versicherer säumige Beitragszahler nicht mehr ohne Weiteres kündigen. Da die Versicherten dennoch im Krankheitsfall Anspruch auf Leistungen haben, wächst die finanzielle Belastung der Versicherer. Mit einem neuen Tarif für Nichtzahler soll nun
gegengesteuert werden.
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31.01.2012
Ab dem 21.12.2012 werden Versicherungen dazu verpflichtet sein, ihren Mitgliedern Unisex-Tarife anzubieten. So dürfen die künftigen Angebote also keine geschlechterspezifischen Unterschiede mehr aufweisen. Doch für die vor dem 21.12.2012 abgeschlossenen Verträge gelten die neuen Unisex-Tarife noch nicht, wie der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Dr. Josef Isensee ermittelt hat. Jedoch könnte eventuell das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz diese Altverträge doch noch zu Fall bringen.
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30.01.2012
1,5 Milliarden Euro geben Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung jährlich für Individuelle Gesundheitsleistungen, kurz IGeL, aus – viel Geld für fragwürdige Leistungen, wie der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen findet. Um Patienten eine bessere Information zu ermöglichen, startet nun der „IGeL-Monitor“.
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27.01.2012
In der Diskussion um die Zukunft der privaten Krankenversicherung meldet sich auch Wolfram-Arnim Candidus in seiner Funktion als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten zu Wort. Die duale Konstruktion von nebeneinander existierender gesetzlicher und privater Krankenversicherung müsse unbedingt aufrecht erhalten werden, weil der Patient letztlich davon profitiere. Dennoch scheint die Bürgerversicherung bereits beschlossene Sache zu sein.
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26.01.2012
Es müssen nicht immer Medikamente sein – manchmal hilft auch einfach mehr Bewegung. Die nämlich beugt vielen Krankheiten vor, die bei Bewegungsmangel leichtes Spiel haben. Eine neue Initiative empfiehlt Ärzten daher, ihren Patienten Bewegung auf Rezept zu verordnen. Das passende Formular in grüner Farbe ist in vielen Bundesländern bereits im Einsatz. Weitere Länder sollen jetzt folgen.
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25.01.2012
Nicht nur in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Patienten bekommen immer mehr Generika verordnet, dies ist mittlerweile auch bei vielen privat Versicherten der Fall. Vor allem bei Erstverordnungen nutzen Ärzte diese Einsparmöglichkeiten.
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24.01.2012
Ab dem Jahr 2012 greift die Reform der Gebührenordnung für Zahnärzte und sorgt für Unmut bei den Patienten, die künftig für ihre zahnärztlichen Behandlungen tiefer in die Tasche greifen müssen. Um zusätzliche Kosten zu begrenzen, empfehlen Fachleute private Vorsorge.
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23.01.2012
Undurchsichtige Verträge und hohe Beiträge für vergleichsweise geringe Leistungen: Die Stiftung Warentest prüfte private Krankenzusatztarife und hatte viel Anlass zu Kritik. Immerhin, es gab auch Lichtblicke.
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20.01.2012
Der Schweizer Medizinprofessor Peter Jüni hat sich sehr kritisch über Vitaminpillen geäußert. Anstatt diejenigen, die Vitaminpillen einnehmen, vor Krebs zu schützen, bringen Vitaminpillen diese Personen stattdessen in Lebensgefahr. Von Seiten der SPD kam die Forderung, die Verbraucher besser als bisher über die Wirkungen von Vitaminpillen zu informieren. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen fordert ein strenges Zulassungsverfahren für Vitaminpillen.
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19.01.2012
Die jüngsten Ankündigungen von massiven Beitragssteigerungen in der Privaten Krankenversicherung bringt die Versicherten auf die Barrikaden: Wegen der Beitragsanhebungen um bis zu 60 Prozent hagelt es Beschwerden. Sorge haben die Versicherten auch um die zukünftige Beitragsentwicklung.
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18.01.2012
Jährlich sterben tausende von Menschen aufgrund von ärztlichen Behandlungsfehlern und zeitgleich leiden auch Millionen von Menschen unter den Folgeschäden. Ein neuer Gesetzesentwurf der Bundesregierung soll dem nun entgegenwirken, denn die Krankenkassen sollen ihre Versicherungsnehmer künftig unterstützen. Dies bedeutet, dass die so genannten Patientenrechte völlig neu geordnet werden sollen, wobei diese Neuregelung vorerst nur für die Kassenpatienten gelten wird.
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17.01.2012
Experten erwarten eine neue Grippewelle. Ende Januar bis Anfang Februar soll es so weit sein – gerade noch genug Zeit, um sich impfen zu lassen. Doch es gibt auch Stimmen, die vor einer all zu leichtfertig getroffenen Impf-Entscheidung warnen und zu einer sorgfältigen Abwägung der Vor- und Nachteile raten.
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16.01.2012
Für alle Menschen, deren Einkommen 50.850 Euro oder höher ist und die bislang in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, steht dieser Tage eine schwerwiegende Entscheidung an. Da ihr Gehalt über der ab jetzt gültigen Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, steht es ihnen frei, ins System der privaten Krankenversicherungen zu wechseln. Damit geht für sie allerdings auch die wichtige Frage einher, was mit den Mitversicherten passiert?
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13.01.2012
Die Folgen der fehlerhaften Brustimplantate der französischen Firma PIP ziehen immer weitere Kreise. Weiterhin gilt die Empfehlung an die betroffenen Frauen, sich die Implantate schnellstmöglich herausnehmen zu lassen. Aber das kann sich der größte Teil der Patientinnen nicht unbedingt leisten und es bleibt die Frage, wer für die Kosten aufkommt.
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12.01.2012
Wer bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, wartet länger auf einen Termin beim Facharzt – mitunter sogar erheblich. Das ist das Ergebnis einer telefonischen Umfrage, die die Grünen-Politikerinnen Bärbel Höhn und Maria Klein-Schmeink in Auftrag gegeben haben. Die Grünen bemängeln die Praxis der Ärzte, durch die bei der Terminvergabe die besser vergüteten Privatpatienten bevorzugt würden.
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11.01.2012
Der Verband der privaten Krankenversicherung widerspricht in einer aktuellen Pressemitteilung einer Meldung des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Das Magazin hatte von zunehmenden Mitgliederabwanderungen aus der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenkasse berichtet. Harsche Kritik äußerte der Verband auch daran, dass die gesetzlichen Kassen dem Spiegel-Bericht zufolge wechselwilligen Mitgliedern bei der Suche nach Schlupflöchern behilflich wären.
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10.01.2012
In Deutschland wird die Hautkrebsvorsorge stark vernachlässigt, wie aktuelle Daten der Techniker Krankenkasse belegen. Dabei wären regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wichtig, um eine Neuerkrankung frühzeitig zu erkennen. Dann nämlich stehen die Chancen gut, den Hautkrebs erfolgreich behandeln zu können. Dass viel zu selten Gebrauch vom Vorsorgeangebot der Krankenkassen gemacht wird, hängt oftmals auch mit fehlendem Wissen über die den Patienten zustehenden Früherkennungsuntersuchungen zusammen.
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09.01.2012
Die drastischen Beitragserhöhungen bei den privaten Krankenversicherungen sind der Grund, warum immer mehr Privatpatienten zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln wollen. So nahmen die Anrufe von wechselwilligen privat Versicherten bei den gesetzlichen Versicherungsgesellschaften im letzten Jahr deutlich zu. In dieser Häufung habe er Anfragen privat Versicherter noch nicht erlebt, so der Kassenchef der AOK Rheinland/ Hamburg Wilfried Jacobs - und ein Ende ist nicht in Sicht.
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08.01.2012
Auch wenn es die eisigen Temperaturen kaum vermuten lassen: Sport ist auch im tiefsten Winter sinnvoll. Die Kleidung sollte jedoch richtig gewählt werden, damit sie ausreichend Schutz bieten kann – und auch beim Sport selbst sollten ein paar Dinge beachtet werden.
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06.01.2012
Der Rückhalt der privaten Krankenversicherung in der Politik schwindet. Nachdem auch in Reihen langjähriger Befürworter Stimmen laut werden, die ein Ende des bisherigen dualen Systems von gesetzlicher und privater Absicherung voraussehen, kommt der privaten Krankenversicherung auch der Niedergang der FDP als Befürworter ungelegen. Das Geschäftsmodell mit Voll- und Zusatzversicherungen ist bedroht – und sogar in der Branche selbst wäre manchem ein Ende der privaten Vollversicherung recht.
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05.01.2012
Zur Zeit stehen im deutschen Gesundheitssystem die Krankenhäuser im Mittelpunkt der Diskussion. Während auf der einen Seite die Ärztegewerkschaft Marburger Bund eine deutliche Gehaltserhöhung von den kommunalen Krankenhäusern erzwingen will und mit Streik droht, denkt auf der anderen Seite der Chef der Barmer GEK über die Schließung von Krankenhäusern und die Abschaffung der strikten Trennung zwischen Arztpraxen und Krankenhäusern nach.
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04.01.2012
Fast ein Viertel der Gesamtkosten im deutschen Gesundheitssystem entfällt auf reine Verwaltungskosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Die Bürokratie der gesetzlichen Krankenversicherung hat damit im Jahr 2010 27,5 Milliarden Euro verbraucht. Als Fazit geht die Studie davon aus, dass sich bei vereinfachten Verwaltungsabläufen der allgemeine Krankenkassensatz für die Beitragszahler um 1,3 Prozent auf 14,2 Prozent senken ließe.
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03.01.2012
Zum Jahresbeginn 2012 tritt eine für Mitglieder von privaten Krankenversicherungen angenehme Veränderung ein: Der Arbeitgeberzuschuss steigt um ca. 3%, wenn Versicherte diesen voll in Anspruch nehmen. Eine weitere Gesetzesänderung erschwert es indes den privaten Krankenversicherungen, neue Kunden anzuwerben.
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02.01.2012
Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes verursacht für Versicherungsnehmer ab dem Jahr 2013 deutlich höhere Kosten: Die Prämien neuer Policen werden künftig wesentlich teurer als bisher, da die Tarife in Zukunft nicht mehr nach dem Geschlecht der Versicherten unterschieden werden dürfen. Noch nicht endgültig geklärt ist, was mit den Altverträgen passiert.
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30.12.2011
Die Prognose für 2012 seitens der Kliniken sieht nicht gut aus - die Mehrheit geht von stagnierendenbis schlechteren Zahlen bei der wirtschaftlichen Lage aus. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft verlangt deshalb eine höhere finanzielle Unterstützung für das kommende Jahr. Die Krankenkassen deuten die Situation jedoch anders und weisen die Forderungen zurück.
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29.12.2011
Die Zahl an Suchterkrankungen steigt immer weiter an. Besonders ältere Menschen sind betroffen. Dies gab Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, an. Medikamente und Alkohol sind laut der Drogenbeauftragten die häufigsten Suchtmittel bei Menschen über 60 Jahren.
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28.12.2011
Die Anzahl an Personen, die eine Essstörung aufweisen, nimmt stetig zu. Das Therapienetz Essstörung, ein Zusammenschluss von Einrichtungen und Fachleuten, wurde 2005 gegründet, um Betroffenen eine optimal auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie anbieten zu können. Die Techniker Krankenkasse, die AOK Bayern sowie die meisten Betriebskrankenkassen kooperieren bereits. Ab Januar kommen weitere große Ersatzkassen hinzu.
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27.12.2011
Zum 1. Januar 2012 steigen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung um durchschnittlich 4,4 Prozent – in einzelnen Tarifen wird es für Versicherte sogar um fast 40 Prozent teurer. Die Gesellschaften begründen die Beitragserhöhungen mit gestiegenen Kosten im Gesundheitswesen, dem demographischen Wandel und dem medizinischen Fortschritt, doch der wirkliche Grund ist ein anderer – nämlich ein hausgemachtes Problem.
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26.12.2011
Die Allgemeinen Ortskrankenkassen von Rheinland-Pfalz und Saarland haben entschieden, sich zusammenzuschließen. Stimmen die Aufsichtsbehörden dem Zusammenschluss zu, dann entsteht zum 01. März 2012 eine neue Kasse mit 1,2 Millionen Versicherten und 3.300 Mitarbeitern. Doch die fusionierte Kasse will weiter auf Wachstumskurs bleiben.
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23.12.2011
Die durchschnittlichen Erhöhungen sollen laut Morgen und Morgen zwar bei 4,4 Prozent liegen, zahlreiche Verbraucher müssen in einzelnen Tarifen jedoch ein Plus zwischen 40 und 60 Prozent hinnehmen. «Derzeit rufen uns täglich Hunderte von privat Krankenversicherten an, die verzweifelt sind, weil sie nicht mehr wissen, wie sie ab Januar ihre gestiegenen Beiträge bezahlen sollen», so Ozan Sözeri, Geschäftsführer des unabhängigen Verbraucherschutzportals WIDGE.de.
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22.12.2011
Deutsche Kinder brauchen vermehrt Hilfe von Sprachtherapeuten. Die Zahl der jungen Patienten steigt rapide an, so das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in ihrem aktuellen Heilmittelbericht. Demnach haben besonders Jungen in Sachen Spracherziehung einiges nachzuholen. Aber auch weitere überraschende Fakten hält der neueste Heilmittelbericht bereit.
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21.12.2011
Vorstandseinkünfte im sechsstelligen Bereich sind bei Chefs gesetzlicher Kassen keine Seltenheit, sondern die Regel. Die Vorstände privater Versicherer erzielen zum Teil noch erheblich höhere Einkünfte. Doch es gibt gravierende Unterschiede – nicht nur bei den Summen.
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20.12.2011
Etwa 40 Prozent aller Krebsfälle sind durch Faktoren in der individuellen Lebensweise eines Menschen bedingt und damit vermeidbar. Das geht aus einer Studie des britischen Wissenschaftlers Max Perkin vom Center for Cancer Prevention an der Londoner Queen Mary University hervor. Neben Rauchen, Alkohol und fettreicher Ernährung spielen auch Risikofaktoren eine Rolle, die in einigen Fällen geschlechtsabhängig variieren.
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19.12.2011
Bei der Bundesratssitzung wurden gleich zwei wichtige Gesetze beschlossen. Mit dem Versorgungsstrukturgesetz reagiert Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auf die zurückgehende Anzahl an Landärzten und auch ein neuer Medikationkatalog fand Platz im Gesetz. Darüber hinaus soll das neue Bundeskinderschutzgesetz den bisherigen Kinderschutz in Deutschland verbessern.
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16.12.2011
Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung werden zum Jahreswechsel bei vielen Gesellschaften kräftig ansteigen. Wie viele Kunden von den Beitragssteigerungen betroffen sein werden, ist der Bundesregierung jedoch offenbar nicht bekannt. Eine entsprechende Anfrage konnte nicht beantwortet werden. Erste Kritik aus der Opposition wird laut.
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15.12.2011
Laut Deutscher Rentenversicherung schlagen sich die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und dem Gesundheitswesen in der Lebenserwartung nieder. So hat die Lebenserwartung von Geringverdienern in den letzten zehn Jahren deutlich abgenommen. Experten fordern nun eine offensivere Armutspolitik.
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14.12.2011
Dank eines enormen Wachstums bei den privaten Krankenversicherungen (PKV) konnte die Axa ihre Prämieneinnahmen im Geschäftsjahr 2011 steigern. Das Wachstum im Neukundensektor ist aufgrund einer veränderten Gesetzeslage möglich geworden. Rückschläge musste die Axa allerdings bei den Lebensversicherungen hinnehmen.
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13.12.2011
Immer mehr gesetzliche Krankenkassen verzichten ab dem zweiten Quartal 2012 auf Zusatzbeiträge. Diejenigen, die sie nicht abschaffen, denken zumindest darüber nach, den Zusatzbeitrag zu verringern. Experten erwarten aber, dass über kurz oder lang die Zusatzbeiträge wieder eingeführt werden.
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12.12.2011
Immer mehr Nichtzahler in der privaten Krankenversicherung. Die Zahlungsausfälle summieren sich auf über eine halbe Milliarde Euro. Jetzt wollen die Versicherer gegensteuern: Da sie die in Verzug geratenen Kunden nicht kündigen können, wollen die Unternehmen einen Spezialtarif einführen, der nur noch die Kosten für Notfälle übernimmt. Die Verhandlungen mit der Politik laufen bereits.
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09.12.2011
Seit die Krankenkassen nur noch die Hälfte der Kosten von künstlichen Befruchtungen bezahlen, geht die Zahl der Paare zurück, die sich für eine solche Behandlung entscheiden. Das Bundesfamilienministerium will deshalb eine neue Förderrichtlinie durchsetzen, nach der sich Bund und Länder an den Kosten beteiligen sollen.
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08.12.2011
In Deutschland stehen den Ärzten wesentlich weniger Organspenden zu Verfügung, als gebraucht werden. Aus diesem Grund wird die Organspende intensivst beworben. Allerdings werden hierbei für einen wichtigen Teilbereich der Organspenden, nämlich den Lebendspenden, die potenziellen versicherungsrechtlichen Problemstellungen ausgeblendet.
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07.12.2011
Die Bilanz, die vom Bundesgesundheitsministerium und den deutschen gesetzlichen Krankenkassen für die ersten drei Quartale des Jahres 2011 gezogen wird, fällt äußerst positiv aus. Experten rechnen in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres mit einem Überschuss von etwa 3,9 Milliarden Euro.
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06.12.2011
Immer mehr privat Krankenversicherte sind nicht mehr in der Lage, ihre Versicherungsbeiträge zu bezahlen. Für die Versicherer bedeutet das massive Einnahmeverluste – aber auch für die übrigen Versicherten bleiben die Zahlungsausfälle nicht ohne Folgen: Ihre Beiträge steigen.
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05.12.2011
Duftstoffe sind aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken: Ob es nun der Lufterfrischer im heimischen Wohnzimmer ist oder das Kaufhaus, in dem es nach frischen Backwaren duftet – Düfte begleiten uns den ganzen Tag. Nur sind es zunehmend künstliche Düfte, die uns umwehen. Der Haken: Mögliche gesundheitliche Folgen sind zwar nicht abschließend erforscht, doch dass es Risiken gibt, steht heute fest. Und die können sich auch auf die Krankenversicherung auswirken.
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02.12.2011
Beitragszahlungen an die private Krankenversicherung können - auch wenn sie für Kinder geleistet werden - steuerlich als Sonderausgaben abgesetzt werden. Dies kann sogar dann der Fall sein, wenn nur eine Unterhaltspflicht gegenüber dem Kind besteht, aber vom Steuerzahler selbst keine Versicherungsbeiträge in die private Krankenversicherung eingezahlt wurden.
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01.12.2011
Seit 2010 erarbeitet das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) jährlich einen Versorgungsreport, der sich jeweils einem Schwerpunktthema widmet. Der dritte jetzt vorliegende Report befasst sich mit dem Thema „Gesundheit im Alter“. Ihr Ergebnis: Trotz alarmierender Einzelergebnisse wirkt sich die veränderte Gesellschaftsstruktur finanziell nicht so stark aus wie bisher angenommen.
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30.11.2011
Eigentlich sollte die seit 1996 nicht mehr überarbeitete Gebührenordnung der Ärzte auf allgemeinen Druck hin schnellstmöglich reformiert und verabschiedet werden. Mittlerweile glaubt selbst bei der Bundesärztekammer keiner mehr an eine schnelle Verabschiedung der sogenannten GOÄ-Reform. Immerhin scheint es im Vorfeld eine Einigung zum Thema Einfachsätze geben zu können. Zahlreiche andere Posten sind jedoch weiterhin umstritten und werden weiter diskutiert.
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29.11.2011
Die Geschäftszahlen für das Jahr 2010 zeigen, dass die Privaten Krankenversicherungen (PKV) momentan auf Erfolgskurs sind. Die privaten Anbieter erlebten im aktuellen Geschäftsjahr einen massiven Mitgliederzuwachs, nicht zuletzt aufgrund politischer Entscheidungen der Bundesregierung. Auch ist es ihnen gelungen, die Steigerung der Ausgaben für Heilmittel in Grenzen zu halten.
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28.11.2011
Privat Versicherte, die ein ganzes Jahr lang keine Rechnungen bei ihrer Versicherungsgesellschaft eingereicht haben, erhalten oft eine Beitragsrückerstattung. So soll ein Anreiz geschaffen werden, nur notwendige Leistungen in Anspruch zu nehmen. Doch Achtung bei der Steuererklärung: Die Beitragsrückerstattung muss angegeben werden bei der Steuererklärung und wirkt sich auf den Lohnsteuerjahresausgleich aus.
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25.11.2011
Lange ist es her, dass ein amtierender Bundesminister behauptete, die Rente sei sicher. Inzwischen stellt Altersarmut für viele Bundesbürger eine große Bedrohung dar. Durch die letzte Gesundheitsreform sollen nun außerdem die meisten Kostensteigerungen im Gesundheitssektor auf die Patienten abgewälzt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen monieren diese Entwicklung gegenüber der Bundesregierung.
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24.11.2011
In einer Untersuchung des IGES Kompass Gesundheit 2011 wurde ermittelt, woran sich Versicherte bei der Auswahl ihrer privaten Krankenversicherung orientieren. Dabei stellte sich heraus, dass viele Versicherte bei ihrer Entscheidung Testberichte als Hilfsmittel heranziehen. Einige bestehen sogar darauf, dass die von ihnen gewählte Krankenversicherung bei Testberichten gute Ergebnisse erzielt.
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23.11.2011
Die Bundesregierung möchte die gesetzlichen Krankenversicherungen zu mehr Transparenz verpflichten. So sollen in Zukunft die Patienten den bislang weitestgehend verwehrten detaillierten Einblick in ihre Rechnung erhalten. Die gesetzlichen Krankenversicherungen zeigten sich skeptisch bezüglich der Umsetzung dieses Vorhabens.
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22.11.2011
Krankenzusatzversicherungen sind so gefragt wie nie zuvor: Allein im ersten Halbjahr 2011 konnten sich die privaten Krankenversicherer über mehr als 800.000 neu abgeschlossene Verträge freuen. Insgesamt steigt der Bestand an Ergänzungsverträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung damit erstmals auf rund 13 Millionen. Ein Hauptgrund für das starke Wachstum der Zusatztarife ist die immer enger werdende Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenkassen.
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21.11.2011
Die gesetzlichen Krankenkassen können im Gegensatz zu den privaten Krankenversicherern nicht entscheiden, wie hoch der Beitrag ist, den sie von ihren Versicherten erheben. Die Höhe des Beitrags wird vielmehr vom Gesetzgeber festgelegt. Aus Kreisen der gesetzlichen Versicherer wird nun zunehmend Kritik laut an dieser Regelung.
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18.11.2011
Das erklärte Ziel der Arznei-Prüfungen durch den Gemeinsamen Bundesausschuss waren Einsparungen bei den Arzneimittel-Ausgaben. Dieses Ziel scheint jedoch in weite Ferne zu rücken: Für absehbare Zeit werden Einsparungen nicht im erhofften Umfang zu realisieren sein.
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17.11.2011
Auch die Allianz Krankenversicherung hat mit rückläufigen Absatzzahlen in der privaten Krankenvollversicherung zu kämpfen. Stattdessen ist nun geplant, im Bereich der Zusatzversicherungen zu expandieren. Die Gründe für die schwachen Zahlen im Vollversicherungsgeschäft sieht der Konzern auch im politischen Bereich.
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16.11.2011
Für viele Arbeitnehmer ist die Trennung zwischen Beruf und Privatleben in der heutigen Zeit aufgehoben. Rund ein Viertel aller Arbeitnehmer werden auch am Wochenende oder während des Urlaubs von Kollegen oder Vorgesetzten kontaktiert. Diese ständige Verfügbarkeit hat nach Auffassung vieler Mediziner schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Die Krankenversicherungen haben mit den hohen Behandlungskosten zu kämpfen.
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15.11.2011
Durch die seit 2009 existierende Versicherungspflicht haben die Versicherungen massive Probleme mit nichtzahlenden Kunden. Denn die Versicherungspflicht gilt nicht nur als Verpflichtung für die Bürger, auch die Gesellschaften müssen einen durchgehenden Versicherungsschutz gewährleisten. Dies wirkt sich auch auf die Beitragsentwicklung aus.
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14.11.2011
Im Jahr 2012 werden nur die wenigsten Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen einen Zusatzbeitrag an ihre Krankenkasse zu zahlen. Nur fünf der 135 gesetzlichen Kassen beginnen das neue Jahr definitiv mit einem Zusatzbeitrag, Zehn weitere haben ihre Planungen noch nicht bekannt gegeben. Einige Kassen wollen den existierenden Zusatzbeitrag wieder abschaffen.
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11.11.2011
Der Chef der BKK für Heilberufe Hans-Joachim Röminger wird auch künftig hohe Bezüge erhalten. Zwar muss die Betriebskrankenkasse aufgrund von Insolvenz ihre Pforten schließen, doch ihr bisheriger Vorstandsvorsitzender hat nichts zu befürchten, denn offenbar rechnete er schon mit dem Aus seines Hauses und sicherte sich feste Bezüge zu.
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10.11.2011
Weder für das laufende Jahr, noch für das Jahr 2012 wird es einen Sozialausgleich für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung geben. Grund hierfür ist die Tatsache, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag beider Jahre voraussichtlich bei null liegen wird. Der Sozialausgleich soll als Schutz vor wirtschaftlicher Überforderung durch Zusatzbeiträge dienen.
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09.11.2011
Bis kurz vor der Insolvenz Krankenkasse hatten Vorstand und Bundesversicherungsamt versucht, die BKK für Heilberufe durch einen starken Fusionspartner zu retten. Zum 31.12.2011 muss die Kasse nun jedoch endgültig aufgeben. Mittlerweile ist bekannt, was Versicherte der insolventen Kasse erwarten können und wie sie sich beim Wechsel verhalten sollten.
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07.11.2011
Ab 1. April 2012 sollen Verbraucher laut Bundesfinanzministerium besser vor profitorientierter Beratung durch Versicherungsmakler geschützt sein. Mit dieser Gesetzesnovelle soll verhindert werden, dass Makler auf Kosten der Versicherten zu oft die für sie lukrativen Versicherungswechsel forcieren. Ein Wechsel in eine andere Gesellschaft ist für Versicherte ohnehin nicht sinnvoll, da so die angesparten Altersrückstellungen verloren gehen.
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04.11.2011
Der Bundesfreiwilligendienst soll attraktiver gestaltet werden. In Zukunft soll einem Großteil der Bewerber der Krankenversicherungsbeitrag für ein ganzes Jahr erlassen werden. Auf diesen Vorschlag einigten sich die zuständigen Gesundheitspolitiker von Union und FDP. Der Bundestag berät aktuell über den Vorschlag, der in das so genannte Landesärztegesetz einfließen soll.
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03.11.2011
Patienten mit psychischen Störungen werden in Deutschland immer häufiger. Besonders die Anzahl an Erkrankten mit Depressionen steigt laut der aktuellen INSIGHT Health-Studie rasant an. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass die Depression zur Volkskrankheit Nr. 1 des 21. Jahrhunderts werden könnte.
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02.11.2011
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wollen künftig auch Apothekern ein Mitspracherecht bei der Versorgung von Patienten mit Medikamenten einräumen. In einem zweijährigen Testlauf soll untersucht werden, wie hoch die Einsparungen für das Gesundheitssystem sein könnten.
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01.11.2011
Nach der Schließung der City BKK im Sommer dieses Jahres, steht nun auch die BKK für Heilberufe vor der endgültigen Auflösung. Die gesetzliche Krankenkasse hatte bis zu letzt nach Fusionspartner gesucht, diese jedoch nicht gefunden. Nun wird damit gerechnet, dass in den nächsten Tagen ein Schreiben des Bundesversicherungsamtes die Schließung zum Ende des Jahres offiziell bekannt gibt.
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31.10.2011
Für die Versicherten der BKK Gesundheit und der DAK ist die Fusion der beiden Krankenkassen eine gute Nachricht, denn für sie entfällt ab April 2012 der monatliche Zusatzbeitrag von acht Euro. Die beiden gesetzlichen Krankenkassen werden zukünftig unter dem Namen DAK Gesundheit geführt.
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28.10.2011
FDP-Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr kündigt die geplante Pflegereform für die erste Jahreshälfte 2012 an. Die Reform zielt vor allem darauf, die Angehörigen von Pflegebedürftigen zu entlasten. Die Hauptverantwortung in der Pflege sieht er eindeutig bei der Familie, nicht beim Staat.
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27.10.2011
Die Diskussion um das Schicksal der privatversicherten Bezieher von Arbeitslosengeld II geht in die nächste Runde. Die Grünen werfen der Regierung Klientelpolitik vor und die PKV sowie die Träger des ALG II sträuben sich nach wie vor gegen die auf sie zukommenden Kosten.
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26.10.2011
Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen sich über einen unerwarteten Geldregen freuen. Insgesamt 2,9 Milliarden Euro Überschuss stehen zur Verfügung, die von den Verantwortlichen der Politik und der Kassen nicht erwartet wurden. Politiker, Kassen und Mediziner diskutieren nun, wie mit der großen Summe umgegangen werden soll.
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25.10.2011
Weltenbummler, Rentner, Abiturienten – für einige Menschen gibt es eine attraktive Alternative zu vereisten Straßen, Heizungsluft und dunklen Nachmittagen. Doch Achtung: Der richtige Krankenversicherungsschutz ist besonders im Ausland wichtig.
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24.10.2011
Für Versicherungsmakler wird sich schon bald einiges ändern. Denn die schwarz-gelbe Bundesregierung plant, mit einschneidenden Maßnahmen in das Provisionsrecht einzugreifen. Die Privaten Krankenversicherungen hoffen darauf, dass die Maßnahmen der Regierung dazu beitragen, ihre Kosten und Ausgaben pro Vertragsabschluss einzudämmen.
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19.10.2011
Jeder Versicherte der gesetzlichen wie privaten Krankenkassen zahlt einen Mitgliedsbeitrag. Von diesem Beitrag verwenden die Krankenkassen jedoch nicht alles für den Versicherungsschutz. Die Techniker Krankenkasse hat nun eine Auswertung über die Verwaltungskosten der privaten und gesetzlichen Krankenkassen veröffentlicht.
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18.10.2011
Die uniVersa hat den Tariftest der Zeitschrift „Euro“ bezüglich der privaten Krankenversicherungen gewonnen. Das bekannte Wirtschaftsmagazin untersuchte alle 50 privaten Krankenversicherungen auf ihr Preis-Leistungsverhältnis.
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17.10.2011
Die Frage der Krankenversicherung ist eine der vielen Richtungsentscheidungen, die man bei Studienbeginn zu treffen hat. Zur Wahl stehen eine Familienmitversicherung über die Eltern oder ein Eintritt in die gesetzliche oder eine private Krankenkasse. Diese Entscheidung sollte sorgfältig abgewogen werden. Dies gilt insbesondere für die private Krankenversicherung. Die Verbraucherzentrale in Hamburg warnte jüngst, dass die Krankenversicherung für Studenten zur Kostenfalle werden kann.
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14.10.2011
Jeder deutsche Bürger ist verpflichtet, sich bei einer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse zu versichern. Aufgrund des dualen Systems der Versicherungen steht das deutsche Gesundheitswesen jedoch immer wieder in der Kritik. Dabei wird der Vorwurf erhoben, dass sich eine Zwei-Klassen-Medizin etabliert hätte und der privat Versicherte privilegiert behandelt wird. Doch auch privat Versicherte leiden unter der Last immer teurer werdender Beiträge.
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13.10.2011
Im deutschen Gesundheitswesen konkurrieren zwei strukturell völlig unterschiedliche Krankenkassensysteme um Marktanteile. Welches System sich in Zukunft durchsetzen wird ist derzeit noch unklar. Daher setzen beide Institutionen bzw. Systeme viel daran, ihren Einfluss mittels Lobbyarbeit geltend zu machen. Ausschlaggebend könnte sein, welche Parteien in Zukunft in der Lage sind, eine hinreichend stabile Regierungsmehrheit zu bilden, um ihre Vorhaben in einer Gesundheitsreform zu realisieren.
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12.10.2011
Nach der Pleite der City BKK im Mai 2011 hat das Vertrauen in die finanzielle Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenkassen nachgelassen. Von dieser Entwicklung blieben die privaten Krankenkassen bisher verschont. Doch die Situation könnte sich nun ändern. Der unabhängige Analyst Morgen& Morgen hat die Bilanzen von privaten Krankenversicherungen über einen Zeitraum von fünf Jahren untersucht. Die Ergebnisse wurden in dem sogenannten „Rating KV-Unternehmen“ vorgestellt.
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11.10.2011
Das unabhängige Verbraucherschutzportal Widge.de erweitert seine Dienstleistungspalette und bietet ab sofort auch den Tarifwechsel für die private Krankenversicherung von Ärzten an.
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10.10.2011
Die Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Deckelung der Provisionen für die Vermittlung privater Krankenkassen vor. Von Verbraucherschützern und Versicherungen bekam dieser Gesetzentwurf bisher wenig Zuspruch. Die Änderung des sogenannten Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagerechtes soll dem Gesetzesentwurf nach ab dem 1. Januar 2012 Provisionen auf maximal acht Monatsbeiträge begrenzen.
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07.10.2011
Die Bundesregierung plant ein neues Gesetz, das die überteuerte Behandlung von Privatpatienten durch Kliniken verhindern soll. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ist der entsprechende Gesetzentwurf bereits vom Gesundheitsministerium ausgearbeitet. Der Entwurf muss
aber noch in der Koalition abgestimmt und von den zuständigen Fachpolitikern ratifiziert werden. Nötig wurde das Eingreifen der Regierung aufgrund des sogenannten Helios-Streits.
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06.10.2011
Lange wurde über die elektronische Gesundheitskarte geredet, nun ist sie da. Ab Oktober 2011 kommt die neue elektronische Gesundheitskarte. „Welt Kompakt“ informiert, dass sie nach und nach in den nächsten Jahren an alle gesetzlich Versicherten übermittelt wird. Das sind immerhin 70 Millionen Menschen.
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05.10.2011
Die Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherungen für 2012 sind beschlossen und die Versicherungsmakler schon seit Monaten darüber informiert. Einzig die Privatkrankenversicherten haben noch keine Mitteilung erhalten, was ungünstige Konsequenzen für sie zur Folge haben kann.
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04.10.2011
Naturheilkunde, Hypnose und Akupunktur sind in letzter Zeit sehr beliebt geworden. Immer mehr niedergelassene Ärzte und auch Heilpraktiker bieten Alternativmedizin an. Während sich früher die gesetzlichen Krankenkassen gegen die Naturheilkunde gewehrt haben, wird jetzt der Widerstand dagegen allmählich abgebaut. Bei privaten Krankenversicherungen ist es in der Regel Usus, dass Alternativmedizin bezahlt wird. Bei gesetzlichen Krankenkassen ist dies nicht immer der Fall.
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30.09.2011
Laut Umfragen wären etwa 75 % der Menschen bereit, nach ihrem Tod Organe zu spenden - doch nur etwa 25 % der Bundesbürger besitzt tatsächlich einen ausgefüllten Organspende-Ausweis. Nun sollen die Krankenversicherungen Ihre Mitglieder zu ihrer Bereitschaft befragen und die ermittelten Daten speichern.
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29.09.2011
Laut einem Bericht des Focus könnte die Verteilung der Gelder des Gesundheitsfonds ein Kassensterben in Deutschland auslösen. Die Fehlentwicklung könnte Experten zufolge die Hälfte aller Krankenkassen die Existenz kosten.
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28.09.2011
Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge haben sich viele Ärzte mit den pessimistischen Erwartungen bezüglich der Gesundheitsreform der schwarz-gelben Bundesregierung verrechnet. Da die Reform keine Einbußen mit sich brachte, müssen zahlreiche Ärzte nun hohe Steuernachzahlungen und Bußgelder befürchten.
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27.09.2011
Das Burnout-Syndrom ist ein Begriff aus dem Englischen und bezeichnet einen Erschöpfungszustand, der sich sowohl psychisch, als auch geistig und körperlich äußern kann. Es sind überwiegend Menschen betroffen, die einen anstrengenden Beruf ausüben oder privat erhöhtem Stress ausgesetzt sind. Doch die Kapazitäten deutscher Psychotherapeuten sind bereits mehr als ausgereizt.
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26.09.2011
Die Honorare für Zahnärzte sollen zum 1. Januar 2012 um sechs Prozent angehoben werden, dies hat das Bundeskabinett mit der „Änderung der Gebührenordnung für Zahnärzte“ (GOZ) beschlossen. Die GOZ wurde seit 1988 nicht verändert.
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23.09.2011
Immer mehr Konzerne gehen dazu über, im Kampf um gut ausgebildete Fachkräfte, diesen eine betriebliche Krankenversicherung anzubieten. Sie reagieren damit auf eine Umfrage der Axa, die ergab, dass 59 Prozent der Arbeitnehmer eine derartige Zusatzpolice zur normalen Krankenversicherung, die es ihnen ermöglicht, beim Arzt wie ein Privatpatient behandelt zu werden, attraktiver als beispielsweise einen Dienstwagen finden.
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22.09.2011
Laut einer aktuellen Studie der AOK Rheinland/Hamburg werden Privatpatienten generell besser behandelt als gesetzlich Versicherte. Was die Experten herausgefunden haben, ist, dass die Unterschiede, die zwischen Privatversicherten und gesetzlich Versicherten gemacht werden, teils gravierend sind. So ist es laut Studie Fakt, dass Patienten ohne private Zusatz- oder Vollversicherung fast dreimal so lang auf einen OP-Termin warten müssen. Eine Wartezeit, die entscheidend sein kann.
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21.09.2011
Bei der Central Krankenversicherung zeichnet sich offenbar eine massive Änderung des Vertriebssystems ab. Das Versicherungsunternehmen will bereits zum 1. April 2012 den eigenen Vertrieb vollständig einstellen. Das Maklergeschäft soll dann exklusiv von der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) übernommen werden. Vor einigen Jahren hatte schon die Aachen-Münchener, ebenfalls Teil der Generali-Gruppe, ihren Vertrieb an die DVAG übertragen.
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20.09.2011
Im Rahmen des 11. Continentale Forums wurde über die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitssystem und die sich daraus ergebenden Chancen für die privaten Krankenversicherungen diskutiert. In diesem Jahr war von Optimismus bei den 1200 versammelten Experten wenig zu spüren. Rolf Bauer, Chef der Continentale, sieht die PKV gegenwärtig in schwacher Position. Die politische Diskussion um die Einführung einer Bürgerversicherung und Versäumnisse in den Reihen der PKV verunsichern die Branche.
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19.09.2011
Die Einsparungen bei Arzneien zeigen erste Wirkung. Neben der günstigen Konjunkturentwicklung wirken sich auch die Sparmaßnahmen bei den Arzneimittelausgaben positiv auf die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) aus. So konnten die GKV im ersten Halbjahr 2011 einen Überschuss in Höhe von 2,4 Milliarden Euro verzeichnen. Letztes Jahr konnte im gleichen Zeitraum lediglich ein Plus von 112 Millionen Euro erwirtschaftet werden.
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16.09.2011
Dass die Anzahl der Menschen, die psychotherapeutische Behandlung benötigen, in den letzten Jahren steil angestiegen ist, wurde durch entsprechende Veröffentlichungen in den Medien vielfach diskutiert. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass sich im gleichen Zeitraum die Therapiebedingungen für psychische Leiden verschlechtert haben.
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14.09.2011
Die neuen Rechenwerte für die Sozialversicherungen im Jahr 2012 liegen vor. Eine darauf basierende Verordnung soll im Oktober vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Durch die positive Wirtschaftsentwicklung des relevanten Jahres 2010 sind die wesentlichen Rechengrößen angestiegen.
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13.09.2011
Die gesetzlichen Krankenkassen prognostizieren, dass die Ausgaben für Arzneimittel in diesem Jahr deutlich geringer sein werden als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr hat sich die 2010 verabschiedete Arzneimittelreform bereits durch einen Kostenrückgang um mehr als sechs Prozent ausgewirkt.
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12.09.2011
Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KV Hamburg) rechnet aufgrund der kommenden Gesundheitsreform der Bundesregierung mit dramatischen Folgen für die ambulante medizinische Versorgung der deutschen Metropolregionen. Die Regierung habe ihre Versprechen gebrochen, klagt die KV. Die Verantwortlichen der Kassenärztlichen Vereinigung sind überzeugt: Durch das medizinische Versorgungsgesetz kann der finanzielle Bedarf einer Großstadt wie Hamburg nicht abgedeckt werden.
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09.09.2011
Die ersten vagen Informationen zu den Beitragsanpassungen der PKV kursieren bereits im Internet. Mittlerweile scheint klar: Fast alle Versicherungsgesellschaften werden einige ihrer Tarife zum 01. Januar weiter erhöhen. Für viele Betroffene – insbesondere für Rentner - bedeutet die erneute Beitragsanpassung ein finanzielles Fiasko.
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08.09.2011
Seit nunmehr knapp 30 Jahren ist es medizinisch möglich, Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch mittels einer sogenannten In-vitro-Fertilisation (IVF)) zu einem Kind zu verhelfen. Doch nicht immer ist die Kostenübernahme einer solchen Behandlung klar geregelt. Es gibt jedoch schon einige Urteile zu diesem Thema.
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07.09.2011
Sozialhilfeempfänger, die privat krankenversichert sind, mussten bislang zur Kosteneinsparung oftmals in den Basistarif wechseln. Wie das Bayerische Landessozialgericht in einem aktuellen Urteil jedoch klarstellt, entsteht aus der Einführung des Basistarifs kein Zwang zu einem Wechsel. Das Gericht entschied, dass der Sozialhilfeträger auch die Kosten anderer Tarife übernehmen muss.
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05.09.2011
Die österreichische Ärztekammer ist nun doch bereit, über die sogenannte E-Medikation zu verhandeln. Dabei würden alle verschriebenen Medikamente elektronisch gespeichert. In Deutschland stoßen ähnliche Konzepte weiterhin auf massiven Widerstand. Eine Umsetzung gilt hierzulande bisher als undenkbar.
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02.09.2011
Die nach mitgliedsstärkste deutsche Krankenkasse Barmer GEK berichtete kürzlich über die regionale Verbreitung der 80 häufigsten chronischen Krankheiten in Deutschland. Neben körperlichen Erkrankungen wie Diabetes wurden auch psychische Krankheitsbilder wie Depressionen berücksichtigt. Die Studie, die auf den Daten von über 8 Millionen Versicherten basiert, weist große Unterschiede beim Gesundheitszustand der Menschen in unterschiedlichen Regionen nach.
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01.09.2011
In den vergangenen Wochen wurden oftmals Beitragssenkungen der gesetzlichen Krankenkassen diskutiert. Insbesondere konservative und liberale Kreise würden es begrüßen, wenn die Krankenkassen die gegenwärtige finanzielle Flexibilität an ihre Beitragszahler übertragen würden. Davon würden auch die Arbeitgeber profitieren, denn sie bringen ungefähr die Hälfte des Beitrags auf.
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31.08.2011
Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten DGVP hat mit deutlicher Kritik auf die Äußerungen der GKV reagiert, die Apotheken und Krankenhäuser in den vergangenen Tagen mehrfach falscher Abrechnungen bezichtigt hatten. Die DGVP sieht in den pauschalen Vorwürfen eine Stimmungsmache der Krankenkassen gegen Apotheken und Krankenhäuser.
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30.08.2011
Der AOK-Bundesverband hat umfangreiche Falschabrechnungen von Medikamenten entdeckt und kritisiert die Apotheken. Diese weisen die Schuld von sich. Laut AOK-Bundesverband wurden allein im Juni 2011 etwa 30.000 falsch abgerechnete Rezepte festgestellt. Tausende Apotheken sollen dabei Medikamente abgerechnet haben, die zum Zeitpunkt des Verkaufs gar nicht auf dem Markt waren.
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29.08.2011
Die Betreiber der Helios Privatkliniken wurden bereits im Jahre 2008 vom Verband der privaten Krankenversicherer wegen zu hoher Kosten verklagt. Die Klage richtete sich gegen die Krankenhäuser, die aus konventionellen Einrichtungen zu Privatkliniken umfirmiert wurden. Helios betreibt mittlerweile mehr als 20 solcher Kliniken. Nun lehnte der Bundesgerichtshof die Klage ab.
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25.08.2011
Die Regierung und Opposition favorisieren jeweils ein bestimmtes Konzept der Krankenversicherung. Während CDU und FDP einem privatwirtschaftlichen Modell den Vorzug geben, machen sich SPD, Linke und Grüne für eine gesetzliche Krankenversicherung (GKV) stark. Da die Regierung zur Zeit von den Konservativen und der liberalen Partei gestellt wird, ging die Weichenstellung zuletzt eindeutig in Richtung privater Krankenvorsorge.
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23.08.2011
Das Bundessozialgericht fällte im Januar 2011 ein Aufsehen erregendes Urteil. Demnach müssen die Sozialbehörden die Beiträge für die private Krankenversicherung von Leistungsempfängern vollständig übernehmen. Geklagt hatte ein Bezieher von Leistungen nach Hartz IV, weil seiner Personengruppe nur ein Pauschalsatz von 131 Euro für Krankenversicherung gewährt wurde, wie er für die gesetzliche Krankenversicherung üblich ist.
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22.08.2011
Den gesetzlichen Krankenkassen entsteht jährlich ein Schaden von 1,5 Milliarden Euro durch fehlerhafte Krankenhausabrechnungen. Dies teilte der GKV-Spitzenverband am Donnerstag in einer Presserklärung mit. In einem Argumentationspapier wiederholt der Verband seine bereits 2010 erhobene Forderung nach einer symmetrisch ausgestalteten Aufwandspauschale.
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19.08.2011
In einem Urteil vom 28.04.2011 (AZ. L 8 KR 319/08) hat das Hessische Sozialgericht festgestellt, dass es als Systemversagen anzusehen ist, wenn ein Patient nicht ausreichend über die Kassenleistung aufgeklärt wird. Dieses Urteil ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn der Patient vor einer Behandlung mit notwendiger Eigenleistung nicht ausreichend darüber informiert wurde, dass und wie viel er aus eigener Tasche bezahlen muss.
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18.08.2011
Der seit Anfang 2010 mögliche Krankenkassenzusatzbeitrag sorgt bei vielen gesetzlich Versicherten für Empörung. Ihrem Ärger machen sich einige Betroffene vor Gericht Luft, teilweise nicht ohne Erfolg. Nachdem vor einigen Monaten bereits die Zusatzbeiträge der City BKK vom Sozialgericht Berlin für unwirksam erklärt wurden, traf es nun auch die DAK.
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17.08.2011
Einige gesetzliche Krankenversicherungen drohen ihren Versicherten damit, Löhne, Renten oder sogar Konten zu pfänden, sollten diese nicht ihre ausstehenden Zusatzbeiträge bezahlen. Nach einem Bericht von Spiegel Online schulden allein 200.000 Versicherte der DAK Zusatzbeiträge in Höhe von insgesamt 28.000.000 Euro. Einige der säumigen Zahler haben bereits einen Brief erhalten, in dem ihnen ein Inkasso-Verfahren angedroht wird, sollten sie ihre Schulden nicht begleichen.
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16.08.2011
Das Amtsgericht München wies die Klage einer Versicherten ab, die sich durch irreführende Werbeaussagen geschädigt fühlte. Ein Prospekt hatte ihr „drei Monatsbeiträge bereits nach dem ersten leistungsfreien Jahr“ versprochen, die ihr Ende des Jahres aufgrund der Wirtschaftskrise verwehrt wurden. Das Amtsgericht gab der verklagten Versicherung Recht und wies darauf hin, dass einem aufgeklärten Verbraucher zuzumuten sei, die AGBs vor Vertragsabschluss genau zu studieren.
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15.08.2011
Smartphones haben schon so manches technische Gerät in den Schatten gestellt. Navigationsgerät, Laptop und Telefon in einem Gerät, das in jede Hosentasche passt – vor wenigen Jahren noch galt dies als Utopie. Auch die Preise für den mobilen Zugang zum Internet werden immer erschwinglicher. Nun erobern auch medizinische Geräte das mobile World Wide Web.
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12.08.2011
Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen schöpfen das Potenzial sozialer Netzwerke nicht in vollem Umfang aus, so eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg und der Nordakademie. In der Studie wurden die Webaktivitäten von 200 privaten und gesetzlichen Krankenkassen unter die Lupe genommen.
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11.08.2011
Das deutsche Gesundheitssystem, die damit verbundenen Kosten und insbesondere die Krankenkassenstrukturen befinden sind Stoff einer Dauerdiskussion. SPD und Grüne entwarfen hierzu mit der Bürgerversicherung ein alternatives Krankenversicherungsmodell, mit dem sie die künftige Finanzierung der Gesundheitskosten auf eine solidere Basis stellen wollen. Die Debeka entfacht nun erneut die Diskussion zu den Plänen.
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10.08.2011
Das Landessozialgericht Hessen hat entschieden, dass auch Empfänger von Sozialhilfe die von der gesetzlichen Krankenversicherung erhobenen Zusatzbeiträge zahlen müssen. Bei dem Kläger handelte es sich um einen erwerbsunfähigen Bezieher von Sozialhilfe nach dem SGB 12, weshalb sich das Urteil vorerst ausschließlich auf diesen Personenkreis bezieht. Die Urteilsbegründung lässt sich jedoch auch auf erwerbsfähige Bezieher von Grundsicherung nach dem SGB II („Hartz IV“) übertragen.
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09.08.2011
Im Rahmen der Vortragsreihe des Hamburger Zentrums für Versicherungswirtschaft befasste sich kürzlich Dr. Hans Olov Herøy, Vorstandsmitglied der HUK-Coburg Holding AG, mit den Herausforderungen des demografischen Wandels für die privaten Krankenversicherungen. In einem Vortrag zeigte Herøy die gegenwärtige Situation auf, stellte auf Grundlage aktueller Zahlen die voraussichtliche weitere Entwicklung vor und präsentierte Lösungsvorschläge.
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08.08.2011
Um einen Kollaps der Pflegeversicherung durch den demographischen Wandel zu verhindern, ist eine Reform der Pflegeversicherung dringend notwendig. Immer mehr ältere Menschen stehen als Leistungsempfänger einer sinkenden Anzahl von Beitragszahlern gegenüber, was zwangsläufig zu einer Unterfinanzierung der Pflegeversicherung führen wird. Aus diesem Anlass hat eine Gruppe junger CDU-Bundestagsabgeordneter die bereits vor Jahren diskutierte Variante eines Kapitalstocks erneut ins Gespräch gebracht.
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05.08.2011
Die Pläne der Bundesregierung, eine zweite, privat finanzierte Säule der Pflegeversicherung einzuführen, sind bei der Versicherungswirtschaft längst Realität. Zu schnell wächst die Kluft zwischen den Kosten, die von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen werden können und den Kosten, die tatsächlich anfallen. Zudem wächst der Bedarf an häuslicher und stationärer Hilfe stetig an. Aktuell sind in Deutschland bereits 2,4 Menschen auf Pflege angewiesen.
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04.08.2011
Die Techniker Krankenkasse (TK) bereitet regelmäßig Daten über ihre gesetzlich versicherten Mitglieder zu einem Gesundheitsreport auf. In der aktuellen TK-Studie erweist sich insbesondere die gesundheitliche Situation von Erwerbslosen als problematisch. Nicht nur hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeit nach Tagen führen die Versicherten ohne Erwerbstätigkeit die Statistiken an.
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03.08.2011
Psychische Erkrankungen beanspruchen die Kapazitäten in deutschen Krankenhäusern immer mehr. Zu diesem Ergebnis gelangte eine Untersuchung im Rahmen des diesjährigen Barmer GEK Report Krankenhaus, den die Ersatzkasse am 26.Juli in Berlin vorstellte. Psychische Störungen sowie deren stationäre und ambulante Behandlung waren das Schwerpunktthema des Reports. Die Studie deckt erschreckende Zahlen auf.
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02.08.2011
Die Auseinandersetzungen um die Gesundheitsreform dauern an. Jüngster Streitpunkt ist das Anfang des Jahres in Kraft getretene GKV-Finanzierungsgesetz. Konkret geht es um eine Regelung, die den Mengenzuwachs der ambulanten Operationen durch niedergelassene Chirurgen einschränkt. Eine Einschränkung, die für ambulante Operationen an Krankenhäusern nicht gilt.
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01.08.2011
Zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenkasse hat sich die Bundesregierung in den letzten Jahren viele Neuerungen einfallen lassen. Einheitliche Beiträge für alle Versicherte, die Praxisgebühr und die Option, Zusatzbeiträge erheben zu können sollten zur Stabilität der GKV beitragen. Das Bundesversicherungsamt BVA bezeichnet nun die getätigten Beschlüsse als nutzlos. Laut BVA arbeiten die Kassen selbst noch nicht betriebswirtschaftlich und verschwenden Beiträge in Millionenhöhe.
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29.07.2011
Eine Krankheit, die im Ausland auftritt, ist immer mit Problemen verbunden. Erhöhte finanzielle Belastungen sind jedoch vermeidbar. Die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC (European Health Insurance Card) trägt dazu bei, dass sich gesetzlich Krankenversicherte europaweit im Urlaubsort behandeln lassen können ohne die Arztrechnung aus der eigenen Tasche bezahlen zu müssen.
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28.07.2011
Am Anfang des Studiums erwartet Studenten des Erstsemesters eine ganz neue Welt in den Hörsälen und Übungsräumen der Universitäten. Auch organisatorisch ändern sich durch den neuen Status als Student einige Dinge. Spätestens mit 25 müssen sich deutsche Studenten selbständig krankenversichern, eine Familienmitversicherung ist ab diesem Alter nicht mehr zulässig. Viele Studenten wissen jedoch nicht, dass Sie sich auch privat versichern lassen können.
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27.07.2011
Der Verband der PKV beklagt im Rechenschaftsbericht eine hohe Anzahl an nicht zahlenden Kunden in der privaten Krankenversicherung, die durch zahlende Mitglieder subventioniert werden. Durch das Gesetz zur Wettbewerbsstärkung kann Mitgliedern nicht mehr gekündigt werden. PKV-Vertreter fordern seit einiger Zeit eine erneute Änderung des Gesetzes.
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26.07.2011
Gesetzlich versicherte Patienten erhalten häufig Rechnungen vom behandelnden Arzt, die eigentlich ihre Krankenkasse bezahlen müssten. Die Beratung der Krankenkassen hinsichtlich dieser Leistungen ist leider oft unzureichend, vor allem bei wichtigen Untersuchungen wie der Hautkrebsvorsorge.
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25.07.2011
Der Präsident des BVA (Bundesversicherungsamt), Maximilian Gaßner, vertritt die Auffassung, dass die gesetzlichen Krankenkassen aus Angst vor der Erhebung von Zusatzbeträgen an der falschen Stelle sparen. Die Angst sei zwar nicht unbegründet, denn der Mitgliederschwund vieler Kassen werde vorrangig damit begründet. Dennoch sollten sich die Kassen tendenziell eher durch Leistungen als durch den vergleichsweise kleinen Beitrag voneinander abheben.
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22.07.2011
Privatpatienten werden vor allem bei Fachärzten bevorzugt behandelt. Dies bestätigt nun auch eine Studie der AOK Rheinland-Hamburg. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg Dieter Bollmann hat Verständnis für die Situation: "Ärzte brauchen Privatpatienten, um über die Runden zu kommen" behauptet er und führt als Beispiel die Lage in Hamburg an.
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21.07.2011
Die letzten Versicherten der insolventen City BKK, die bislang noch keine neue Krankenkasse gefunden haben, werden nun zwangsweise anderen Kassen zugewiesen. Laut geltenden gesetzlichen Regelungen nimmt die Zuweisung der Arbeitgeber, die Rentenversicherung oder die Arbeitsagentur vor.
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20.07.2011
Die langen Schlangen ehemaliger City-BKK-Mitglieder haben ein grundsätzliches Problem der Versicherten deutlich gemacht. Es fehlt ein Überblick über die wirtschaftliche Lage der Krankenversicherungen. Die Bundesregierung beabsichtigt nun, Abhilfe zu schaffen und für mehr Transparenz zu sorgen.
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19.07.2011
Mit einem Beschluss hat das Bundesverfassungsgericht jüngst die Verfassungsbeschwerde einer vierfachen Mutter wegen Ungleichbehandlung von ehelichen und nichtehelichen Kindern durch die gesetzliche Krankenversicherung abgewiesen. Damit hat das Gericht sein Urteil vom 12. Februar 2003 nochmals bestätigt.
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18.07.2011
Mit dem Versorgungsstrukturgesetz soll ab 2012 die medizinische Versorgung verbessert werden - vor allem auf dem Land. Kritiker warnen jedoch, es könnten neue Zusatzbeiträge auf gesetzlich Versicherte zukommen. Auch ein unfairer Wettbewerb wird befürchtet.
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15.07.2011
Die öffentlichen Versicherer schließen private Krankenversicherungen in jüngster Zeit verstärkt und mit Erfolg am Telefon ab. Das senkt Kosten und vermindert den Aufwand. Private Makler setzen schon seit einiger Zeit auf diese Strategie.
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14.07.2011
Kindererziehung kann, insbesondere für Alleinerziehende, zur Belastungsprobe werden. Denn wer Haushalt, Vollzeit und Familie unter einen Hut bringen muss, ist ständig im Einsatz. Kommen dann noch weitere Stressfaktoren hinzu, stoßen Eltern unweigerlich an physische und psychische Belastungsgrenzen. Mutter-Kind-Kuren (oder auch Vater-Kind-Kuren) sind ein wirksames Mittel, um solche Situationen zu entschärfen.
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13.07.2011
Etwa ein Drittel aller Deutschen würde gerne zwischen gesetzlicher und privater Krankenkasse wechseln, in beide Richtungen. Zu diesem Ergebnis kam eine Umfrage des Kölner Analyse- und Beratungsunternehmens ServiceValue GmbH, die unter 3.000 Versicherten durchgeführt wurde. Ganz andere Ergebnisse präsentierte die GfK in einer Studie.
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12.07.2011
Obwohl immer häufiger von Ärztemangel die Rede ist, ergibt ein vom GKV-Spitzenverband veranlasstes Gutachten, dass in mehreren Regionen sogar Ärzteüberschuss herrscht. Der GKV-Spitzenverband regt an, die Kassenärztliche Vereinigung solle in den betreffenden Regionen einen Teil der Arztsitze aufkaufen.
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11.07.2011
Einer Studie zufolge sind die Beiträge der Privatversicherten in den letzten Jahren insgesamt um 3,9 Prozent angestiegen. Doch auch die GKV ist von der medizinischen Inflation betroffen.
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08.07.2011
Auf Beschluss der Verwaltungsräte der IKK classic und der Vereinigten IKK werden beide Kassen zum 1.8.2011 fusionieren. Die neue Kasse wird den Namen IKK classic tragen und mit dann 3,5 Millionen Versicherten zu den fünf größten Versicherungsgesellschaften zählen.
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07.07.2011
In Familien, in denen nur eine Person verdient, genießt die ganze Familie im Krankheitsfall einen umfangreichen und vollständigen Krankenversicherungsschutz. Der Schutz des Hauptverdieners gilt sowohl für den Ehepartner als auch für die Kinder. Dieses Prinzip soll in Zukunft aufgehoben werden.
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06.07.2011
Seit Januar 2011 gelten Arzneimittelrabatte nicht mehr nur für die gesetzliche Krankenversicherung . Laut Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der PKV waren schon in den ersten sechs Monaten seit der Einführung Einsparungen in Höhe von 160 Millionen Euro möglich.
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05.07.2011
Obwohl immer mehr Menschen an Krebs sterben, wird die von der GKV gebotene Vorsorge von den gesetzlich Versicherten offensichtlich nur unzureichend wahrgenommen – das ist das überraschende und erschreckende Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkassen. Es wurden über 1.000 Personen im Alter von 20 bis 70 Jahren befragt.
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04.07.2011
Die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung werden seit Jahren kontinuierlich immer weiter reduziert. Dies führt dazu, dass die Zahl der Neuabschlüsse für Zusatzkrankenversicherungen zunimmt. Wie bei jeder Versicherung lohnt sich ein sorgfältiger Vergleich, bevor man sich für einen Vertrag entscheidet.
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01.07.2011
Nahezu jedes fünfte Kind in Deutschland trägt gesundheitliche Risiken. Kinderärzte fordern deshalb eine verstärkte Prävention, denn gerade bei Kindern kann die frühe Erkennung und Behandlung von Gesundheitsproblemen vor schweren Erkrankungen schützen.
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30.06.2011
Die Integration Behinderter ist ein wichtiger Punkt im aktuellen Aktionsplan der Bundesregierung. Der Basistarif sollte ein Schritt in Richtung Gleichberechtigung sein. Er ermöglicht es auch Behinderten, in der privaten Krankenversicherung aufgenommen zu werden. Doch der Basistarif ist nicht ohne Tücken.
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29.06.2011
Die privaten Krankenversicherer besitzen gegenüber notorisch nicht zahlenden Versicherungsmitgliedern wenig Handlungsspielraum. Seit der 2009 eingeführten Krankenversicherungspflicht ist es nur noch schwer möglich, nicht zahlende Kunden loszuwerden.
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28.06.2011
Bei der Jahrestagung des Verbands der Privaten Krankenversicherung erklärte der erneut gewählte Vorstandsvorsitzende, die PKV sei bereit, eine kapitalgedeckte Pflegeversicherung zu realisieren. Er betonte, eine ergänzende Kapitaldeckung zur Pflegeversicherung sei unerlässlich und appellierte an das Verantwortungsbewusstsein gegenüber nachfolgender Generationen.
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27.06.2011
Für Versicherte und Krankenkassen sind sogenannte Generika – die Reimporte von Arzneimitteln – eine häufig genutzte Möglichkeit, massiv Kosten zu sparen. Doch die Bundesregierung sorgt mit der Gesundheitsreform dafür, dass dieses Potenzial fast ungenutzt versickert und die große Nachfrage kontinuierlich sinkt.
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26.06.2011
Der Streit um die geplante Erhöhung der Zahnarzthonorare ist neu entfacht. Offenbar stehen mit geplanten gesetzlichen Neuregelungen zum Zahnarzthonorar Patienten höhere Zahnarztkosten ins Haus. Die Opposition übt scharfe Kritik an den Plänen der Bundesregierung und wirft dem neuen Gesundheitsminister "Klientelpolitik" vor.
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25.06.2011
Die Welle der EHEC-Infektionen scheint langsam abzuebben. Nun machen sich viele Experten und betroffene Krankenhäuser Gedanken über die entstandenen Mehrkosten für Überstunden und den erhöhten Personalbedarf. Die Frage nach der Übernahme der hohen Ausgaben blieb bislang offen.
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24.06.2011
Die Deutschen stehen einheitlich hinter der Pflegeversicherung, wünschen sich allerdings mehr Leistungen. Mehrere Umfragen sowohl privater Gesellschaften als auch von Wissenschaftlern der AOK bestätigen diesen Trend. Die Stiftung Warentest empfiehlt gesetzlich Versicherten schon lange eine private Zusatzpflegeversicherung.
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23.06.2011
Das geplante GKV-Versorgungsstrukturgesetz wird Krankenhäusern in Zukunft gestatten, ambulante fachärztliche Behandlungen in selbständigen Zentren anzubieten. Die Auswirkungen der Änderung auf Patienten, niedergelassenen Fachärzte und Krankenhäuser wird je nach Interessenlage unterschiedlich beurteilt.
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22.06.2011
Eine gute private Krankenversicherung für 59 Euro im Monat – dies versprechen Werbemails, die in diesen Tagen die Postfächer vieler Internetuser erreichen. Aussagen solcher Art sollten allerdings mit großer Skepsis betrachtet werden, denn die beworbenen Billigangebote zeichnen sich vor allem durch sehr schlechte Leistungen aus.
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21.06.2011
Bis jetzt hat die Gesundheitsreform, die mit Wirkung zum 1. Januar 2011 eingeführt wurde, für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen zu mehr Freiheit bei der Wahl ihrer Versicherungsform, aber auch zu deutlich höheren Kosten geführt.
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20.06.2011
Der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr möchte die von Philipp Rösler festgelegten Regeln für gesetzliche Krankenkassen wieder lockern und teilweise sogar abschaffen. Die gesetzlichen Krankenkassen sollen durch Bahrs Entwurf für das neue Versorgungsgesetzes mehr Spielraum bekommen, ihre Satzungsleistungen selbst zu bestimmen.
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19.06.2011
Die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung werden von immer mehr Experten als verdeckte Beitragserhöhungen betrachtet. Weitere dramatische Anstiege sind nicht auszuschließen.
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18.06.2011
Seit dem 1. Januar 2011 hat der Gesetzgeber es bislang gesetzlich Versicherten deutlich leichter gemacht, in eine private Krankenkasse zu wechseln. Doch dieser Schritt ist nicht jedem Versicherten uneingeschränkt zu empfehlen. Es gibt einige Gründe, die in bestimmten Fällen gegen eine private Krankenversicherung sprechen.
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17.06.2011
Vor einem Jahr, am 30. Juni 2010, warnte der SPIEGEL in seiner Online-Ausgabe vor einem Kollaps der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2011. Die Insolvenz der City BKK lässt Experten nun tatsächlich einen Dominoeffekt fürchten, durch den das gesamte Gesundheitssystem gefährdet wäre.
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16.06.2011
Seit die City BKK Insolvenz angemeldet hat, wird die Finanzstärke der Krankenkassen von den Versicherten zunehmend kritisch unter die Lupe genommen. Nicht nur bei den gesetzlichen Krankenkassen ist dies sinnvoll – auch bei privaten Krankenkassen gibt es große Unterschiede.
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15.06.2011
Die Beitragshöhe der neuen Unisex-Tarife der privaten Krankenversicherungen (PKV) wird wahrscheinlich höher ausfallen als bisher angenommen. Diese Einschätzung traf die berufsständische Vertretung der Finanz- und Versicherungsmathematiker DAV.
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14.06.2011
In den Sommermonaten fahren viele Familien mit Kindern in den Urlaub. Um sich auch in anderen Ländern richtig entspannen zu können, ist es ratsam, den Krankenversicherungsschutz im Zielland genau zu überprüfen. Besonders Kinder sind im Ausland nicht immer in vollem Umfang krankenversichert, was im Krankheitsfall zu hohen Kosten führen kann.
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13.06.2011
Mit der Ende März vorgelegten Novelle der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) erfüllte der damalige Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler nicht nur eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag, sondern kam auch einer seit Jahren erhobenen Forderung der Zahnärzteschaft nach. Die bisherige Gebührenordnung war bereits im Jahre 1988 in Kraft getreten und entsprach der Entwicklung und den Leistungen der modernen Zahnmedizin bei weitem nicht mehr.
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12.06.2011
Die Probleme der gesetzlichen Krankenkassen machen nach wie vor Schlagzeilen. Nachdem die City BKK den Geschäftsbetrieb einstellen musste, haben viele ihrer Versicherten erhebliche Probleme, eine neue Krankenversicherung zu finden. Gleichzeitig wird über dramatisch ansteigende Zusatzbeiträge in den nächsten Jahren spekuliert. Dennoch warnt der Bund der Versicherten (BdV) nachdrücklich vor einem übereilten Wechsel gesetzlich Versicherter in die PKV.
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11.06.2011
Einem Artikel der Wirtschaftswoche zufolge sind mittlerweile zweiundzwanzig gesetzliche Krankenkassen von der Insolvenz bedroht. Obwohl im zitierten Bericht keine konkreten Namen genannt werden, wird angedeutet, dass auch Versicherungen wie die DAK oder die Vereinigte IKK betroffen sein könnten. Bewahrheitet sich diese Prognose, hat dies Auswirkungen auf bis zu 28 Millionen Versicherte in Deutschland, die dann nach einer neuen Krankenkasse Ausschau halten müssen.
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10.06.2011
In vielen Arztpraxen bleiben zum Ende des Quartals die Wartezimmer leer. Schuld sind die meist aufgebrauchten Budgets, die dafür sorgen, dass Termine für Kassenpatienten erst wieder für den folgenden Monat vergeben werden. Der neue Gesundheitsminister der schwarz-gelben Koalition, Daniel Bahr (FDP), möchte diesen Missstand jetzt durch eine Gesetzesnovelle beenden. Den Ärzten stünden dann im Jahr 2013 bis zu 2,8 Milliarden Euro an zusätzlichen Honoraren zu.
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09.06.2011
Trotz des Milliardenüberschusses im Gesundheitsfonds werden die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht gesenkt. Der Beitragssatz für Arbeitnehmer bleibt unverändert bei 15,5 Prozent. Politiker wie Karl Lauterbach, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagfraktion, hatten eine Beitragssenkung gefordert. CDU und FDP halten die Forderung für unrealistisch und sprechen von einer "Phantomdiskussion".
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08.06.2011
Laut Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Betriebskrankenkassen erhalten Privatversicherte noch immer schneller einen Arzttermin als gesetzlich Versicherte. Im Durchschnitt warten sie 14 Tage, während für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen durchschnittlich 20 Tage zwischen Anfrage und Termin vergehen. Das Problem wird seit Jahren immer wieder diskutiert. Anfang des Jahres 2011 hatte die SPD sogar harte Sanktionen gegen diese Vorgehensweise gefordert.
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06.06.2011
Die gesetzlichen Krankenkassen sollen in Zukunft alle drei Monate ihre Bilanzen offenlegen. Dies ist das Ziel eines Gesetzesentwurfs, der vom Bundesgesundheitsministerium gerade vorbereitet wird. Ein Auslöser für diese Initiative ist, dass nach der City BKK 22 weitere Krankenkassen unter Umständen kurz vor der Insolvenz stehen.
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30.05.2011
Viele freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen überlegen in diesen Tagen zur PKV zu wechseln. Höhere Beiträge bei gleichzeitig immer geringerem Leistungsumfang, der von den gesetzlichen Kassen übernommen wird, verärgern viele Versicherte. Damit ein Wechsel Vorteile bringt und später keine Nachteil und finanziellen Risiken entstehen, ist eine fachliche Beratung zu empfehlen.
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26.05.2011
Nachdem es aus der Politik in den letzten Tagen massive Drohungen gab, wollen gesetzliche Krankenkassen nun künftig die Versicherten der in die Insolvenz gegangenen City BKK ohne weitere Umstände aufnehmen.
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18.05.2011
140.000 Mitglieder der City BKK stehen nach deren Pleite vor dem Problem, sich eine neue Krankenkasse suchen zu müssen. Der Wechsel zu einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht, vor allem für viele der älteren Leute.
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17.05.2011
Für immer wieder neue Diskussionen sorgen die Beitragszahlungen der Versicherten an die Krankenversicherer in Deutschland. Dies gilt sowohl für die gesetzlichen Krankenkassen, als auch für die privaten Krankenversicherer.
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16.05.2011
Viele freiwillig Versicherte stellen sich heute, insbesondere nach der Insolvenz der City BKK, die Frage, ob der Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit Vorteilen verbunden ist oder ob es nicht Sinn macht, in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln.
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12.05.2011
Der Glaube, dass es um die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversichung (GKV) gut bestellt ist, dürfte spätestens mit der drohenden Insolvenz der City BKK gehörig erschüttert worden sein. Diese Krankenkasse wird zum 01. Juli 2011 ihren Betrieb einstellen. Das auch große gesetzliche Kassen nicht davor gefeit sind, in finanzielle Schieflage zu geraten, zeigen die aktuellen Spekulationen um die Bonität der Vereinigten IKK.
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11.05.2011
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat 2011 zum Jahr der Pflege ausgerufen, mit Runden Tischen und Expertentreffen soll die Reform in Angriff genommen werden. Experten befürchten eine Kostenexplosion.
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06.05.2011
In Zeiten ständig steigender Gesundheitskosten werden Sie Wert darauf legen, möglichst umfassende Leistungen für Ihre Kassenbeiträge zu bekommen. Doch welche Krankenversicherung bietet Ihnen das Gewünschte?
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04.05.2011
Die Bürgerversicherung ist ein Thema ist, dass sich die SPD auf die Fahnen geschrieben hat. Sollte es also bei der nächsten Bundestagswahl zu einer Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten kommen, werden sich vor allem diejenigen mit großen Veränderungen ihrer Krankenversicherung konfrontiert sehen, die sich bislang privat versichert haben.
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03.05.2011
Möglicherweise ist in Deutschland mehr als jede zweite Rechnung, die ein Krankenhaus erstellt, fehlerhaft. Der Spitzenverband der GKV hat entsprechende Berechnungen angestellt. Die Kosten für die Fehlberechnungen belaufen sich vermutlich auf bis zu 1,5 Milliarden Euro jährlich.
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30.04.2011
Wer in die Private Krankenversicherung wechseln darf, sollte dies tun. Denn im Regelfall erhält man bessere Leistungen für weniger Geld. Aber es gibt Fallstricke, die man beachten muss.
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29.04.2011
Sie haben vielleicht auch den ein oder anderen Wahltarif abgeschlossen. Etwa für spezielle Zahnbehandlungen, Kranken- oder Krankenhaustagegeld oder andere Leistungen. Anfangs hauptsächlich von den Privaten Krankenversicherungen (PKV) angeboten, wurden Wahltarife in den letzten Jahren zunehmend auch von den Gesetzlichen Krankenkassen angeboten.
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28.04.2011
Die privaten Krankenversicherungen (PKV) dürfen von ihren Patienten auch dann noch einen Risikozuschlag erheben, wenn die ursächlichen Leiden als geheilt gelten. Zu diesem Ergebnis kam das Oberlandesgericht Karlsruhe in einem aktuellen Urteil. Die PKV dürfen demnach auch dann noch an dem Risikozuschlag festhalten, wenn der behandelnde Mediziner die Feststellung trifft, dass die Leiden, die überhaupt erst zur Erhebung des Risikozuschlags geführt haben, nicht länger bestehen.
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28.04.2011
Kurz vor Ostern hat das Konzept der Bürgerversicherung einmal mehr für Streit unter den politischen Lagern gesorgt. Die Bundesregierung (bestehend aus CDU/ CSU und FDP) drückte einmal mehr ihre Überzeugung aus, dass „dieses Konstrukt“, das von der SPD und den Grünen vertreten wird, nicht nur zu einer Vernichtung von Arbeitsplätzen, sondern auch zur Zerstörung des Systems der privaten Krankenversicherungen (PKV) mit ihren individuellen Leistungsansprüchen führen würde.
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27.04.2011
Die gesetzliche Krankenversicherung hat trotz wiederholter Gesundheitsreformen finanzielle Probleme. Daran wird sich sicherlich auch in den nächsten Jahren nichts ändern. Vorausschauend hat sich Gesundheitsminister Rösler beim Finanzminister Schäuble für eine Aufstockung des Bundeszuschusses stark gemacht und eine Zusage ab dem Jahr 2015 bewirkt.
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27.04.2011
Die privaten Krankenversicherungen stehen vor einem Dilemma: Einerseits werden ihre Beiträge immer höher, andererseits sind sie darauf angewiesen, neue Kunden anzuwerben, die möglichst gut verdienen sowie jung und gesund sind. Diese Zielgruppe kann natürlich mit hohen Prämien nicht davon überzeugt werden, dass die PKV die bessere Wahl ist.
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26.04.2011
Die Private Krankenversicherung (PKV) profitiert von der aktuellen Gesundheitsreform. Auch kurzfristig ist nach einem Bericht des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft davon auszugehen, dass das Neukundengeschäft bei der PKV weiter wachsen wird. Die Beitragserhöhungen, die die PKV Anbieter in der letzten Zeit mehrfach vorgenommen haben, ändern daran nichts.
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21.04.2011
Die zum Teil sehr hohen Provisionen, die für die Vermittlung von Kunden von privaten Krankenkassen gezahlt werden, geraten zunehmend ins Visier von Politik und Öffentlichkeit. So streben Politiker der Regierungskoalition jetzt an, ein Gesetz zur Deckelung dieser Provisionen zu beschließen, die zum Teil pro Vermittlung mehrere tausend Euro betragen können.
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21.04.2011
„Gesundheit ist entscheidend für das eigene Lebensglück.“
Mit dieser Maxime im Rücken und vor dem Hintergrund stetig steigender Krankenversicherungsbeiträge hat das SPD – Präsidium am 11. April einen Beschluss zum Reformentwurf bezüglich einer Bürgerversicherung gefasst. Der neue Ansatz soll die Finanzierung der Krankenversicherung reformieren und Arbeitgeber und Versicherte in gleichem Maße zu Beiträgen verpflichten.
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19.04.2011
Bislang blieben gesetzlich Krankenversicherungen von einer Insolvenz verschont. Gefährdete Kassen retteten sich in der Vergangenheit stets in eine Fusion mit anderen Kassen, der Gang in die Insolvenz blieb ihnen bislang erspart. Das könnte sich ändern. Vieles deutet gegenwärtig darauf hin, dass der City BKK mit Sitz in Stuttgart die Zwangsschließung droht.
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18.04.2011
Seitens der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wurde angestrebt, den Basistarif für Langzeitarbeitslose, den diese bei einer Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung zahlen müssen, abzusenken. Ziel dieser Bestrebungen war es, die Belastung der betroffenen Personengruppe zu vermindern. Doch der entsprechende Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erhielt im Bundestag in Berlin keine Zustimmung.
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18.04.2011
Private (PKV) und gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bieten unterschiedliche Systeme der medizinischen Versorgung. Je nach politischer Weltanschauung wird jeweils eins der beiden Modelle von den Bundesparteien favorisiert. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) setzt auf das Konzept der Bürgerversicherung.
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15.04.2011
Niedrige Beiträge und viele Extraleistungen wie Erstattung von Behandlungskosten für alternative Heilmethoden. Mit derlei Versprechungen locken die privaten Krankenversicherungen (PKV) ihre Kunden. Hinzu kommt die Aussicht auf eine bevorzugte Behandlung als Privatpatient. Doch es hat den Anschein, als sei auch für viele privat Versicherte nicht immer alles Gold, was glänzt. Hilfe für finanzielle Entlastung gibt es trotzdem.
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14.04.2011
In den ländlichen Regionen der Republik herrscht ein eklatanter Mangel an Ärzten. Nun beabsichtigen die Bundesländer, sich selbst des Ärztemangels anzunehmen. Die Kosten dafür müssten jedoch die Versicherten bezahlen.
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14.04.2011
Ziel des Basistarifs vor 4 Jahren war es, den stetigen Anstieg der nicht krankenversicherten Menschen in Deutschland zu stoppen. Zu den Betroffenen zählten allerdings weniger Hilfsbedürftige, sondern vielmehr Selbstständige und Kleinunternehmer, die im fortgeschrittenen Lebensalter die Beiträge der PKV nicht aufbringen können. Die Anzahl der Zahlungsunfähigen steigt täglich: Versicherte sollten jetzt handeln, bevor sie in den Basistarif abgeschoben werden.
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11.04.2011
Wer Mitglied einer privaten Krankenversicherung (PKV) werden möchte, muss alle Vorerkrankungen angeben. Diese können mit einem Risikozuschlag von bis zu 100 Prozent versehen werden. Das bedeutet, dass bei einer schwerwiegenden Erkrankung der doppelte Beitragssatz zu bezahlen wäre. Eine Schwangerschaft wurde und wird bisher ebenfalls als Risiko gehandhabt. Ein Urteil des Landgerichts Achen verschafft jetzt Gerechtigkeit.
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06.04.2011
Zunehmender Wettbewerb und Inflation sorgen allen politischen Beteuerungen zum Trotz für ein Schrumpfen des Mittelstands. Da bleibt es nicht aus, dass auch eine bislang solvente Klientel in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Seit geraumer Zeit müssen sich auch die privaten Krankenversicherungen (PKV) zunehmend mit diesem Problem befassen. Neukunden werden im Hinblick auf deren finanzielle Situation genauer unter die Lupe genommen.
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05.04.2011
Die Koalition aus Union und Freidemokraten hat die Wartezeit für den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung verkürzt. Mit der Verkürzung dieser Zeit hatten die privaten Versicherungen die Hoffnung auf einen großen Zuwachs an Mitgliedern verbunden. Aber wie das Jahr 2010 gezeigt hat, wurden diese Hoffnungen nicht erfüllt.
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05.04.2011
Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an. Wurden in 2004 laut GKV-Spitzenverband seitens der Kassen noch rund 131,16 Milliarden Euro ausgegeben, so betrug die Zahllast der Gesetzlichen im Jahr 2009 bereits 160,4 Milliarden Euro. Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, äußerte sich nun in einem Interview mit WeltOnline kritisch über die Ärzteschaft.
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05.04.2011
Die Annahme, dass die Kosten einer Behandlung, die von einem Arzt für erforderlich und sinnvoll erachtet wird, von der Krankenkasse übernommen wird, ist in dieser Form nicht richtig. Insbesondere bei Heilbehandlungen müssen die Versicherten Einschränkungen in Kauf nehmen.
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04.04.2011
Der Bundesbürger ist verunsichert. Glaubte er noch gestern, in seiner gesetzlichen Krankenkasse gut versichert zu sein, beschied man ihn etwas später, dass eine private Krankenversicherung die bessere Lösung sei. Die Debatte um hohe Zusatzzahlungen in der Zukunft wallt hin und her. Viele Bundesbürger haben die neue Gesundheitsreform bereits genutzt, um die Krankenversicherung zu wechseln. Doch es gibt weitere Probleme und Verunsicherungen.
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04.04.2011
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler sperrt sich gegen Forderungen, die Wartezeiten von Patienten aus der gesetzlichen Krankenversicherung auf einen Termin bei einem Facharzt gesetzlich zu begrenzen. Man könne dieses und vieles andere versprechen, löse aber auf diese Weise keine Probleme, erklärt der FDP-Politiker im Gespräch mit der Welt.
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01.04.2011
Die Krankenversicherung ist für jeden Bürger eine unerlässliche Schutzmaßnahme. Damit sind diese in einer krankheitsbedingten Situation grundsätzlich davor geschützt, erbrachtenLeistungen selbst bezahlen zu müssen. Sie können sowohl gesetzlich, als auch privat krankenversichert sein. Doch welche Alternative gibt es zur PKV mit hohen Beiträgen?
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30.03.2011
Wie Gesundheitsminister Phillipp Rösler (FDP) erklärt hat, wird er dem Wunsch der privaten Krankenversicherungen nach einer Öffnungsklausel in der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) nicht nachkommen.
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29.03.2011
Die sogenannte Beteiligtenrunde traf am 28. März 2011 im Kieler Gesundheitsministerium eine Entscheidung über die Verwendung der finanziellen Mittel des Investitionsprogramms für den Krankenhausbau der Jahre 2011 bis 2015. Das Gremium umfasst schleswig-holsteinische Vertreter der Kommunen, Krankenkassen und der Krankenhausgesellschaft, die zusammen mit dem Gesundheitsministerium die Krankenhausplanung und die Investitionsfinanzierung für Kliniken betreiben.
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29.03.2011
Die Rechte von Patienten sind in Deutschland bis heute sehr begrenzt und unübersichtlich geregelt. In unterschiedlichen Gesetzestexten sind die Rechte gegenüber Ärzten, Krankenkassen und Sozialversicherungsträgern festgehalten.
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28.03.2011
Die Bereitschaft der Deutschen, für die Beitragsstabilität in der gesetzlichen Krankenkasse Einschnitte bei deren Leistungen hinzunehmen, ist nur gering ausgeprägt. Dies ergab eine Umfrage der "Apotheken Umschau", die auch sonst viele Einsichten zur Einstellung der Deutschen gegenüber den Krankenversicherungen liefert.
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25.03.2011
Ende 2009 in Kraft getreten, führte der sogenannte „Pflege-TÜV“ für Heime und Pflegedienste überproportional oft zu Streitigkeiten. Dem begegnete das Bundeskabinett in Berlin am Mittwoch mit einem neuen Beschluss. Künftig sollen die Schiedsstellen der Pflegeversicherung in den einzelnen Bundesländer schlichten. Die Neuregelung führt weiterhin dazu, dass die Benotung der einzelnen Leistungskriterien in Zukunft eine neue Gewichtung erhält.
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21.03.2011
Krebserkrankungen nehmen nach Auskunft des Robert Koch Instituts in Europa zu. Unter ihnen ist der Darmkrebs mit rund 70.000 Neuerkrankungen im Jahr eine häufige Krebsart. Gleichzeitig sind durch moderne medizinische Erkenntnisse und Techniken die Heilungschancen größer denn je.
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17.03.2011
Versicherungsmakler müssen ihre Kunden auch auf Risiken hinweisen, das verlangt ihre Beratungspflicht. Im konkreten Einzelfall trifft jedoch den Versicherungsnehmer die Beweislast, dass der Makler seiner Beratungspflicht nicht in ausreichendem Umfang nachgekommen ist. Das erweist sich oft als schwierig, da der geforderte Umfang der Beratung nicht präzise definiert ist und daher viel Raum für Interpretationen lässt.
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16.03.2011
In der Bundesrepublik Deutschland genießen Privatkliniken durchaus einen guten Ruf. So bieten sie den Patienten nicht selten medizinisch hervorragende Leistungen und sorgen so für einen schnellen Genesungserfolg. Der Verband der Privaten Krankenversicherer hat nunmehr allerdings eine Klage gegen die höheren Preise bei den Privatkliniken eingereicht und den Rechtsstreit verloren.
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15.03.2011
Im Jahr 2010 hat die Zahl der Versicherten im Basistarif der PKV drastisch zugenommen. Rund 7.500 Versicherte mehr hat er im Vergleich zum Jahr 2009 zu verzeichnen. Insgesamt ist damit etwa 0,2 Prozent der privat Krankenversicherten im Basistarif eingestuft – das zumindest ist die Aussage der Bundesregierung auf eine Anfrage aus den Reihen der Partei „Die Linke“.
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15.03.2011
Demnächst steht der zweite Teil der von den Regierungsparteien angekündigten großen Gesundheitsreform an. Einzelne Punkte wurden bereits im Vorfeld diskutiert. Einigkeit herrscht auch unter den Parteien der Regierungskoalition bis heute nicht in allen Bereichen.
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15.03.2011
Der eigentlich für das Jahr 2011 leicht vorzunehmende Wechsel in die private Krankenversicherung wird von einigen gesetzlichen Versicherungen deutlich erschwert.
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11.03.2011
Der Vorschlag des Sozialverbands VdK, dass Altersrückstellungen der privaten Krankenversicherung (PVK) für zusätzliche Pflegeleistungen im Alter genutzt werden sollen, stößt bei privaten Kassen auf Kritik.
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09.03.2011
Wenn die Familienversicherung wegfällt oder wenn ein Student mit dem Studium beginnt, erfolgt in der Regel eine Übernahme in die gesetzliche Krankenversicherung. Viele Studenten lassen sich jedoch privat versichern. Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist während des Studiums jedoch nicht möglich. Ein derartiges Urteil wurde vom Sozialgericht in Trier gefällt.
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08.03.2011
Die Regeln der neuen Arzneimittelreform sind für Patienten schwer verständlich. So kritisiert es der Pharmaverband "Pro Generika", der die Hersteller von Generika (Nachahmerprodukte) vertritt. Nun gibt es eine Wahlfreiheit für Arzneimittel, die aber in der Praxis für Verwirrung sorgt.
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07.03.2011
Erneut beschäftigt sich unser Gesundheitministerium mit den Kosten für zahnmedizinische Leistungen. Erst kürzlich erregte der Freie Verband Deutscher Zahnärzte mit seiner Forderung nach einer Honorarerhöhung um 69 Prozent Aufsehen. Jetzt ist das Ende der Verhandlungen in greifbare Nähe gerückt.
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06.03.2011
Hat man eine private Krankenversicherung abgeschlossen, so ist man nicht lebenslang an diese gebunden. Es gibt die Möglichkeit, den Vertrag zu kündigen, zu einem anderen Anbieter zu wechseln oder innerhalb der Gesellschaft zu wechseln.
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06.03.2011
Seit Anfang 2011 sind neue Gesetze in Verbindung mit der Gesundheitsreform in Kraft getreten. Dazu gehört auch das sogenannte Arzneimittelsparpaket. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die jetzt neu eingeführte Regelung, dass Patienten nicht unbedingt die Ihnen von Ihrer Krankenkasse vorgeschriebenen speziell rabattierten Arzneimittel verwenden müssen, gegen Aufpreis können andere Arzneien bezogen werden.
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06.03.2011
Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung, Schätzungen gehen von etwa 50 Prozent aus, haben Störungen beim Sehen. Üblicherweise wird der Fehlsichtigkeit durch optischen Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen begegnet. Wer jedoch die Kosten übernimmt ist oftmals fraglich.
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05.03.2011
Den Wechsel für Arbeitnehmer in eine Private Krankenversicherung erleichtern, das war das Ziel des Bundesgesundheitsministers Philipp Rösler im Jahr 2010. Im Blick hatte er Arbeitnehmer mit einem jährlichen Bruttogehalt von mehr als 49.950 Euro. Vorsicht ist jedoch vor dem sogenannten Zusagevorbehalt, dieser sollte von jedem Interessierten genau geprüft werden bevor eine private Krankenversicherung abgeschlossen wird.
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05.03.2011
Der sogenannte Basistarif gerät seitens Versicherter, Verbraucherschützern und den Medien immer mehr in Kritik. Es wird von Patienten Dritter Klasse gesprochen welche bereits bei Ärzten abgelehnt wurden oder Zuzahlungen leisten mussten. Für Verbraucherschützer stellt der Basistarif ein "Abstellgleis" der Versicherungen da bei dem es keine Rückfahrkarte zu einem guten und bezahlbaren Versicherungsschutz gibt.
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05.03.2011
Konkurrenz belebt das Geschäft - so lautet ein altbekannter Spruch des modernen Wirtschaftslebens. Auch die Krankenversicherungen sind von der Konkurrenzsituation am Markt zunehmend nicht mehr ausgenommen. Weil die privaten Krankenversicherungen im Lauf der Jahre für hinreichende finanzielle Rückstellungen gesorgt haben, die die steigenden Gesundheits-Kosten im Alter decken sollen, sieht die gesetzliche Krankenkasse nicht nur besorngt, sondern auch ein wenig neidvoll auf diesen Umstand.
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05.03.2011
Für den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung genügt es seit Anfang des Jahres 2011, die Beitragsbemessungsgrenze für gesetzlich Versicherte (derzeit 49.950,- €) ein Jahr lang überschritten zu haben. Vorher waren es drei Jahre. Nun erwägen viele bislang Pflichtversicherte den Wechsel.
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04.03.2011
Privat Krankenversicherten im Basistarif droht eine Versorgungslücke. Durch fehlende Verträge zwischen Ärzten und Kassenärztlichen Vereinigungen besteht keine Verpflichtung. Das Bundesgesundheitsministerium meldete bereits auf Anfrage es seien einzelne Ablehnungsfälle Basistarif-Versicherter bekannt.
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04.03.2011
Während Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse 2009 noch etwa 1,696 Milliarden Euro für verschriebene Medikamente zahlten, beliefen sich die Zahlen 2010 laut Deutschem Apothekerverband (DAV) auf 1,767 Milliarden Euro.
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03.03.2011
Die Bundesregierung hat es heute bestätigt: Für Ärzte und Zahnärzte besteht keine Behandlungspflicht von Privatkrankenversicherten im Basistarif. Es seien „einzelne Fälle“ bekannt, in denen Vertragsärzte und –zahnärzte die Behandlung von Basistarifversicherten abgelehnt hätten.
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03.03.2011
Zur Zeit muss ein bei der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) versicherter Arbeitnehmer 15,5% seines Bruttogehalts für den Versicherungsbeitrag aufwenden. Der Beitrag zur GKV soll in ca. 50 Jahren mehr als die Hälfte des Einkommens ausmachen. Berechnungen, die auf einer Studie des Instituts für Gesundheits-System-Forschung beruhen kamen zu diesem Ergebnis.
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01.03.2011
Die Altersrückstellungen wurden seinerzeit in der privaten Krankenversicherung (PKV) eingeführt, um Rücklagen zu bilden, mit denen die Beiträge im Alter konstant und stabil gehalten werden sollten. Gleiches gilt für die private Pflegeversicherung. Die Bildung dieser Rückstellungen macht für die privat Versicherten durchaus Sinn, denn der Beitrag in der privaten Krankenversicherung steigt aufgrund zunehmender Krankheitskosten und teurer Behandlungsmethoden gerade im Alter drastisch an.
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01.03.2011
Zwar wird im Fall des gemutmaßten Zusammenschlusses der Techniker Krankenkasse (TKK) mit der KKH Allianz noch die Richtigkeit dieser Meldung von den Beteiligten dementiert. Indes scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Kostendruck einzelne Krankenkassen zur Fusion zwingen wird.
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01.03.2011
Laut Urteil des europäischen Gerichtshofes sind unterschiedliche Tarife für Männer und Frauen sowie die damit unterschiedlich ausfallenden Beiträge diskriminierend und nicht rechtens. Somit wird es in Zukunft sogenannte Unisex Tarife geben. Das Urteil ist als wegweisend für die gesamte Branche anzusehen.
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01.03.2011
Was viele schon befürchtet haben, ist wahr geworden. Auch im Jahr 2010 sind die Zuzahlungen, die Patienten für ihre Medikamente zu zahlen hatten, wieder angestiegen. Insgesamt zahlten alleine die gesetzlich versicherten Patienten im vergangenen Jahr 1,8 Milliarden Euro aus der eigenen Tasche zu ihren benötigten rezeptpflichtigen Medikamenten dazu.
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28.02.2011
Wenn Ärzte Privatpatienten bei der Vergabe von Behandlungsterminen bevorzugen, müssen sie künftig mit einer Geldstrafe rechnen. Diese Sanktion fordert zumindest die SPD in einem Gesetzesentwurf, wie der sozialdemokratische Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" erläutert.
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26.02.2011
Auch dem gegenwärtigen Amtsinhaber Philipp Rösler (FDP) scheint es nicht anders zu ergehen als seinen Vorgängern. Nun wurde eine weitere geplante Neuregelung auf Eis gelegt.
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25.02.2011
Die erregte Debatte über angeblich überhöhte Vermittlungsprovisionen für freie Versicherungsmakler ist noch in vollem Gange, da wollen zwei Gesundheitspolitiker aus der Regierungskoalition den Geldhahn für die Versicherungsmakler zudrehen. Die zum Teil phantastischen Provisionen in Höhe von bis zu 18 Monatsbeiträgen für die Vermittlung einer privaten Krankenversicherung sollen zukünftig auf Normalmaß begrenzt werden.
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24.02.2011
Preissteigerungen im Bereich Gesundheitswesen sind heutzutage leider keine Seltenheit. Das dürfte sich durch das Vorhaben der Bundesregierung, höhere Honorare für Zahnärzte durchzusetzen, nicht gerade ändern. Zwar möchten die privaten Krankenkassen die zu erwartenden Teuerungen möglichst niedrig halten. Was jedoch die Zahnärzte angeht, ist in dieser Frage von deren Seite aus kaum mit einer Bereitschaft zur Kooperation zu rechnen.
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24.02.2011
Zehn Milliarden Euro - dieser Riesenbetrag wird in den Jahren 2007 bis 2011 allein von den Apotheken in Deutschland aufgebracht, um der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) finanziell unter die Arme zu greifen. Anlass für diese den Apotheken auferlegte Bürde, sind die im Jahre 2007 gesetzlich festgelegten Zwangsabschläge und Rabattverträge, mit denen den gesetzlichen Krankenkassen Einsparungen ermöglicht werden sollen.
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23.02.2011
Um bis zu 35% werden die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung zum 01.03.2011 steigen. Was im Herbst noch vom PKV-Chef Volker Leienbach in einem SPIEGEL-Interview heftig bestritten worden war, ist damit amtlich. Wie Versicherte der Kostenfalle entkommen können und dabei trotzdem nicht auf die enorm guten Leistungen der PKV verzichten müssen wird hier erläutert.
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23.02.2011
Kaum ein Jahr vegeht, ohne dass privat Krankenversicherten eine Meldung über die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge ins Haus flattert. Zum einen handelt es sich um die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zum anderen handelt es sich um Zusatzbeiträge, die von einzelnen Kassen erhoben werden. Der Tenor ist stets derselbe: Die Aufwendungen für die eigene Gesundheit werden ständig teurer.
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23.02.2011
Nun also doch! Nach einem Bericht der Stiftung Warentest ist die BaFin erstmals aktiv gegen Private Krankenversicherungen vorgegangen, die Versicherungsmaklern überhöhte Provisionen zahlen. Das Problem ist nicht neu. Schon im letzten Jahr haben sich die Privaten Krankenversicherungen selbst an die BaFin gewandt, weil sie dieses Problem der ausufernden Provisionen nicht in den Griff bekommen haben.
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19.02.2011
Für Versicherte klafft die Schere zwischen zu zahlenden Krankenkassenbeiträgen und dafür gewährte Leistung ständig weiter auseinander. Heutzutage müssen Patienten viele Leistungen extra bezahlen. Bei Zahnbehandlungen und Zahnersatz etwa, ist so manches, was vor einigen Jahren noch durch die Grundversicherung abgedeckt war, nicht mehr inklusive.
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17.02.2011
Der Verband der Privaten Krankenversicherer (PKV-Verband e.V.) hat in der Diskussion um die sogenannte Öffnungsklausel, die freie Verhandlungen zwischen Kassen und Ärzten erlauben würde, einen neuen Akzent gesetzt. In einer von ihr in Auftrag gegebenen EMNID-Umfrage unter 200 Ärzten hatten sich mehr als 57% der Befragten für die Öffnungsklausel ausgesprochen.
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16.02.2011
Auch wenn ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung seit der Gesundheitsreform 2011 wieder erleichtert worden ist, sollte man bedenken, dass die Kosten für die PKV im Alter rasant ansteigen können.
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15.02.2011
Die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland hat die Fragen nach dem Pro und Contra der großen Gesundheitsreform in Deutschland eindeutig beantwortet. Wer Gewinner und wer Verlierer ist scheint absehbar zu sein.
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14.02.2011
Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) schützt vor Benachteiligungen, unter anderem auch aus solchen, die sich aus einer Behinderung ergeben. Wegen der Klage eines von „myotoner Dystrophie“, einer Muskelerkrankung, war gerichtlich zu klären, ob die Risikoprüfungen einer PKV mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz des AGG vereinbar sind. Die Klage wurde eingereicht, weil eine PKV den Antrag des Klägers auf eine Zusatzversicherung abgelehnt hatte.
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10.02.2011
Die PKV-Branche plant Versicherungsberater zu schulen welche Bürger mit Migrationshintergrund fachlich beraten sollen. Hierbei sollen die Berater Versicherungsinteressierte in der jeweiligen Muttersprache bei allen Fragen unterstützend beraten können.
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09.02.2011
Die Anpassung von Beiträgen sind sowohl bei der gesetzlichen als auch bei der privaten Krankenversicherung (PKV) ein für den Versicherten unschöner Vorgang. Dazu führen die stets und ständig ansteigenden Kosten im gesamten Gesundheitssystem sowie unwirtschaftliches Vorgehen seitens der Versicherer.
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08.02.2011
Für die Kunden privater Krankenversicherungen ist 2011 ein wichtiges Jahr: Die Preisvorteile, die die gesetzlichen Krankenkassen schon längere Zeit genießen, gelten jetzt endlich auch für die privaten Krankenversicherungen.
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07.02.2011
Im Gesundheitssektor brodelt es weiter. Die jüngst verabschiedete Gesundheitsreform zeigt bereits erste Folgen, da werden schon die Reform der Pflegeversicherung und der ärztlichen Honorarabrechnung angekündigt.
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07.02.2011
Ein Bericht des ARD-Magazins „PlusMinus“ hat beim Verband der Zytostatika herstellenden Apotheker für einigen Ärger gesorgt. Die jüngst ausgestrahlte Sendung thematisierte finanzielle Nachforderungen einiger Apotheken für Krebsrezepturen, die bereits vor längerer Zeit ausgestellt worden waren. Dabei wurde in der Sendung angedeutet, es handle sich um eine bundesweit verbreitete Praxis der Apotheken.
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07.02.2011
Alarmierende Trends bei Schmerzmittelverschreibungen ermittelte das Arzneimittelprüfungsinstitut. Anscheinend benötigen immer mehr Bundesbürger starke Schmerzmittel und Opiate. Die Steigerungsrate von Patienten, die solche Schmerzmittel verschrieben bekommen, wurde mit 43 Prozent angegeben.
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04.02.2011
Private Krankenversicherungen verzeichnen zunehmende Zahlungsschwierigkeiten ihrer Kunden. Die Gesamthöhe der offenen Forderungen gegenüber zahlungsunfähigen oder –unwilligen Kunden wird auf etwa 300 Mio. Euro geschätzt.
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03.02.2011
In Deutschland sind inzwischen 8,8 Millionen Menschen bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) versichert. Aber die Anzahl derjenigen, die nicht mehr in der Lage sind, die Beiträge an die PKV zu entrichten, steigt.
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02.02.2011
Die Folgen der abgeschlossenen Gesundheitsreform werden langsam sichtbar. Aktuelle Berichte sprechen bereits von dramatischen Mitgliederverlusten für die DAK und erheblichen Zugewinnen bei Privaten Krankenversicherern und Kassen, die keine Zusatzbeiträge erheben. Was aber, wenn spätestens 2012 das große Erwachen kommt und alle Kassen Zusatzbeiträge erheben müssen?!
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02.02.2011
Der zunehmend schärfere Konkurrenzkampf zwischen den Versicherungsunternehmen treibt zuweilen merkwürdige Blüten. Jüngstes Beispiel dafür ist die Praxis einiger privater Krankenversicherer, ihren Vertretern Sonderboni für Vertragsabschlüsse mit Neukunden zu gewähren.
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02.02.2011
Krankenkassen, die außer den regulären Beitragssätzen noch einen Zusatzbeitrag erheben, bekommen von ihren Mitgliedern vermehrt die rote Karte gezeigt. In Scharen verlassen die Mitglieder ihre bisherigen Krankenkassen und wandern zu den Kassen ab, die ohne einen Zusatzbeitrag auskommen.
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01.02.2011
Die Sendung WAS! des Senders RBB - Rundfunk Berlin-Brandenburg, informierte privat Krankenversicherte über die Möglichkeit des Tarifwechsels nach § 204 VVG. Anhand von Fallbeispielen wurde erklärt wie sich Einsparungen von 40 Prozent und mehr ergeben können ohne dabei auf Leistung verzichten zu müssen.
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31.01.2011
Ein ständiger Streitpunkt in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind die ausufernden Kosten des Gesundheitssystems. Bisher hat es noch keine Regierung geschafft, diese wieder in den Griff zu bekommen.
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31.01.2011
25.000 Ärzte zu viel in Deutschland – das zumindest ist die fast abenteuerliche Behauptung der Krankenkassenverbände. Und diese Aussage ist nicht einmal neu, denn sie geistert in regelmäßigen Abständen durch Presse und Medien – meist im Zusammenhang mit anstehenden Gesundheitsreformen.
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31.01.2011
Die Finanzlage der Gesetzlichen Krankenkassen präsentiert sich besser als erwartet. Lauteten die Prognosen gegen Ende 2010 noch so, dass das Defizit von rund 10 Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenversicherungen die Erhebung von Zusatzbeiträgen unumgänglich machen würde, stellt sich die Lage für den Beitragszahler nun weitaus erfreulicher dar.
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30.01.2011
Ein sogenannter Schätzerkreis, bestehend aus Experten des Bundesversicherungsamtes, des Gesundheitsministeriums und des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung hat am vergangenen Montag in einem aktuellen Bericht mitgeteilt, dass 2011 rund eine halbe Million Euro mehr in den Gesundheitsfond fließen soll als im Vorjahr.
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28.01.2011
Die Frage, ob es in Deutschland einen Ärztemangel oder statt dessen sogar eine ärztliche Überversorgung gibt, wird vom Bund der GKV und dem Berufsverband Deutscher Internisten kontrovers diskutiert.
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27.01.2011
Im Rahmen der neuesten Gesundheitsreform der schwarz-gelben Bundesregierung wurde auch die Beitragsbemessungsgrenze leicht abgesenkt. Sie gibt an, bis zu welchem Betrag des Bruttoarbeitsentgelts Versicherungsbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhoben werden müssen.
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27.01.2011
Einen besonders interessanten Fall hat zurzeit das Hessische Landessozialgericht in Darmstadt zu bearbeiten. Ein Arzt aus Offenbach hat im Zusammenhang mit der Gesundheitsreform Klage auf Kurzarbeitergeld erhoben! Die Begründung – im Zuge diverser Einsparungen habe sich die Zahl seiner Patienten reduziert.
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27.01.2011
Die angestrebte gesetzliche Neuregelung zu einer Benotung von Pflegeeinrichtungen sowie über die Einrichtung einer Schiedsstelle für Streitigkeiten aus dem Pflegebereich kommt wohl erst im Sommer 2011.
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26.01.2011
Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung sind nicht grundsätzlich von den Zusatzbeiträgen der GKV befreit. Übernommen werden neben dem regulären Beitrag nur Zusatzbeiträge, die nicht über dem Durchschnitt der von den Gesetzlichen Krankenversicherungen erhobenen Zusatzbeiträge liegen. Darüber hinaus gehende Beträge müssen von den Leistungsbeziehern aus dem Regelsatz bestritten werden, sofern die Krankenversicherung dies festlegt.
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25.01.2011
Schon seit langem macht das Wort von der Zweiklassenmedizin die Runde. Offiziell von Ärzten und Institutionen bestritten, sickern unter der Hand doch immer wieder Informationen durch, die bestätigen, was viele argwöhnen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich.
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24.01.2011
Der Höchstbeitragssatz für den Basistarif in der privaten Krankenversicherung (PKV) ist im Zuge der Tarifanpassungen erhöht worden. Damit reagieren die privaten Krankenversicherungen auf die Änderungen, die die von der Bundesregierung beschlossene Gesundheitsreform mit sich bringt.
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24.01.2011
Wie das Online-Magazin "Apotheke Adhoc" aus Kreisen der Teilnehmer eines Spitzentreffens erfahren konnte, geht der Kassenabschlag für das Jahr 2010 ins Schiedsverfahren. Der GKV-Spitzenverband konnte sich mit den ebenfalls anwesenden Vertretern des Deutschen Apothekerverbandes bei einem Treffen am vergangenen Montag leider nicht einigen, die Höhe des Zwangsabschlags für 2010 festzulegen.
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24.01.2011
Manchmal muss Justizia für Gerechtigkeit sorgen, weil Politiker es unterlassen, zur rechten Zeit ein heißes Eisen anzufassen. So geschah es kürzlich. In der Gesundheitsreform von 2007 hatten die regierenden Politiker ein heißes Thema ausgelassen und seine Lösung vertagt.
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24.01.2011
Erleichterung dürfte sich bei den Arbeitslosen breit machen, die in einer privaten Krankenversicherung versichert sind. In einem aktuellen Grundsatzurteil zur Krankenversicherung entschied das Bundessozialgericht kürzlich: Die Jobcenter müssen auch für privat versicherte Hartz-IV-Empfänger den Beitrag zur Krankenversicherung in voller Höhe zahlen.
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23.01.2011
Die vor Weihnachten verabschiedete Gesundheitsreform der amtierenden Regierungskoalition erleichterte für die Deutschen nicht nur den Wechsel in die Private Krankenversicherung. Sie sorgte in der Folge auch für eine Anpassung des so genannten Basistarifs, mit dem die Privaten Krankenversicherungen eine vermeintlich "günstige" private Krankenversicherung anbieten.
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23.01.2011
Es klingt wie eine richtig gute Nachricht, könnte aber tatsächlich ein taktisches Vorwahlkampf-Manöver sein: Der Rentenbeitrag könnte nach Auskunft verschiedener Experten bereits ein Jahr früher als erwartet sinken.
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22.01.2011
Die Partei von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler liegt in den Umfragewerten am Boden. Keine gute Voraussetzung für ungestörte Arbeit, sollte man annehmen. Wie die FDP bei den nächsten Wahlen abschneidet, könnte über das politische Schicksal ihres Parteivorsitzenden entscheiden.
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22.01.2011
Alles wird zukünftig teurer - besonders für die Patienten. Als Ergebnis der Gesundheitsreform werden sie zukünftig deutlich mehr belastet. Wie in einem Artikel des Magazins "Focus" dargestellt wurde, erhalten Ärzte und Kliniken Berechnungen der AOK zu Folge im Jahre 2011 von jedem Versicherten etwa 250 Euro mehr an Einnahmen als 2008.
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22.01.2011
Für beide Elternteile, also sowohl für Väter als auch für Mütter ist die Elternzeit eine sehr wichtige Zeit. Durch die Elternzeit können sie sich nach der Geburt ihres Kindes vollumfänglich um den eigenen Nachwuchs kümmern und sind in dieser Zeit rechtlich geschützt.
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22.01.2011
Am17. Januar 2011 berieten die Gesundheitsexperten der Union insgesamt 14 Vorschläge für das von Gesundheitsminister Philipp Rösler angekündigte Versorgungsgesetz. Dabei war ein großes Thema der Ärztemangel in den ländlichen Gegenden Deutschlands und der Kampf dagegen. Eine weitere Honorarform soll in diesem Fall finanzielle Anreize für einen Dienst der Ärzte in provinziellen Gegenden schaffen.
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21.01.2011
Freie Wahl bei Arzneimitteln. Das hört sich zunächst einmal gut an. Aber wie bei fast allem, gibt es auch hier eine Kehrseite der Medaille. Es kommt die Frage auf wer das ganze bezahlen soll.
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21.01.2011
Privat versicherte Krebspatienten in ganz Deutschland erhalten derzeit Post von ihrer Apotheke. Doch der Inhalt des Schreibens ist nicht dazu angetan, die Gesundheit der betroffenen Patienten zu fördern, denn die Apotheken verlangen Geld für Krebsmedikamente, die längst bezahlt sind. Die neu erhobenen Forderungen belaufen sich im Einzelfall auf bis zu 52.000 Euro.
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21.01.2011
Die Bundesregierung will bis 2014 insgesamt 5,5 Milliarden Euro in die Erforschung von Volkskrankheiten investieren. Das teilten Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan (CDU) mit.
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20.01.2011
Obwohl das Gesetz zur Arzneimittelmarkt-Neuordnung bereits seit Anfang 2011 rechtmäßig ist, stehen noch immer wichtige Regelungen zur Umsetzung aus. So fehlt zum Beispiel bislang noch jegliche Klärung, wie die Kassen bei der Mehrkostenregelung den sogenannten Hersteller- und Apothekenabschlag erhalten.
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20.01.2011
Steigende Beiträge in der Krankenversicherung sind seit Jahren die Regel – unabhängig davon, welche Farben die Bundesregierung gerade führt. Doch mit der aktuellen Gesundheitsreform sieht die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt auch das Prinzip der Solidarität aufgekündigt – und übt entsprechende Kritik an den neuesten Vorschlägen.
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20.01.2011
Ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) will gut überlegt werden – ganz besonders vor dem Hintergrund steigender Beiträge und der zu erwartenden hohen Beitragszahlungen im Alter.
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19.01.2011
Zwei voneinander getrennte Töpfe zur Finanzierung, Kritik am Hauptverband und eine stärkere Konzentration auf die Patienten am Wochenende – das sind die Forderungen der Ärztekammer. Allen voran setzt sich ihr Präsident Walter Dorner für diese Ziele ein.
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19.01.2011
Einmal mehr übte der Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV) Kritik am aktuellen Gesundheitssystem – bei dem Ärztehonoraren geben die Gesellschaften im Vergleich zur Behandlung im Krankenhaus für jeden Patient mehr als das Doppelte aus.
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17.01.2011
Apotheken, die Präparate zur Bekämpfung von Krebs (Zytostatika) herstellen, stellen derzeit Rechnungen für privat versicherte Krebspatienten aus, die ihre Medikamente bereits erhalten und bezahlt haben.
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17.01.2011
Es ist offensichtlich, dass die Finanzierung der Pflegeversicherung auf wackeligen Füßen steht. Experten schätzen, dass die größten Probleme bei der Pflege zwischen 2050 und 2060 zu erwarten sind. Dass Handlungsbedarf besteht, ist allen Entscheidungsträgern durchaus bewusst. Strittig ist allein, auf welchem Weg die unumgängliche Reform stattfinden soll.
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15.01.2011
Philipp Rösler steht seit Dezember letzten Jahres erneut in der Kritik der gesetzlichen Krankenkassen. Auslöser ist die Arbeitsweise des Pflege-TÜVs. Dieses Prüfsystem existiert seit 2009 und ist ein Instrument des medizinischen Dienstes der Krankenkassen.
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14.01.2011
Bevor eine Meinungsverschiedenheit zwischen einem Mitglied einer Privaten Krankenversicherung und der Versicherung zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung führt, ist eine gütliche Schlichtung durch den Ombudsmann vorgesehen. Die Anzahl der Beschwerden ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen.
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11.01.2011
Die PKV hat laut Medienberichten enorme Finanzierungsprobleme. Viele Versicherte haben hierbei bereits eine saftige Beitragsanpassung ihrer Versicherung erhalten. In Spitzenfällen um bis zu 40 Prozent. Dabei stellt sich für viele Versicherte die Frage wie den Beitragsanpassungen entgegengewirkt werden kann ohne dabei auf Leistung verzichten zu müssen.
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10.01.2011
Die Co-Existenz von PKV und GKV (Privater und Gesetzlicher Krankenversicherung), ist nach Ansicht von Stefan Etgeton, Experte für Gesundheit beim Bundesverband der Verbraucherzentralen, ein Auslaufmodell.
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10.01.2011
Zu Beginn des Jahres 2011 haben sich die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent erhöht. Damit geht auch für Studenten eine Erhöhung der Beiträge einher. Jetzt ist genau der Zeitpunkt für Studenten gekommen, über einen etwaigen Wechsel von der GKV in die PKV nachzudenken, denn die privaten Krankenversicherer gewähren Studenten rabattierte Beiträge.
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07.01.2011
Auch für 2011 werden sich privat Krankenversicherte auf deutlich höhere Kosten einstellen müssen. Um rund sieben Prozent werden die Beiträge durchschnittlich wohl steigen, deutlich mehr als die vier Prozent, die gesetzlich Versicherte mehr bezahlen müssen.
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06.01.2011
Der größte Teil der abhängig Beschäftigten ist Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Patienten, die bei einer GKV versichert sind, müssen gegenüber Mitgliedern der privaten Krankenversicherungen (PKV) eine Reihe von teilweise gravierenden Nachteilen in Kauf nehmen.
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06.01.2011
Die Private Krankenversicherung kämpft derzeit mit stark ansteigenden Ausgaben, so sind die Ausgaben der privaten Versicherer in den letzten zehn Jahren um das Doppelte gestiegen, als dies bei den gesetzlichen Krankenkassen der Fall ist.
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05.01.2011
Nachdem eben erst im Magazin "Der Spiegel" die gesetzlichen Krankenkassen fehlerhafte Abrechnungen der Kliniken anprangerten, stoßen nur die privaten Krankenkassen in dasselbe Horn. Im deutschen Ärzteblatt wirft man Ärzten und Krankenhäusern vor, zu viele Untersuchungen und Tests abzurechnen.
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05.01.2011
Die überwiegende Mehrzahl der Hartz IV-Empfänger ist gesetzlich krankenversichert. Lediglich 6000 Mitglieder der Privaten Krankenversicherungen sind derzeit von Hartz IV betroffen. Obwohl zahlenmäßig klein, birgt diese Gruppe einen erheblichen sozialpolitischen Sprengsatz.
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05.01.2011
Die für die privaten Krankenversicherer (PKV) derzeit unbefriedigende Situation um die Qualitätsprüfungen in deutschen Pflegeheimen führte nunmehr dazu, dass der PKV-Verband eine Klage gegen circa 100 Landesverbände der gesetzlichen Pflegekassen beim Sozialgericht Köln eingereicht hat.
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04.01.2011
Kosten, Kosten, Kosten - wohin man nur sieht. Vor allem im Gesundheitswesen, dem Problemkind Nummer ein. Dies trifft vor allem die kleinen Leute, die immer weniger Geld im Geldbeutel haben. Und: Es trifft auch die privaten Krankenversicherer. Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen ist nicht erst seit gestern ein Thema in den wichtigen Gremien.
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04.01.2011
Auf dem Onlineportal "Welt Online" äußerte sich Philipp Neumann am 02. Januar 2011 über die private Krankenversicherung (PKV) und wagte dabei einen Ausblick auf das Jahr 2011. Seiner Meinung nach wird das Jahr 2011 für die privaten Krankenversicherungen ein ganz entscheidendes Jahr.
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03.01.2011
Im Zuge der großen Gesundheitsreform in der Bundesrepublik Deutschland steigen die monatlichen Beiträge im Jahr 2011 für die gesetzliche Krankenkassen von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent und auch aus diesem Grunde berichten derzeitig mehrere private Krankenversicherer über ein gesteigertes Interesse der Bürger an einer sogenannten privaten Vollkostenversicherung.
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03.01.2011
Die Qual der Wahl haben Selbständige und Freiberufler, wenn es um ihre Krankenversicherung geht. Sie können frei wählen, ob sie freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert sein möchten oder in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln möchten. Für diese Berufsgruppen besteht zwar eine Krankenversicherungspflicht, aber nicht die Pflicht zur gesetzlichen Krankenversicherung.
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01.01.2011
Wie das Magazin "Der Spiegel" in seiner Ausgabe vom 28.12.2010 berichtete, sind zahlreiche Krankenhausrechnungen fehlerhaft. Das jedenfalls behaupten die gesetzlichen Krankenkassen. Mit einer Schadensschätzung von bis zu 1,5 Milliarden je Jahr gingen sie jetzt an die Öffentlichkeit. Die Kliniken weisen die Anschuldigungen zurück, doch der Streit um die Abrechnungspraxis der Krankenhäuser ist voll entbrannt.
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31.12.2010
In einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" vom 29.12.2010 sagte der CSU-Politiker Johannes Singhammer, dass hohe Beitragssteigerungen in den privaten und gesetzlichen Krankenkassen häufig eine große Belastungen der Versicherten bedeute.
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29.12.2010
Die Gesundheitsbranche kommt nicht zur Ruhe. Noch vor Jahresbeginn wird die eben beendete Debatte um die Gesundheitsreform kräftig weitergeführt. Nun geht es um angeblichen Abrechnungsbetrug und reformbedürftige Gebührenverordnungen.
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29.12.2010
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler steht dieser Tage unter Dauerbeschuss. Nicht nur konnte er gegen zahllose Proteste und Bedenken nur mit Mühe und Not die aktuell verabschiedete Gesundheitsreform unter Dach und Fach bringen, sondern muss sich nun auch noch den Vorwurf gefallen lassen, den Wettbewerb im Versicherungsmarkt zu verzerren.
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29.12.2010
Das Vorgehen vieler privaten Krankenversicherer, lieber die Arztrechnung eines Patienten zu zahlen, als einen langwierigen Prozess vor einem deutschen Zivilgericht zu verlieren und damit den Erlass eines Grundsatzurteils herbeizuführen wurde nunmehr von der Richterin am Bundesgerichtshof Frau Dr. Sybille Kessal-Wulf in einem juristischem Fachaufsatz bestätigt.
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28.12.2010
Was eine lange Zeit nur den privaten Krankenkassen vorbehalten war, ist seit dem 01.04.2007 auch für gesetzliche Krankenkassen möglich. Auch diese können seither Wahltarife anbieten, die den gesetzlich Versicherten zum Beispiel eine Prämienrückerstattung oder andere Boni ermöglichen, wenn Sie keine Leistungen in Anspruch nehmen oder sich gesund ernähren.
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28.12.2010
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) vertritt die Auffassung, dass Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) enthalte Aspekte, die nicht mit der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland zu vereinbaren seien. Er fordert deshalb den Bundesrat auf, das Gesetz mit dieser Begründung abzulehnen.
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21.12.2010
Könnten sie sich doch darüber beklagen, dass die Politik ihren Lösungsvorschlägen nicht folgen wolle und daher verantwortlich für die Probleme der Privaten Krankenkassen sei! Aber selbst dieses Vergnügen bleibt den Chefs der Privaten Krankenversicherungen derzeit versagt, sie haben oft keine Lösungsvorschläge anzubieten.
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21.12.2010
Aufgrund der letzten Gesundheitsreform können die privaten Krankenversicherungen wie bisher nur die gesetzlichen Krankenversicherungen Arzneimittelrabatte in Anspruch nehmen. Zur Abrechnung der Rabatte mit den Pharmaunternehmen wurde von der PKV und den Beihilfestellen von Bund und Ländern eine neue zentrale Stelle gegründet.
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20.12.2010
Der Deutsche Gewerkschaftsbund schlägt die Abschaffung der privaten Krankenversicherung (PKV) vor und möchte stattdessen eine Bürgerversicherung einführen, die auch für die sogenannten Besserverdienenden gilt – dies spare sowohl Patienten wie auch Ärzten eine Menge Ärger, so die Argumentation des DGB.
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15.12.2010
Um einen möglichst hohen Standard sowohl der Behandlungs- als auch der Grundpflege in den ambulanten sowie stationären Pflegeeinrichtungen bundesweit zu sichern, werden durch die gesetzlichen Krankenversicherungen im Rahmen der Tätigkeiten des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse jährlich Prüfungen der Qualität aller Pflegeleistungen vorgenommen.
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15.12.2010
Die privaten Krankenversicherungen (PKV) werben mit hohem Leistungsniveau und großzügigen Regelungen zur Kostenerstattung. Doch wenn es um Augenlaserbehandlungen geht, bleiben PKV-Kunden nicht selten auf den Operationskosten sitzen. Die muss nicht sein!
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14.12.2010
Die nächste Bundestagswahl ist zwar erst 2013 - aber im Vorfeld wird schon kräftig auf die Pauke gehauen. Immer öfter im Gespräch: Die Bürgerversicherung, die angeblich die Bürger entlasten soll.
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14.12.2010
Ärztekammer sieht heftige Kritik an der privaten Krankenversicherung (PKV) Ihr Vizepräsident Frank Ulrich Montgomery spricht sogar von einer Tendenz zur Selbstzerstörung.
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14.12.2010
Die Debatte um die steigenden Kosten im Gesundheitssystem geht weiter. Jetzt streiten die privaten Krankenversicherungen mit der Ärzteschaft. Es geht um die geplante neue Ausgestaltung der ärztlichen Gebührenordnung.
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13.12.2010
Die von der Bundesregierung für 2011 geplante Reform der ärztlichen und zahnärztlichen Gebührenverordnung ist nach Ansicht der privaten Krankenversicherungen längst überfällig.
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10.12.2010
Es kommt nicht überraschend, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) sich durch die ausufernden Provisionen für Vermittler privater Krankenversicherungen alarmiert fühlt.
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08.12.2010
Die umstrittene Gesundheitsreform und das damit verbundene Bürgerentlastungs-Gesetz waren im vergangenen Jahr besonders für jene Versicherungsgesellschaften ein Gewinn, die private Kranken-Vollversicherungen verkaufen.
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07.12.2010
Im Rahmen der aktuellen Gesundheitsreform wurde die Versicherungspflichtgrenze reduziert. Damit können im nächsten Jahr weit mehr Beschäftigte von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in eine private Krankenversicherung (PKV) wechseln.
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07.12.2010
Zum Jahresende aktualisieren die privaten Krankenkassen ihre Preiskalkulationen – in der Folge ergeben sich bei zahlreichen Versicherungstarifen erhöhte Beiträge. Doch wie kann den Beitragserhöhungen effektiv entgegengewirkt werden?
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03.12.2010
Gerade ist die neue Gesundheitsreform unter Protest verschiedener Instanzen durchgewinkt, da biegt schon der nächste Ärger um die Ecke. Schon teilt nämlich die Deutsche Krankenversicherung AG - kurz DKV - mit, dass etliche Tarife um angehoben werden müssen.
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02.12.2010
In den nächsten Tagen erhalten viele Versicherte in der privaten Krankenversicherung wieder einmal Post von ihrer Versicherung – die jährliche Beitragssteigerung steht bei vielen Versicherungen und unterschiedlichsten Tarifen ins Haus.
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01.12.2010
Die Kosten für einen umfassenden Gesundheitsschutz sind sowohl bei den gesetzlichen Krankenkassen wie auch in der privaten Krankenversicherung in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Wer jetzt einen Wechsel innerhalb der Gesellschaft vornimmt kann viel Geld sparen.
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01.12.2010
Ursula von der Leyen (CDU), die deutsche Bundesarbeitsministerin, will der Bundesagentur für Arbeit die hohen Kosten für Langzeitarbeitslose, die in der Privaten Krankenversicherung versichert sind, ersparen. So sehen die Pläne des Bundesministeriums für Arbeit die Festschreibung eines PKV-Beitrages für privatversicherte Langzeitarbeitslose vor.
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30.11.2010
In der privaten Krankenversicherung (PKV) unterscheidet man drei Arten: erstens die Vollversicherung, die alle Kosten absichert, zweitens die Teilversicherung und drittens die private Zusatzversicherung, die neben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zusätzliche Risiken abdeckt.
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29.11.2010
Viele Privatversicherte haben in diesen Tagen die übliche Post ihres Versicherers zum Jahresende im Briefkasten – die regelmäßige jährliche Beitragserhöhung kündigt sich an. Der Bund der Versicherten (BdV) empfiehlt deshalb allen Versicherten in der privaten Krankenversicherung, eine Prüfung durchzuführen ob die Erhöhung des Monatsbeitrags durch einen Wechsel innerhalb der Gesellschaft zu umgehen ist.
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26.11.2010
Die Sache ist endgültig durch: Nachdem zum Januar 2011 der Wegfall der 3 Jahres-Frist den Wechsel von einer gesetzlichen Krankenkasse in eine private Krankenversicherung erheblich erleichtert, rechnet man von allen Seiten mit zahlreichen Umsteigern.
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26.11.2010
Einem Bericht von Spiegel Online zufolge, werden fast alle großen privaten Krankenversicherer ihre Beiträge zum Jahreswechsel erneut erhöhen. Der Bericht basiert auf einer Umfrage, die das Magazin unter den 15 größten Anbietern von Vollversicherungen durchgeführt hat
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25.11.2010
Die Patienten sind verunsichert, wie es nach der neuen Gesundheitsreform weitergehen soll. Eine unabhängige Patientenberatung soll ab dem Januar 2011 genau solchen Patienten hilfreich zur Seite stehen.
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24.11.2010
Niedrigere Krankenkassenbeiträge zahlen. Vielleicht haben Sie auch schon einmal mit dem Gedanken gespielt, sich günstiger zu versichern. Doch bei Billiganbietern ist Vorsicht geboten!
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24.11.2010
Die neue Gesundheitsreform hat Folgen für die Versicherten, die bereits jetzt spürbar werden. Zukünftig sollen private Krankenversicherungen stärker die "medizinische Inflation" berücksichtigen, wenn es um Altersrückstellungen geht.
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23.11.2010
Der Wechsel in die Private Krankenversicherung wird im nächsten Jahr weiter vereinfacht – die Webfehler im System der PKV bleiben allerdings erhalten. Es steht zu befürchten, dass sowohl Unternehmen als auch Versicherte der privaten Kassen dies teuer bezahlen müssen.
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22.11.2010
Eine Krankenversicherung übernimmt alle Kosten, die für medizinische Anwendungen anfallen, die der Gesundheit des Versicherten dienen. Aktuelle Geschäftszahlen der Anbieter von privaten Krankenversicherungen in Deutschland haben bewiesen, dass die Branche weiterhin ein solides Wachstum vorweisen kann.
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21.11.2010
Durch den vom Bundestag getroffenen Beschluss im Zuge der Gesundheitsreform 2010, welcher die Erhöhung der Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung auf 15,5% beinhaltet, wuchs die Attraktivität der privaten Krankenversicherungen für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in den letzten Monaten enorm an.
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20.11.2010
Geht es nach dem Willen der privaten Krankenversicherer, soll die Zahlung von Provisionen an die Vermittler von Versicherungen zukünftig reduziert werden um unnötige Kosten für die Kunden zu vermeiden. Dieser Ansatz ist eine Reaktion auf die Kritik von Politik und Branche – rund 50 Prozent der Neuabschlüsse in der privaten Krankenversicherung bestehen in Abwerbungen.
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19.11.2010
Die SPD hält an ihrem Modell einer Bürgerversicherung fest, in der sämtliche privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen zusammengefasst werden sollen. Kernpunkte des Modells sind ein einheitlicher Beitragssatz sowie ein für alle Versicherten gültiger Leistungskatalog.
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18.11.2010
Alle Jahre wieder – vorzugsweise zum Jahresende – haben Versicherungsnehmer die Möglichkeit, ihre Versicherungen sorgfältig zu überprüfen und anzupassen. Damit kann jeder Versicherte sicher sein, optimal abgesichert zu sein – und gleichzeitig ergibt sich möglicherweise die eine oder andere Gelegenheit, durch einen sinnvollen Versicherungswechsel Geld zu sparen.
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18.11.2010
Die PKV bekommt einen neuen Ombudsmann: Dr. Klaus Theo Schröder. Der SPD-Politiker wird Nachfolger von Dr. Helmut Müller, der das Amt seit der Einführung dieser Institution 2001 ausgeübt hatte. Müller tritt aus Altersgründen für keine weitere Amtsperiode als Streitschlichter der PKV an.
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17.11.2010
Jeder Bundesbürger braucht von Gesetzes wegen eine Krankenversicherung. Selbst ein Neugeborenes muss vom ersten Tag seines irdischen Lebens an krankenversichert werden, denn auch hier kommen medizinische Notfälle und kostenintensive Behandlungen vor.
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17.11.2010
Es ist soweit: Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) wagt sich an ein weiteres, heikles Thema im Bereich Prävention und Pflege in unserem Gesundheitssystem. Bereits Anfang Dezember soll sich ein erstes Gremium mit dem Themenkomplex Pflegeversicherung und deren Erweiterung eingehend beschäftigen.
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16.11.2010
Nachdem der Bundestag endgültig die Beitragserhöhung für alle Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung ab dem 1. Januar 2011 beschlossen hat, richtet sich verstärkt der Blick auf den Sektor der Privaten Krankenversicherung.
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16.11.2010
Der GDV ist dafür bekannt, dass er die ihm angeschlossenen Unternehmen mit Informationen über bestimmte Kunden versorgt. Konkret heißt das: Der Verband sammelt in einer lange Zeit geheim gehaltenen Datei Angaben über sog. Risiko-Kunden – wovon insgesamt rund vier Millionen Menschen betroffen sein sollen.
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15.11.2010
Nach der Gesundheitsreform 2011 erwartet man im Bundesgesundheitsministerium, dass etwa 30.000-60.000 heute noch gesetzlich krankenversicherte Bürger zu einer privaten Krankenkasse wechseln. Als Grund für den wahrscheinlichen Wechsel wurde der Wegfall der Drei-Jahres-Frist angegeben.
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15.11.2010
Die Krankenversicherung ist ein Zweig des deutschen Sozialversicherungssystems. Die vornehmliche Aufgabe der Krankenversicherung ist die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit der Versicherten.
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12.11.2010
In einem Interview mit dem Handelsblatt (Online-Ausgabe) äußerte sich Norbert Porazik, Chef und Begründer der Fonds Finanz Maklerservice GmbH über schwarze Schafe unter den Versicherungsmaklern.
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11.11.2010
Die privaten Krankenversicherungen dürfen sich infolge der Gesundheitsreform Hoffnungen auf zahlreiche neue Mitglieder machen. Die Voraussetzungen für einen Wechsel in die PKV werden deutlich entschärft.
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10.11.2010
In einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" sprach sich SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles für die Möglichkeit einer Fusion der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung aus. Rechtlich gesehen stünde dem nichts im Wege.
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10.11.2010
Ab 2011 soll für alle Patienten der Wechsel von einer gesetzlichen Krankenkasse in eine private Krankenversicherung deutlich leichter werden. Doch eine voreilige Entscheidung in Sachen sollte man meiden!
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09.11.2010
Ein Wechsel in die private Krankenversicherung wird im nächsten Jahr deutlich einfacher sein. Musste bislang drei Jahre lang ein Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze erzielt worden sein, so reicht künftig ein Jahr mit entsprechend hohem Verdienst aus.
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09.11.2010
Zum Jahreswechsel 2010/2011 tritt in der Bundesrepublik das Arzneimittelmarkt-Neurordnungsgesetz, kurz AMNOG, in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt muss die deutsche Pharmaindustrie bestimmte Abschläge an die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen zahlen.
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08.11.2010
Die aktuelle Gesundheitsreform der Schwarz-Gelben Regierungskoalition stellt den Kunden der gesetzlichen Krankenkassen vor allem eines in Aussicht: einseitige Tariferhöhungen und steigende Kosten durch Zusatzbeiträge.
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08.11.2010
Nur noch wenige Tage trennen Bundesgesundheitsminister Rösler vom ersten Erfolg seiner ehrgeizigen Reformpläne: Am 11. und 12. November soll der Bundestag das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) und das GKV-Finanzierungsgesetz (GKV-FinG) verabschieden. In beiden Fällen wird keine Zustimmung des Bundesrates benötigt.
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06.11.2010
Nach dem Willen der Bundesregierung sollen gesetzliche und private Krankenkassen enger zusammenrücken. Das ist aber schon heute der Fall.
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05.11.2010
Schon seit einigen Jahren gibt es die Zusatzpolicen in der Krankenversicherung. Sie waren einst Sache der privaten Krankenversicherer, aufgrund der Änderungen durch die Gesundheitsreform sind nun aber auch gesetzliche Kassen mit an Bord.
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05.11.2010
Schwer in die Kritik geraten sind die privaten Krankenkassen. Sowohl das Verbraucherschutzministerium als auch das Bundesversicherungs-Amt meldeten sich jüngst zu Wort, um ihrem Unmut über die Werbeprämien der privaten Krankenversicherer Luft zu machen.
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05.11.2010
Laut Studie des Wissenschaftlichen Institut der privaten Krankenversicherung hat sich die Ausgabendifferenz bezüglich der gesetzlichen Krankenkassen und der privaten Krankenkassen für Laborleistungen weiter erhöht.
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04.11.2010
Die Gesundheitskosten laufen aus dem Ruder. Deshalb hat die Bundesregierung einen neuen Gesetzentwurf zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung GKV-FinG vorgelegt.
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03.11.2010
Laut dem letzten Kabinettsbeschluss entfällt die 3-Jahresfrist für Arbeitnehmer zum 31. Dezember 2010 komplett.
Das bedeutet ab 01. Januar 2011 können alle Arbeitnehmer über einem Jahresgehalt von 49.950 € 2010 ohne weitere Hürden in die privaten Krankenkassen wechseln.
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03.11.2010
In der Bevölkerung wächst derzeit der Unmut über die Kassenzahnärzte. Millionen Kassenpatienten einer gesetzlichen Krankenkasse erfuhren kürzlich, dass sie erst zum Jahresbeginn 2011 wieder zum Zahnarzt kommen können.
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02.11.2010
Ein Report aus dem ARD-Magazin "Kontraste" schlug Wellen. Es ging um Schikanen, denen privat krankenversicherte Patienten sich zunehmend ausgesetzt sehen.
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01.11.2010
Die Rückstellungen für private Krankenversicherungen und Lebensversicherungen sollen in Zukunft zu einem höheren Betrag steuerfrei bleiben. Der Bundesfinanzminister möchte den bis 2013 befristet geltenden Freibetrag mit dem Jahressteuergesetz durchsetzen.
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01.11.2010
Wie die Zeitung "Neues Deutschland" in ihrer Ausgabe vom 27.10.2010 berichtete, kritisierten zahlreiche Experten das geplante Gesundheitsfinanzierungsgesetz anlässlich einer Anhörung im Bundestag.
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01.11.2010
Nach Ansicht der Gewerkschaften und Sozialverbände wird die geplante Gesundheitsreform vor allem zu Lasten der Versicherten gehen. Bereits jetzt ließen die Arbeitgeber erkennen, dass sie höhere Lohnabschlüsse als ausgleichende Gegenmaßnahme nicht als geeignete Maßnahme ansehen.
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29.10.2010
Die Meldungen sind beunruhigend, nachdem sie in den vergangenen Jahren eher positiv geklungen hatten. Im Jahre 2009 waren Arbeitnehmer im Durchschnitt 14,4 Tage im Jahr krank! Im Vorjahr waren es noch 13,4 Tage gewesen.
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29.10.2010
Eine Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages brachte es an den Tag: Die Gesundheitsreform wird keineswegs mit Begeisterung aufgenommen! Anwesende Experten warnten vor steigenden Belastungen für Versicherte. Auch die zunehmende Bürokratie stieß auf Widerstand.
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29.10.2010
Die von der Bundesregierung beschlossene Gesundheitsreform sieht vor, dass die aktuelle Erhöhung des allgemeinen Beitragssatzes die letzte Kostensteigerung sein soll, die von Arbeitgebern und Arbeitnehmern weitgehend paritätisch finanziert wird.
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28.10.2010
Eine Krankenversicherung hat man sein Leben lang. Was, wenn ein Ehepartner und sogar Kinder hinzukommen? In der gesetzlichen Krankenversicherung ist die Familie mit versichert. Die Privatversicherung hingegen gilt jeweils nur für den Versicherten selbst.
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28.10.2010
Das Gesundheitssystem ist trotz zahlreicher Reformen marode. Fachleute erwarten sogar, dass es über kurz oder lang kollabieren wird. Die Bundesregierung muss bereits heute den privaten Krankenversicherern (PKV) durch die Krise helfen.
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27.10.2010
Weitere Steuersenkungen bei privaten Krankenversicherungen geplant
Die Rückstellungen für private Krankenversicherungen und Lebensversicherungen sollen in Zukunft zu einem höheren Betrag steuerfrei bleiben.
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27.10.2010
Die noch von der großen Koalition auf den Weg gebrachte allgemeine Krankenversicherungspflicht verbietet die Kündigung einer bestehenden Krankenversicherung, wenn kein neuer Versicherungsschutz nachgewiesen wird.
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27.10.2010
Die Diskussion um die Beiträge zur privaten Krankenversicherung ist in vollem Gange. Nachdem die Financial Times Deutschland berichtet hatte, dass die Tarife der PKV 2012 deutlich angehoben würden, folgt das umgehende Dementi seitens des Verbandes der privaten Krankenversicherung.
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27.10.2010
Die Beiträge für privat Krankenversicherte steigen. So zumindest lautet die Prognose der Financial Times Deutschland. Laut dem Wirtschaftsblatt ist es unvermeidlich, dass die privaten Krankenversicherungen in naher Zukunft ihre Beiträge erhöhen.
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26.10.2010
Trotz der Verkürzung der Wartezeiten für eine neue Mitgliedschaft in der Privaten Krankenversicherung ab dem Jahr 2011 - von drei Jahren auf 12 Monate - haben die Privaten Krankenkassen Sorgen.
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26.10.2010
In der privaten Krankenversicherung wird die Arztrechnung immer per Vorkasse bezahlt. Das heißt, der Versicherte bekommt nach seinem Arztbesuch die Rechnung zugesandt und bezahlt diese vorerst. Nach Bezahlung wird die Rechnung vom Versicherten direkt an den Versicherer weitergleitet und der Betrag wird zurückerstattet.
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25.10.2010
Eine junge Studie des Handelsblatts offenbart die Kosten der privaten Krankenversicherung im Bereich Vertrieb und Neukundenakquise. Laut der Studie könnte das Investierte an anderen Stellen fehlen - so das Handelsblatt. Der PKV-Verband gibt hierbei Auskunft, dass ausreichend Altersrückstellungen gebildet werden und genügend Leistungen ausgezahlt werden.
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25.10.2010
Nach einer Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag von der Frankfurter Rundschau und ARD-Tagesthemen zeichnet sich ein deutliches Bild der Ansicht der Bürger zur Gesundheitsreform ab.
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22.10.2010
Jedes Jahr im Herbst geben die privaten Krankenversicherungen Auskunft, ob die bestehenden Tarife ansteigen oder stabil bleiben.
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22.10.2010
Die Pharma-Rabatte sollen zu einem größeren Teil als bisher angenommen an die privaten Krankenkassen vergeben werden. Zusätzlich ist von bis zu 16 Prozent Herstellerabschlag zu den bereits für die gesetzlichen Krankenversicherungen verhandelten Rabatten die Rede.
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06.10.2010
Die Rückstellungen für private Krankenversicherungen und Lebensversicherungen sollen in Zukunft zu einem höheren Betrag steuerfrei bleiben. Der Bundesfinanzminister möchte den bis 2013 befristet geltenden Freibetrag mit dem Jahressteuergesetz durchsetzen.
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06.10.2010
Aktuell liegt die Grenze der Versicherungspflicht bei einem Jahreseinkommen von 49.950 Euro brutto. Ab 2011 wird die Grenze laut Gesetzgeber auf 49.500 Euro herab gesetzt.
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06.10.2010
Schäuble und Rösler planen Maßnahmen um die private Krankenversicherung für Arbeitnehmer attraktiver zu gestalten. Steuerhilfen für Altersrückstellungen sind Teil des Pakets.
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06.10.2010
Jetzt befasst sich sogar die Regierung mit dem Thema. Durch die Zahlungsausfälle von rund 200 Millionen Euro in der privaten Krankenversicherungsbranche beschäftigt sich jetzt die Regierung mit der Problematik.
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06.10.2010
In der privaten Krankenversicherung wird die Arztrechnung immer per Vorkasse bezahlt. Das heist der Versicherte bekommt nach seinem Arztbesuch die Rechnung zugesandt und bezahlt diese vorerst. Nach Bezahlung wird die Rechnung vom Versicherten direkt an den Versicherer weitergleitet und der Betrag wird zurückerstattet.